Ich bin reif für eine Lichtkur

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Dreitagefieber ist kurz aber doof und das Kind ist blass. War – das Kind war blass. Erst jetzt, hier beim Fleischer, fällt mir auf, wie rosig es schon wieder aussieht. Es ist eine wahre Pracht. Nur ein kleiner Schritt vor die Tür und alles ist wieder beim alten: blass und kränklich. Es ist diese Beleuchtung in der Fleischtheke, die nicht nur den Aufschnitt appetitlicher aussehen lässt. Ich vermute, Fleischerinnen werden im Durchschnitt attraktiver eingeschätzt als, zum Beispiel, Apothekerinnen unter der weißen Neonbeleuchtung. Eigentlich sollten wir solche Fleischerlampen mal auf der Bühne ausprobieren, andererseits sieht es dann wahrscheinlich aus, wie im Bordell.
(Andreas Krenzke)

Kommentare

3 Kommentare zu „Ich bin reif für eine Lichtkur“

  1. Avatar von Volker Strübing

    Oh ja, Fleischerlampen für die Bühne, das wär doch was für LSD! Nachdem wir jahrelang im Zosch neonbeleuchtet wurden, haben wir uns im Bassy eine attraktivitätssteigernde, die Altersfolgen mildernde Beleuchtung verdient!

  2. Avatar von Ina
    Ina

    +++no dogs+++no döner+++no students+++

    Ist das dann auch euer Motto?

  3. Avatar von Volker Strübing

    No Dogs und no Döner, ja. Studenten sind willkommen. (Solange sie nicht nach Ermäßigung fragen 😉

    (Wer Inas Kommentar nicht versteht: Das ist ein Zitat von der Website des Bassy Cowboy-Clubs, der ab März unser neues Zuhause wird. Wir sind auf der Website noch gar nicht berücksichtigt. Die Aussage „Einlass immer ab 22.00 Uhr“ gilt für den Dienstag ebensowenig.)

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