Ich mach´s kurz: Eine neue Reise steht an. Und eine neue Fernsehserie. Im Prinzip wird sie genauso wie Nicht der Süden: Wir sind wieder auf dem Wasser unterwegs und wir werden auch diesmal wahrscheinlich keinen Eisbären vor die Kamera bekommen, weil wir nämlich mit einem Floß den Mississippi hinunterfahren.
Ein paar Sachen werden trotzdem ganz anders. Vor allem, weil Kirsten nicht mitkommen kann.

Ich schreib in den nächsten Tagen mehr dazu – und ab nächte Woche Sonnabend dann schon von „drüben“ – es geht nämlich schon in 9 Tagen los.
Mannmannmann, wenn ich nicht zufällig selber ich wäre – und bei 6,75 Milliarden Menschen war die Chance, dass unter all diesen Menschen ausgerechnet ich ich werde ziemlich klein (1:6750000000), – dann wäre ich jetzt wahrscheinlich ein bisschen neidisch auf mich, was es mir widerum schwer macht, unbeschwert davon zu schreiben, weil ich oller Misanthrop davon ausgehe, dass alle anderen, also die, die nicht ich sind, so sind, wie ich wäre, wenn ich nicht ich wäre, nämlich genau wie ich – und wer könnte das besser verstehen als ich?
Ich bin inzwischen ziemlich aufgeregt, allerdings vermisse ich momentan noch die schreckliche Panik, die mich letztes Jahr vor der Reise befallen hat, was befürchten lässt, dass ich diesmal womöglich sogar viel Freude an der Reise haben könnte, was mir extrem unangenehm wäre, weil es dann erst recht Grund gäbe, mich zu beneiden.
Naja, ich will nicht übertreiben. Soooo unangenehm wäre es mir nun auch wieder nicht, wenn es schön wird …
(V.S.)
Ach so: Nee, die Serie wird nicht „Nicht die Elbe“ heißen, aber auch zu dem Thema ein andermal mehr.
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