Rhönwurzwunderwurst

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Von Marburg zurück nach Berlin gings zusammen mit Lars (ja, dem Ruppelschen, dem Geheimnisvollen von Smaat). Lars ist ein sehr angenehmer Mitreisender, zumindest bis zu dem Augenblick, wo er die Packung Rhönwurzwurst aus dem Rucksack holt und öffnet. Sie ist sehr … geruchsintensiv. (Da fällt mir wieder ein, was für ein großes Hallo es gab, als ich mal eine Packung Esrom-Käse im Zug öffnete 😉
Die Packungsaufschrift hat mich schnell mit dem Geruch versöhnt. Einer Wurst, die Teilchen mit negativem Gewicht enthält (ich habe das Himalaya-Salz im Verdacht) und die nicht aus einem Physiklabor stammt, sondern aus kontolliert biologischem Anbau, dem verzeiht man solche Eskapaden.

(Volker Strübing)

Kommentare

10 Kommentare zu „Rhönwurzwunderwurst“

  1. Avatar von stralau

    Ich würde ja nichts sagen, wenn Du nicht gerade die Artikelschwäche im Spiegel kritisiert hättest: schau Dir mal den letzten Teilsatz an.

  2. Avatar von stralau

    Aber Rohr-Ohr-Zucker ist auch sehr schön.

  3. Avatar von Volker Strübing

    schau Dir mal den letzten Teilsatz an.

    :-))
    Im Glashaus macht Steineschmeißen doch erst richtig Spaß, oder?

    Den (dem, das, die) Rohr-Ohr-Zucker haben Lars und ich tatsächlich übersehen. Danke für’s genaue Hingucken!

  4. Avatar von Philipp
    Philipp

    Ach man, ich will kein Klugscheißer sein, aber ich muss reden auch wenn ich schweigen muss. Ist euch das mit dem mysteriösen Gewichtsverlust noch nie aufgefallen, bei bifi ode so? Passiert durch das Trocknen, also durch den Flüssigkeitsverlust. Ergo braucht man mehr Fleisch für weniger…^^
    Und wer im Schlachthaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen 😉
    Achja: Super Auftritt gestern in Greifswald!! Lange nicht mehr so gelacht!

  5. Avatar von Volker Strübing

    @Philipp: Danke für das Greifswald-Lob. Hat uns auch sehr, sehr gut gefallen! Mit der Wurst hast Du aber leider Unrecht. Die übliche (oder zumindest die inhaltlich richtige) Formulierung würde lauten: 100g Wurst (wurden) hergestellt aus 136 g Fleisch.
    Man kann aus aus einer Menge M1, die größer als die Menge M2 ist, zwar die Menge M2 herstellen, indem man die Menge M3, die exakt M1-M2 (und im Beispiel dem Wassergehalt des Fleisches entspricht), herstellen, aber M2 kann M1 nicht enthalten. Zumindest nicht innerhalb der einfachen Mathematik und Physik, wie sie im Fleischereigewerbe zur Anwendung kommt. (Klugscheißen kann ich auch 😉

  6. Avatar von Philipp
    Philipp

    Ache auf mein Haupt, wer lesen kann, ist klar im Vorteil… Zumindest sollte ich mal genauer, reflektierter die Buchstaben auf mich einwirken lassen. Hab mich noch mal informiert, gegoogelt, auf diverse Packungen im Supermarkt geschaut und Mutti angerufen und muss mich vor lauter Demut im Staub wälzen. Aber ich behalt euch im Auge und beim nächsten mal wird fundierter kluggeschissen ;P

  7. Avatar von Volker
    Volker

    Manchmal habe ich aber auch eine lange Leitung, meine Herren! Gerade eben habe ich endlich begriffen, was Rohrohrzucker bedeutet. Manchmal sind Bindestriche in zusammengesetzten Wörtern doch sehr hilfreich!

  8. Avatar von piet

    Die Lebensmittelindustrie besitzt offenbar magische Kräfte: http://blog.magix.net/de/archives/191-Fuenf-im-Tee.html

  9. Avatar von Volker Strübing

    @Piet: Hübsches Fundstück! Erinnert mich an gewisse Buchhandelsketten, die alle Bücher mit sonderpreismäßig aussehenden Aufklebern bekleben und dann den normalen Preis raufschreiben.

  10. […] Volker hat schon mal darauf hingewiesen, nur Fleischer können, was Fleischer können: 100g Wurst enthalten manchmal 136g Fleisch – und 100% Schmalz enthalten manchmal 110% […]

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