Manchmal bin ich sogar zum Prokrastinieren zu faul

Ein Nachteil von zu-tun-Listen ist, dass sie einen ob ihrer Länge in Agonie versetzen und davon abhalten, etwas zu tun, dass sie es aber auch unmöglich machen, die Dinge, die man tun müsste, einfach zu vergessen. Eine Lösung sind Listen mit Dingen, die man sowieso tun würde, wenn man nichts tun würde. So Sachen wie lesen, fernsehen, was essen, mal aufs Klo gehen, die Wohnung immer unordentlicher werden lassen. Habe jetzt eine solche Liste erstellt und den Punkt „ein paar Tage nicht bloggen“ darin aufgenommen. Ich meld mich wieder, wenn ich diesen Punkt abgearbeitet habe.  Kann ein paar Tage dauern.

(Volker Strübing)

PS: Das ist doch gemein. Da machen die einen Tag schönes Wetter, nur damit man danach wieder richtig über die Kälte und Nässe und Gräue kotzt.

Kommentare

9 Kommentare zu „Manchmal bin ich sogar zum Prokrastinieren zu faul“

  1. Avatar von peter

    Für alle, die so ungebildet sind wie ich: Prokrastinieren == Aufschieben (hätt man sich ja auch denken können)

  2. Avatar von ArminSeiko

    Also ich persönlich bevorzuge ja diese „Gräue“, ist nicht eklig warm, unterwegs kommen einem nicht so viele Gestalten entgegen und man wird nie gelbendet, was beim Autofahren ein großer Vorteil ist =)

  3. Avatar von rst303
    rst303

    Ja, genau, einfach machen, wozu man lustig ist, ist eh immer das beste, alles andere ist irgendwie voll unnatürlich…
    @ArminSeiko: kann dich gut verstehen – hab die woche auch mal in der arbeit gesagt: „der schnee ist doch toll, ist evtl. der letzte dieses jahr. zusem macht er die luftströmung sichtbar und fühlt sich toll an. und wenigstens ist es nicht so eklig warm und man muss nicht schwitzen“ – ich weiss nich warum, aber die haben mich echt nur verständnisslos angeschaut

  4. Avatar von atarac

    mhh auch ne gute möglichkeit^^ der nachteil ist das man das was man wirklich schaffen muss dann auch net macht^^
    ich hab da ne andere strategie. ich hab meistens keine lust die ganze liste abzuarbeiten also schreib ich nicht nur die sachen auf die wichtig sind sondern auch die die wichtig sind aber noch ewig zeit haben. wenn ich dann die halbe liste abgearbeitet habe dann ist mein tagespensum erfüllt.^^

  5. […] Ausgleich einen Tag Auszeit gegönnt. Volker vom Schnipselfriedhof beschreibt das so: “Manchmal bin ich sogar zum Prokrastinieren zu faul“. Genau so einen Tag habe ich heute. Jegliche Bewegung auf lebenserhaltende Funktionen […]

  6. Avatar von schtief
    schtief

    zum glueck ist das wetter und alles andere auch sehr schnelllebig. bin gerade auf der stadtbahn unterwegs und die sonne scheint. passt ja zu deiner buchvorstellung heute abend. freu mich und hoffe noch einen platz zu bekommen

  7. Avatar von Agathe
    Agathe

    Prokrastinieren – wenn das Wort nicht schon eine aufschiebende Wirkung hat !
    Nun denn, dann prokrastiniere mal schön!
    Habe heute ein anderes schönes Wort gelernt: „Reproduktionsfanatiker“ . Bezog sich zwar auf tausende-Eier-legende Schmetterlinge, aber trifft auch sonst den häufig den Punkt ….

  8. Avatar von toldo
    toldo

    na in dem Beitrag ist viel zu viel Klos.
    Wo ist die positive Energie der vorfreude auf die Sendung? Die müsste doch reichen um die sind-sie-auch-noch-so-langen zu-tun-Listen lächerlich erscheinen zu lassen!
    Ich bin froh, dass ich diesen Beitrag nicht schon am 7. gelesen habe, somit sind es ein paar Tage weniger die ich warten muss 🙂

  9. Avatar von Alberto Green
    Alberto Green

    Aber das ist doch fies, weil ich so von meiner Proskrastination abgehalten werde! Wann soll ich denn das alles nachholen?

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