Die PIN AG steht wegen der Mindestlöhne vor dem Aus, weil Großaktionär Springer (das sind die mit der Zeitung, die immer auf Seiten des kleinen Mannes steht) sagt, dass sich das Geschäftsmodell dann nicht rechnet. Das Geschäftsmodell bestand darin, Leute richtig hart arbeiten zu lassen zu Löhnen, von denen sie nicht leben können.
Wahrscheinlich haben die Baumwollplantagenbesitzer dasselbe gesagt, als damals die Sklaverei abgeschafft werden sollte. Gut, dass sich damals niemand davon beeindrucken ließ. Heute wäre es wahrscheinlich schwer, so etwas durchzusetzen. Die Sklavenhalter würden eingeschnappt gucken und mit Entlassungen und Produktionsverlagerungen drohen, und die Sache wäre vom Tisch.
(Volker Strübing)
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