
Nein. na-hein. NEIN! Ich habe mich nicht entschlossen, irgendwas zu beenden, verdammt nochmal! Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich gerne noch ein klitzekleines bisschen weitergearbeitet, du ARSCH!
Aber CorelDraw mischt in Sachen zynische Absturzmeldungen sowieso in der Oberliga mit. Die Verantwortlichen scheinen sich dieser Qualität bewusst zu sein, weshalb sie dafür sorgen, dass man regelmäßig daran erinnert wird.
Meist stürzt CorelDraw mit Vorankündigung ab und diese hat es wirklich in sich:
Wir begrüßen Sie zum Assistenten des Wiederherstellungsmanagers.
Da sieht man doch gleich eine zierliche Hostess im Businesskostüm vor sich, mit einem Lächeln, so falsch wie die Protokolle der Weisen von Zion, und Zähnen so weiß wie was weiß ich (sorry, die Metaphernschmiede läuft erst langsam an). Und man wünscht sich, man hätte 3 Wochen lang nicht die Zähne geputzt und ganz viel Döner gegessen und Bier getrunken und würde sein Maul aufreißen und sie aus 10 Zentimetern Entfernung anbrüllen: „ICH SCHEISS AUF DEIN GRINSEN UND DEN ASSISTENTEN DES WIEDERHERSTELLUNGSMANAGERS! UND ÜBERHAUPT: WIESO EIGENTLICH NUR DER VERKACKTE ASSISTENT?! ICH WILL DEN WIEDERHERSTELLUNGSMANAGER PERSÖNLICH! UND ICH WILL EINMAL IM LEBEN VERGESSEN, DASS ICH ZU FEIGE UND ZU NETT ZUM LEUTEVERKLOPPEN BIN! SAGEN SIE IHM, DASS ER RUHIG SCHONMAL EINEN TERMIN MIT DEM ASSISTENTEN SEINES GEBISSWIEDERHERSTELLUNGSMANAGERS VEREINBAREN KANN!!“
Die Arbeit am Computer bringt nicht immer unsere besten Seiten zum Vorschein. Da reden alle von Amokläufen wegen Killerspielen, dabei ist es wahrscheinlich so, dass diese Spiele die Amokläufe herauszögern. Wer mit Computern zu tun hat, wird von diesen schikaniert, gedemütigt, gepiesackt. Irgendwo muss die Wut hin, die sich dabei aufbaut. Killerspiele können helfen, eine Zeitlang, aber nach dem nächsten Systemabsturz und der Nachricht: „Sie haben den Computer nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“ beim darauffolgenden Neustart, hakt’s bei dem einen oder anderen dann endgültig aus.
Hm.
Na, ist jetzt mal so’ne Theorie. Für die Uhrzeit und dafür, dass ich erkältet bin, schlecht geschlafen und erst einen Kaffee getrunken habe, gar nicht mal so übel …
Ich habe übrigens seit über 2 Jahren Dauerspaß mit einem USB-Problem und kann mich nicht durchringen, irgendwelche Support-Foren zu durchsuchen. (Achtung ab jetzt wird dieser Eintrag sehr langweilig…) Auf meinem Desktop-Rechner hatte ich immer 2 Betriebssysteme installiert, inzwischen sind es drei. Win2000, WinXP Professional und nun auch noch WinXP Home. Warum? Naja, als ich den neu hatte, hatte ich WinXP Professional drauf, wollte damals aber zurück zum 2000er. Bei Windows 2000 trat aber besagtes Problem auf: Einige USB-Geräte wurden nicht erkannt, es wurde nicht einmal erkannt, dass sie überhaupt angeschlossen waren. Einzig bei einem Neustart zeigte Windows 2000 eine Reaktion – und fror ein, bis ich sie abgezogen hatte. Es handelte sich dabei um Geräte, die für USB2.0 konzipiert waren, aber dennoch USB1.1-kompatibel (mein Rechner hat kein USB2.0 – das heißt, naja, eigentlich schon, aber das ist schon wieder ein anderes Problem). Mein Scanner, meine externe Festplatte, MP3-Player, solches Zeug. Alles andere (Fotoapparat, Grafiktablett, Handy, pipapo) kriege ich problemlos angeschlossen. Aber um zum Beispiel auf die externe Festplatte bzw. den MP3-Player zugreifen zu können (tatsächlich ist es beides in einem: der wunderbare iRiver H320), musste ich Windows XP starten. Dort funktionierten die Geräte an den selben USB-Ports, an denen sie Win 2000 nicht erkennt.
Warum bin ich nicht einfach bei XP geblieben? zum einen aus Faulheit, denn inzwischen hatte ich mir das 2000er so eingerichtet, wie ich es brauchte. Zum anderen war mir das XP teilweise kaputt gegangen und die Aktualisierung hat nicht hingehauen, obwohl es nix geklautes war, was weiß ich.
Mittlerweile hatte ich nun aber doch die Schnauze voll und habe mir ein niegelnagelneues WinXP Home gekauft und alles ganz von Grund auf neu installiert samt Service Packs und aller Aktualisierungen, hab alles schön gemacht – und die USB-Geräte werden weiterhin nicht erkannt. Die USB 2.0-Karte, die ich mir inzwischen zugelegt habe, wird nicht erkannt. (Wo kriegen die Amokläufer eigentlich ihre Waffen her? Ich habe keine Lust erst in einen Schützenverein oder so eintreten zu müssen.) (Ich schreib jetzt mal vorsichtshalber dazu, dass der Inhalt der letzten Klammer SATIRISCH gemeint ist!) Wie kann das denn sein, dass ein und das selbe Betriebssystem (na fast: Einmal Home, einmal Professional) auf ein und demselben Rechner, nicht auch ein und dieselben Geräte erkennt, wenn ich sie in ein und dieselben Anschlüsse stöpsele?!
ARRGGHH!!!
(Volker Strübing)
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