Es kommt nur noch selten vor, dass mich eine Spammail zum Schmunzeln bringt, aber die oben zitierte Betreffzeile hat es doch geschafft. Ich war aber auch gerade ein paar Tage netzabstinent, vielleicht lag es daran. Und dann kommt man nach Hause und schaltet den Computer und guckt, was so im Internet drinsteht, und freut sich über billige teure Uhren und darüber, dass Roland Koch zurücktritt, doch dann sieht man dieses Bild des Nachfolgers und weiß, dass man heute Nacht alpträumen wird.
Egal. Viel schreiben kann will darf soll tue ich jetzt nicht. Keine Zeit (Frühjahrsputz, Rückenmuckibude, auf eine Idee für einen Text für morgen hoffen, wo ich mal wieder bei der Chaussee der Enthusiasten mitmache). Darum nur ein paar Fotos vom Pfingstausflug und ein schönes Schimpfwort, das ich mir am Wochenende ausgedacht habe: Lena-Meier-Landrut-Gutfinder. Ganz schön fies, was?! Die Fotos sind dafür ziemlich harmlos – die Nazis auf dem Marktplatz habe ich nicht fotografiert.
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Fischergruß
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Einen kurzen Gewissensstcih verspürt man schon, wenn man es sich an einem milden Maiabend mit einem Glas Wein gut gehen lässt und ein an Herz und Nieren gehendes Buch liest. „Bilal“ von Fabrizio Gatti über Menschen, die durch die Wüste und über das Mittelmeer versuchen, Europa, den gelobten Kontinent zu erreichen, kann ich nur empfehlen. Es ist traurig, erschreckend, beschämend – aber auch unterhaltsam, in dem Sinne, dass es sehr spannend ist.
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(VS)
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