Zwei barbarische Barockbrocken schmälerten meinen zukünftigen Erbanateil in Form von Sonnemilch und Krampfadern.
(Besser nicht drüber nachdenken!)

Keine zehn Minuten nachdem ich das gestrige Posting abgeschickt habe, hat der Paketbote an der Tür geklingelt …
Mittlerweile wohne ich in einem richtigen Bücherlager. Neben dem neuen Buch und dem Paradies am Rande der Stadt habe ich zur Zeit auch noch die Verwaltung und interne Verteilung der Chaussee– und LSD-Bücher inne. Manchmal denke ich voller Mitleid an Günther Grass und andere Schriftsteller, deren Werk umfangreicher ist als meins – die können bestümpt schon gar nicht mehr treten in der Wohnung. Und dann die Schlepperei, wenn man eine Lesung hat und die Bücher dahin mitnehmen muss …
Einen schönen Tag, viel Spaß heute Abend bei Jochen Schmidts Buchpremiere im roten Salon oder Spiders Soloprogramm im Zebranotheater oder – wenn man entschuldigt ist, weil man zum Beispiel in München oder Tokio wohnt – bei irgendwas anderem. Ach so: Essener können ja ins Grend zum Grendslam kommen, da performen oder lesen oder singen heute Abend Grohacke, Lasse Samstroem, Julius Fischer, Frank Kloetgen und ich.
(Volker Strübing)
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