Gestern habe ich mir „28 weeks later“ angesehen. Toller Film voller interessanter moralischer Dilemmen (bin gerade zu faul nach dem korrekten Plural zu suchen – Entschuldigung). Der Kameramann hätte nicht ganz so viel rumwackeln müssen und der Drehbuchauotr soll mir bitte mal erklären, was das für komische chemische Waffen sind, gegen die man sich mit einem Taschentuch vor dem Mund schützen kann, aber das war’s eigentlich schon an Kritik.
Die „28“-Filme sind keine klassischen Zombiefilme, denn richtige Zombies bewegen sich langsam und staksig, während die 28er recht flink und munter daherkommen. Vielleicht guck ich mir ja auch noch Planet Terror an, dort staksen die Zombies wie es sich gehört. Da fällt mir ein, dass ich am Sonnabend, als ich mich mit meinem Hexenschuss in die alte Kantine gequält habe, wahrscheinlich wie ein Promotionaktion für einen Zombiefilm gewirkt habe.
Nach dem Kino waren wir noch ein Bier trinken und an uns lief ein einbeiniger Mann vorbei und wir mussten kichern, weil er seine Maschinengewehrprothese vergessen hatte. Dann hatten wir ein schlechtes Gewissen, weil wir über einen Einbeinigen gekichert hatten. Dann haben wir uns daran erinnert, dass man auf einem Bein nicht stehen kann, und haben noch ein Bier bestellt. So war das.
Und weil es gerade so gut passt und auch den grauesten, verregnetesten, montäglichsten Montag in einen Tag der Freude verwandeln kann, möchte ich noch einmal auf folgendes Video aufmerksam machen:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=IoXgRtDysLY]
(Gefunden bei Nerdcore)
(Volker Strübing)
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