Wie hier per Kommentar versprochen, poste ich nun die Bastelanleitung für die perfekte Kombination aus Notizbuch, Telefonbuch und Kalender:
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- Man benötigt einen billigen, kleinen, hochformatigen Jahreskalender mit separatem Telefonbuchteil mit Kunststoffumschlag (gibts überall) und Moleskine-Cahiers Notizbücher. Die haben einen schwarzen oder braunen Pappumschlag, normalerweise 64 Seiten, ein Einsteckfach und die letzten 16 Seiten sind perforiert, so dass man sie leicht herausnehmen kann, um zum Beispiel jemandem seine Telefonnummer oder ein unmoralisches Angebot zuzustecken. Ein 3er-Pack kostet 5,50 Euro bei Thalia in den Schönhauser Allee Arcaden – ich kenne kein anderes Geschäft in Berlin, das sie im Angebot hat. Ganz wichtig: Nicht die linierten kaufen! Liniertes Papier eignet sich für Schönschreibübungen in der ersten bis dritten Klasse, ansonsten für gar nichts! (Es ist mir ein bisschen peinlich, mich als Moleskine-Nutzer zu outen. Als Autor ein Moleskine zu benutzen ist in etwa so originell, wie arbeitslos sein in Mecklenburg-Vorpommern. Aber die Dinger sind einfach gut, und dieses Cahiers-Format habe ich noch bei keinem anderen Hersteller gefunden.)
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- Man zieht das Telefonbuch aus der rechten Umschlagseite heraus und schiebt dessen vorderen Umschlag unter dem Kalender in die linke Umschlagseite des … ähm, tja … Umschlags … Kunstoffschutzumschlags – mir fehlt das Vokabular, um diese Arbeiten zu beschreiben, daher die Fotos.
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- Nun schiebt man die hintere Umschlagseite des Moleskine-Heftchens in die rechte Tasche des Schutzumschlages.
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- Jetzt noch einen guten Kuli rangesteckt (ich nehme immer Parker Jotter – die schreiben hervorragende Texte 😉 und fertig. Ideal lässt sich das in der Seitentasche der Hose transportieren, merkwürdigerweise passt es aber auch in praktisch jede Hosentasche und stört nicht einmal beim Fahrradfahren.
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Das kleine Notizbuch hält natürlich (bzw. hoffentlich) kein Jahr, aber es ist in 20 Sekunden gegen ein neues ausgetauscht. Auf das alte klebt man sich einen Zettel, auf dem steht, von wann bis wann man es benutzt hat. (Das Titelbild des Schnipselfriedhofs zeigt ein paar benutzte Hefte.)
Zeitungsausschnitte, Einkaufszettel, Flyer, Eintrittskarten etc. kann man prima hinten einstecken und beim Notizbuchwechsel in der Einstecktasche des alten Heftes lassen.
Soweit so gut. Seit fast zwei Jahren bin ich mit diesem System sehr zufrieden. Wenn jetzt noch jemand eine Idee hat, wie ich die 30 – 35 Notizbücher, die sich seitdem gefüllt haben, verwalten kann, würde mein Glück keine Grenzen kennen. Abtippen kommt nicht in Frage, da ist mir Jochen ein warnendes Beispiel.
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