Habe gerade einen merkwürdigen Kommentar zu meinem Posting „Why Blog?“ gelesen:
Manueller Trackback und gleichzeitig Stöckchen zum Auffangen:
http://hen.netz-kasten.de/index.php/2006/08/01/haps
Was ist ein „manueller Trackback“? Und was ist ein „Stöckchen zum Auffangen“? Letzteres ließ sich recht schnell mit Wikipedia herausfinden:
Ein Stöckchen ist ein Online-Kettenbrief, der meist aus einer Sammlung von Fragen besteht, die häufig einem bestimmten Thema zugeordnet sind. Es wird üblicherweise zwischen verschiedenen Blogs ausgetauscht, das heißt, ein Blogger, der ein Stöckchen erhält, beantwortet die Fragen auf seiner Seite und schickt dann die Fragen an einen oder mehrere Autoren anderer Blogs weiter.
Tatsächlich findet sich unter der im Kommentar angegebenen Adresse auf dem Blog „Hen“ von Henrik Bollermann eine Liste mit Fragen, die er beantwortet und (unter anderem an mich) weitereicht.
Sachen gibt’s! Das ganze wirft natürlich ein ganz neues Licht auf den komischen Mann im Bodensee, der mit Engelsgeduld einem Stöckchen hinterherwatete, nur um es erneut ein paar Meter zu werfen … ein Weblog-Süchtiger, den jemand vom Computer vertrieben hatte und der sich nun mit einer Offline-Version zu trösten suchte?
Hoffentlich waren keine Spammer im Bodensee! Igitt …
Die Fragen zu beantworten ist nicht das Problem – aber wem soll ich hinterher das Stöckchen zuwerfen? Wann wird man mit sowas selbst zum Spammer? (Nachträgliche Anmerkung, 17.50 Uhr: Besser wäre die Formulierung: Läuft man nicht Gefahr, dass die, die man mit dem Stöckchen bewirft, das als Spam oder Belästigung sehen?) Ob zum Beispiel Jochen Schmidt Lust hätte, in seinem Proust-Blog Fragen zu beantworten? Wohl kaum.
Aber da denke ich morgen drüber nach. Jetzt weine ich erstmal noch ein bisschen, weil ich meinen Kalender samt Adress- und Notizbuch (und Ausweis und Bahncard und diversen Zettelchen) verloren habe.
(Nachtrag, 2.8.06, 20.30 Uhr: So. Hier gibt’s meine Antworten auf die Stöckchen-Fragen.)
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