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  • Schnipsel vom 6.2.15 – Wem die Prozente zum Arsch raushängen oder: Warum ich gern IG-Metall-Mitglied wäre

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    In ganz Deutschland macht die IG Metall gerade Werbung für sich und ich muss sagen: Mich haben sie überzeugt. Mehr Geld und mehr Zeit kann jeder gut gebrauchen, vor allem aber gehörst Du als IG-Metall-Mitglied zu den wirklich coolen Jungs und Mädels:

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    Eine Demo der IG-Metall ist soviel Fun wie eine Love-Parade, es ist der Hammer! Nimm mich, IG-Metall …
    Aber wahrscheinlich werden sie meinen Aufnahmeantrag ablehnen. Nicht, weil ich als Schriftsteller nicht exakt unter die Kategorie „Metallberufe“ falle, sondern weil ich zu alt bin und weder über Stirnband noch Sonnenbrille verfüge. Ach, ihr glücklichen Metallarbeiter, was braucht ihr Zeit, was braucht ihr Geld, wenn doch die Gewerkschaftsarbeit das Woodstock unserer Zeit ist! Auf welcher Gewerkschaftsversammlung wurde das Foto eigentlich aufgenommen?

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    Ich entschuldige mich für den großen Anteil an Klo-und-Po-Content in diesem Post, aber manchmal ist das eben so. Beim folgenden Schild weiß ich eigentlich gar nicht, was ich daran eigentlich so seltsam finde:

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    Die Anrede „Liebe Toilettenbesucher“, als sei man ein Kulturtourist, der zwischen Museums- und Theaterbesuch noch einen Toilettenbesuch einlegt? Oder der Satz „Es ist kaputt“, der irgendwie nach „Es ist vorbei“ oder „Es ist ein Mädchen“ klingt?

    Apropos Mädchen:

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    In der Stadtbibliothek Würzburg wird man wohl aus schlechter Erfahrung gelernt und diese Schilder an den Toiletten angebracht haben. Aber ich möchte mal wissen, welcher Idiot mit CDs auf’s Klo gegangen ist!

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    „Service-Gebühr“ ist fast so ein seltsames Wort wie „Toilettenbesuch“. Warum dieses Drumherumgerede? Wenn ich mal ein Café eröffne schreibe ich einen Zettel mit den Worten: „Nichtgäste zahlen einen Pinkelgroschen in Höhe von 50 Cent!“ – Wobei „Nichtgäste“ eigentlich das seltsamste Wort von allen ist und ausschließlich an Kneipenklotüren verwendet wird. Ich glaube, solange es nicht total ausartet würde ich als Pionierblasengeplagter jeden kostenlos auf Klo lassen.

    Zum Schluss noch ein Bild, das praktisch das Gegenteil des IG-Metallbildes ist:

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    Bevor man das Trinkgeld teilt, schreckt man lieber alle Gäste durch diese Batterie von Sparschweinen ab. Guckt mal, wie traurig das Housekeeping-Schwein guckt …

  • Kloß und Spinne – Teil 26: Führer war alles besser

    So. Nach einer Woche Arbeit habe ich keine Ahnung mehr, ob der Film gut ist …

    Eigentlich sollte es dazu noch einen kleinen Text mit einigen Gedanken zum Thema geben, aber das muss nun doch noch warten.

    Grüße aus dem Studio Strübing …

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  • Kloß und Spinne – Still alive

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    Echt jetzt? Ja, es gibt, inshallah und trallala, noch diese Woche einen neuen Kloß-und-Spinne-Film! Der letzte liegt jetzt schon ne ganze Weile zurück; ich glaube, kurz nach dem Krieg hab ich ihn gepostet, da ist es nur konsequent, kurz vor dem Krieg noch einen nachzuschieben.

    Inzwischen habe ich fast schon vergessen, wie Animestudio bedient wird. Das kann übrigens nicht daran liegen, dass ich gerade auf die neueste Version (10) upgedated habe (… das wäre auch mal n Thema: „Dates und updates“), denn diese ist, was die Bedienung angeht, mit Version 9.5 praktisch identisch. Der einzige gravierende Unterschied, den ich bisher bemerkt habe ist, dass sie an anderen Stellen abstürzt.

    animestudiuoDas allerdings ist für mich ein wichtiger Unterschied. Bisher stürzte es immer nach der Fertigstellung ab, beim Export des fertigen Films, was mich bis zu anderthalb Tage Zeit, viele Nerven und rauhe Stimmbänder vom Scheiße-und-Schlimmeres-Brüllen gekostet hat.
    Die 64-Bit-Version, mit der sie groß angegeben haben, macht den selben Scheiß noch immer, aber die mitgelieferte 32-Bit-Version scheint es zu schaffen (wenn ich die Multiprozessorunterstützung abschalte … ach, fragt nicht …).

    Ein bisschen lieb habe ich Animestudio aber trotzdem, da es ohne diese Software wohl kaum mehr als 3 Folgen gegeben hätte und sie im Prinzip sehr gut ist. Naja.

    Der Titel der neuen Episode steht noch nicht fest. heiße Kandidaten sind: „Die fünfte Kolonne des Kalifats“, „Die Reichsflugscheiben der Erotik“ und „Führer war alles besser“.

    Bis bald!

  • Bilder der Woche 52 – Seh’n wir uns nicht in dieser Welt …

    Schon wieder Urlaub, ich habs so gut!

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    Zum Glück sind wir in Bitterfeld aber nur umgestiegen und zu guter Letzt wurde die Landschaft etwas schöner:

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  • Bilder der Woche 51 – Zwischen Sinterklaas und Santa Claus II

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    (Eine Gracht, ein Fahrrad, Regen und – rechts oben, am angeklappten Fenster – eine blaue Albert-Heijn-Tüte. Um mehr Holland in einem Bild unterzubringen, müsste man schon Frau Antje mit einem Joint im Mund vor einer Windmühle im Tulpenfeld fotografieren!)

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    (Schön? Hässlich? Schön hässlich und wenigstens seltsam und merkwürdig – Eindhoven)

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    (Painless Tattoo? Ich verstehe den Sinn nicht!)

  • Bilder der Woche 50 – Zwischen Sinterklaas und Santa Claus I

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    (Endlich Urlaub! Willkommen in den Niederlanden!)IMG_0451

    (We are watching you!)IMG_0453

  • Bilder der Woche 49 – Eure Zähne sind ihre Leidenschaft!

    Ich weiß nicht warum, aber Stuttgarts Zahnärzte machen mir Angst …

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    Ich finde ja schon die Aufblaszähne in Zahnartzpraxisfenster schlimm, aber diese metallklammeräugigen Kinderzähne sind der richtig schlimm:

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    Der Zyniker in mir wüsste gern, wieviele Obdachlose für diese Krippe im Bahnhof Stuttgart ihren Schlafplatz räumen mussten:IMG_0467

    Der Realist in mir ist sicher, dass sie so oder so vertrieben worden wären.

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    Obwohl ich ihn bereits schriftstellerisch aufgearbeitet habe, überrascht mich der unbedingte Wille der Menschen zur Hässlichkeit immer wieder.
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  • Bilder der Woche 48 – Es muss ja nicht immer alles schön sein

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    Es war so ziemlich das deprimierendste „Hotel“-“Zimmer“, das mir dieses Jahr untergekommen ist. Auch wenn es keine Kakerlake dort auf dem Bett ist, sondern ein Willkommensbonbon. Es war nicht nur deprimierend hässlich, sondern selbstverständlich auch hellhörig genug, um jeden Pup im Nachbarzimmer zu hören (zum Glück wurde nicht gepupt, sondern nur geschnarcht – das dafür quasi direkt in mein Ohr) und zum Kompott blubberte die Heizung die ganze Nacht vor sich hin. Habe ich schon erwähnt, dass das Hotel 40 Minuten Autofahrt von meinem Auftrittsort entfernt lag? Das war nicht nur sowieso Scheiße, sondern ein besonderes Problem, weil ich kein Auto habe! Ich bekam ein bisschen extra Geld für ein Taxi, das aber nie gereicht hätte, zumal es wohl schwer gewesen wäre eines zu finden, das dort hingefahren wäre. Einen Riesendank an Thomas Schmidt, der zu meiner Lesung kam und auf dem Heimweg einen Umweg machte – mein Retter!

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    Beim Aufstehen trat ich dann auf meine Brille, was wohl ein unbewusster Selbstschutzmechanismus war, damit ich dieses Zimmer nicht mehr in aller Schärfe sehen musste. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich die Brille auf den Boden gelegt hatte, weil das andere Bett, das mit dem Kopf zur Tür, statt it dem Kopf am blubbernden Heizkörper, für das ich mich schließlich entschied, keinen Nachttisch hatte …

    Ansonsten war es eine schöne Woche.

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    (Ist nicht mit Absicht unscharf. Ich fuhr mit einem Ersatzzug, der aus alten 1.Klasse-Waggons bestand, die super schön aussahen. Aber das verwackelte Foto wurde dann doch das beste …)

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    (Hamburg, Polittbüro – was für eine tolle Bühne! Davon sieht man auf diesem Foto leider nichts.)

  • Bilder der Woche 47 – Das Nasenloch von Fu Manchu

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    – Ist das nicht schön?
    – Was?
    – Das, was nicht auf diesem Foto ist!
    – Eine Seekuh? Einen Regenbogen? Das rechte Nasenloch von Fu Manchu? Es gibt vieles, was nicht auf diesem Foto ist.
    – Ja, aber eine Sache ist auf ganz besondere Weise nicht auf diesem Foto!
    – Häh?
    – Das Plakat, das eigentlich zwischen Tom Party Turkish Night und Kiez-Cider hing! Das Plakat für meine Sololesung im Kultur Café an der Uni Mainz! Ich wollte es unbedingt fotografieren, weil es das erste Mal war, dass das neue Plakat zum Einsatz kam, aber als ich nach der Lesung mit dem Fotoapparat dort vorbeikam, hatte es schon jemand abgenommen – jaja, vielleicht einfach nur, weil die Lesung jetzt vorbei war und es in den Müll konnte, ich stelle mir aber gerne vor, dass es ein Besucher der Lesung mitnahm, weil es so cool aussieht.
    So nämlich:

    Druck

    (Tolles Plakat)

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    (Doofes Plakat: „Ich will ein Rind von Dir! 10.000 Lieferdienste sorgen für dicke Bäuche, ohne unerwünschten Nachwuchs! Rinderleicht bestellen“ – Was für ein Scheiß! Nicht nur wegen dem Kommafehler! Die Rind doch alle total doof!)

    IMG_0424(Ausblicke, Mainz)