Kategorie: Unterwegs

  • Huch!

    In allen Artikeln der letzten Zeit waren die Bilder in der falschen Größe und schlechter Qualität. Ich habe sie bei WordPress mit der Option „Volle Größe“ eingebunden, was merkwürdigerweise soviel wie „Verkleinert und qualitätsvermiesepimpelt“ zu bedeuten scheint. Für die letzten Beiträge habe ich das jetzt noch mal per Hand geändert. Wer die Bilder in hübsch sehen will, kann hier nochmal gucken:

    Sturmgeprüft

    Färöer Ohe!

    Mit der Schiffsschaukel zurück nach Island

    Island, Deine Schrottplätze

    Es geht weiter

  • Endlich: Die Arktis

    Wenn die Dreharbeiten und die „Befindlichkeiten“ es erlauben, gucke ich auch immer mal, wie es da so ist, wo wir gerade sind. Meistens ist es sehr schön. Es wird langsam Zeit für eine ausgleichende Dosis Hässlichkeit; es wird langsam Zeit für Berlin 😉 Bevor die große Schönheitsmüdigkeit einsetzt.

    Vorgestern waren wir auf Jan Mayen. Leider mit dem Flugzeug, weil unser Zeitplan durch die Verzögerungen geplatzt ist. Ich bin sehr traurig darüber, weil mir die Seefahrt mit Abstand am besten gefallen hat und der Kern der Geschichte sein sollte. Aber gegen Wetter ist kein Kraut gewachsen.

    Dass wir überhaupt nach Jan Mayen konnten ist ein kleines Wunder. (mehr …)

  • Es geht weiter!

    (Symbolbild)

    Abschied vom Seydisfjördurer Schrottplatz:

    (Das ist nicht die Janus, sondern ein verrosteter Fischkutter!)

    (Volker Strübing)

  • Blubber

    Hoffentlich hat mich niemand missverstanden, als ich im letzten Posting ein Blubberbad erwähnte. Nein, wir haben nicht in Walspeck gebadet, sondern in einem Whirlpool. In Island muss man mit solchen Formulierungen aufpassen. Sowas ähnliches wie ein Walspeckbad hatten wir allerdings vorvorgestern, als wir mit dem dicksten Mann der Welt in einem Jeep zusammengepresst saßen. Der erzählte uns, dass er seit seiner Kindheit Wal äße und man ihn gefälligst nicht deswegen ankacken solle. Wir gingen angesichts seiner Statur davon aus, dass er jeden Morgen ein bis zwei Wale zum Frühstück verspeist. Er hatte wohl auch noch einen halben Wal seit der letzten Woche zwischen den Zähnen hängen, zumindest roch er so. Er hat uns dann noch erklärt, dass er kein Essen mit Genen drin möge, weil er sich gesund ernähren wolle. Schon klar.

    (Volker Strübing)

  • Nicht der Urlaub

    Wir hängen immer noch in Seydisfjördur. Eigentlich ein guter Ort zum Rumhängen, ein niedliches Städtchen mit W-LAN, Milchkaffee, Blubberbad, einem Schrottplatz, einem Fjord und schätzungsweise 1,7 Wasserfällen für jeden der knapp 800 Einwohner. Aber der Zoll hat die Biervorräte an Bord verplompt … (mehr …)

  • Achtung! Auch die ekligen Stellen waschen!

    Sehr reinlich: In isländischen Schwimmhallen hängen Waschanleitungen aus. Und überall sind Kameras, damit man im Blubberpool nichts Schmutziges macht …

    (Volker Strübing)

  • Mit der Schiffsschaukel zurück nach Island

    Mal wieder: Island. Mal wieder keine Emails vom Café aus abschicken können. Ansonsten ein Land zum Verlieben …

    Abschied von den Färöern. Der Mann mit der Kaffeetasse ist Florian, der Kameraassistent.

    Auf diesen idyllischen Moment folgten 30 Stunden extreme Wackelei. Trotz niedrigerer Windstärke als im Skagerrak wurden wir durchgeschüttelt wie nie zuvor. Wir können nur von Glück sagen, dass der Wind von der Luvseite kam, ansonsten hätten wir einpacken können. Ein altes Seemannssprichwort sagt: Wind von Lee, Schiff adé! Trotzdem wurde mir etwas mulmig – wenn man in der Messe sitzt und plötzlich ist das Bullauge unter Wasser, dann kann einen das schon beunruhigen. Die Janus funktioniert zum Glück wie ein Stehaufmänchen und richtet sich immer wieder auf (um dann zur anderen Seite zu kippen). Eine Weile macht mir das viel Spaß, aber mehr als einen ganzen Tag braucht das niemand. Es ist extrem anstrengend; der Kopf wird einem ganz matschig. Außerdem stinkt Sturm. Bzw. man merkt, wie man selber stinkt, weil alle Luken geschlossen sind, man nicht duschen kann und die Toilettenspülung nicht so richtig funktioniert. Zum Glück überdeckt der Dieselgeruch des Motors das schlimmste.

    Irgendwann wankte endlich Island ins Bild: (mehr …)

  • Färöer Ohe!

    Wow, das erste Mal seit 1999 oder so, dass ich über eine Woche lang nicht im Internet war! Ist gar nicht so schlimm.

    Alles was es zu berichten gäbe jetzt schnell hier reinzuschreiben, würde den Rest der Reisezeit in Anspruch nehmen. Darum nur ein paar Bilder …

    Blick aus der guten Stube bei Morgennebel während der Anfahrt auf Torshavn (Hauptstadt der Färöer Inseln):

    (mehr …)

  • Sturmgeprüft

    Ich habe immer davon geträumt, zur See zu fahren. Ich dachte, wenn ich einmal viel Geld und Zeit haben sollte, dann würde ich mit einem Containerschiff mitfahren. Nie hätte ich mir träumen lassen, mit einem kleinen Expeditionsschiff Richtung Arktis aufzubrechen.

    Es ist unglaublich schön. Als wir aus dem Hafen ausliefen, war ich glücklich. Ich stand am Bug, schaute auf das Meer, winkte dem Skipper auf der Brücke, beobachtete die Möwen und aller Stress, alle Angstfielen von mir ab, wurden davongeweht wie … oh, Vorsicht, jetzt muss ich aufpassen, dass es nicht zu kitschig wird …

    Inzwischen weiß ich auch, dass ich die See nicht nur liebe, sondern auch vertrage. Gestern sind wir im Skagerrak in ein Unwetter geraten. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir Windstärke 9 und die Wellen (mehr …)