Kategorie: Nicht der Süden

  • The Janus Diaries

    www.nichtdersueden.de ist wieder online. Und endlich gibt es da eine Menge zu lesen und und über 400 Fotos zu sehen.

    Hier gibt es eine Karte, auf der wichtige Stationen der Reise kurz vorgestellt werden, hier findet man einen Batzen Tagebuchschnipsel von Kirsten und mir und hier erklärt Kirsten in einem längeren Text, welche Auswirkungen 7 Wochen Filmdreh auf zwei harmlose Autoren haben.

    Die Seite ist immer noch eine Baustelle. Es fehlen noch die Bildunterschriften zu den Fotos, weitere Tagebucheinträge, Zeichnungen von Kirsten, Videos und Musik. Ich schreibe hier rein, wenn es was neues gibt!

    (Volker Strübing)

  • (Hier könnte ihre Werbung stehen)

    Ich hab doch jetzt keine Zeit mir auch noch eine Überschrift auszudenken! 8 Tage nach der Rückkehr muss man ja auch langsam mal die Sachen aus dem Rucksack sortieren und verstauen. Habe gerade ein Bild gefunden, das ich auf dem Schiff gemalt habe:

    Eigentlich wollten Kirsten und ich ganz viel malen, hatten extra alles dafür mitgeschleppt. Aber (mehr …)

  • Schnipsel vom 7.8.2008 und Kalenderblatt August 2008

    • Die letzten beiden ulkigen Polarsportplätze für Steffi:

    (Ny-Ålesund)

    (Pyramiden, nein, nicht die sondern das. Eigentlich: Пирамида)

    • Puh, viel zu warm. Dabei verzichte ich jetzt sogar schon auf die Thermounterhose und komme mir deshalb ganz nackt vor.
    • Das erste Gespräch, das ich in Berlin geführt habe, drehte sich um die Frage, wie man von einem C64-Programm den Datasettenton aufnehmen kann, um ihn im Radio zu senden. Wo bin ich hier reingeraten?
    • Apropos Radio: Morgen machen Spider und ich ab 21 Uhr eine zweistündige Radiosendung auf dem freien Radiosender Funkwelle FM. Man kann Funkwelle FM in Berlin auf 95,2 Megahertz oder Kilogramm oder so hören oder aber überall in der Welt unter www.funkwelle.org. Wir werden über Sachen reden, Musik abspielen und Wein trinken.
    • Auch mein Rucksack hat es nach Hause geschafft! Dann kann ich ja jetzt mit der Buchschreiberei anfangen …
    • Und zum Schluss: Das Kloß-und-Spinne-Kalenderblatt für den August:

    (Volker Strübing)

  • 24 Stunden Berlin – Ein Fazit

    Alles beim Alten. Als sei ich nicht ein oder zwei Jahre weggewesen. Ulkig das. Ob ich noch ganz der Alte bin, wird sich zeigen. Ich habe auf der Reise viel gelernt. Über Gletscher, Sonnenfinsternisse, Walrösser und solchen Schnulli; vor allem aber über mich. Mal gucken, was ich daraus mache.
    Am besten an Berlin gefallen mir bis jetzt das eigene Klo, die eigene Dusche, das eigene Zimmer und dass heute niemand kam, um mich zu wecken, weil irgendwas gedreht oder besprochen werden muss. Am schlimmsten finde ich bis jetzt das Wetter. Es wird wohl Oktober, ehe ich mal wieder Lust bekomme, baden zu gehen. Es ist doch viel zu warm dafür 😉

    +++ Einschub und Nachtrag zum letzten Artikel +++ Ich war natürlich nicht der einzige, der am Gletscher baden gegangen ist. Es gibt ein sehr schönes Foto mit 9 oder 10 Nackten, die ins Wasser rennen, aber ich kann doch nicht einfach andere Leute nackig ins Internet stellen +++ Einschub Ende +++

    Am letzten Abend, auf unserer improvisierten Drehschlusspanikparty war ich sehr, sehr glücklick. Zum einen, weil wir es hinter uns hatten – einige Tage der Reise würde ich zu den schlimmsten meines Lebens zählen – vor allem aber, weil ich froh war, dieses Erlebnis, diese Erfahrung gemacht zu haben. Und weil ich wusste, dass wir tatsächlich alles gedreht haben, was wir brauchen und dass wir bestimmt einen schönen Film daraus basteln werden.

    (Whisky auf frisch gefangenem Gletschereis)

    Mir steht dieselbe Reise noch zweimal bevor, allerdings muss ich dafür nicht aus Berlin weg. Kirsten und ich schreiben zusammen „Das Buch zur Fernsehserie“, das wahrscheinlich mit dem, was man im Fernsehen nächstes Jahr zu sehen bekommt, nicht allzuviel zu tun haben wird, und ich werde ab Ende August einige Wochen im Schnittraum sitzen, alles durchgucken und gemeinsam mit der Cutterin und später mit der Redaktion von 3Sat den eigentlichen Film zusamenbasteln, der wahrscheinlich mit dem, was man nächstes Jahr im Buch zu lesen bekommt, nicht allzuviel zu tun haben wird.

    Die Rückreise nach Berlin war übrigens eins der größten Abenteuer, die wir zu bestehen hatten, zwischenzeitlich wurden wir sogar äußerst stümperhaft als Geiseln genommen (lange Geschichte, muss ich mal bei nem Bier erzählen …), wir brauchten 2 Tage und sind mit 4 Flügen nach Berlin gehüpft und irgendwo zwischendrin ging mein kleiner Rucksack, der in dem die Restbestände an frischen Schlüpfern und die 4 Hefte, die ich auf der Reise vollgeschrieben habe dirn sind, eigener Wege und ich hoffe sehr, dass er seinen Weg zurück zu mir findet. Nicht so sehr wegen der Schlüpfer – inzwischen habe ich selbst wieder frische hergestellt. Aber wenn die Hefte wegkommen, bin ich ziemlich aufgeschmissen, wenn es daran geht, das Buch zu schreiben. (Noch aufgeschmissener als ohnehin schon.)

    Boh, ist das warm …

    (Volker Strübing)

  • Drehschluss!

    (Foto: Torsten Schäfer, www.t1t-trebur.de)

    Alles geschafft. Abgedreht. Abgefahren. Wenn wir jetzt noch abfliegen würden … wir hängen in Longyearbean/Spitzbergen fest, weil alle Flüge wegen Nebels gecancelt sind. Sieht so aus, als würde ich nach dem Gletscherbad auch noch in der Arktis zelten 🙂 Hoffentlich schaffe ich es Dienstag auf ein Bier zu LSD.

    (Volker Strübing)

  • Huch!

    In allen Artikeln der letzten Zeit waren die Bilder in der falschen Größe und schlechter Qualität. Ich habe sie bei WordPress mit der Option „Volle Größe“ eingebunden, was merkwürdigerweise soviel wie „Verkleinert und qualitätsvermiesepimpelt“ zu bedeuten scheint. Für die letzten Beiträge habe ich das jetzt noch mal per Hand geändert. Wer die Bilder in hübsch sehen will, kann hier nochmal gucken:

    Sturmgeprüft

    Färöer Ohe!

    Mit der Schiffsschaukel zurück nach Island

    Island, Deine Schrottplätze

    Es geht weiter

  • Endlich: Die Arktis

    Wenn die Dreharbeiten und die „Befindlichkeiten“ es erlauben, gucke ich auch immer mal, wie es da so ist, wo wir gerade sind. Meistens ist es sehr schön. Es wird langsam Zeit für eine ausgleichende Dosis Hässlichkeit; es wird langsam Zeit für Berlin 😉 Bevor die große Schönheitsmüdigkeit einsetzt.

    Vorgestern waren wir auf Jan Mayen. Leider mit dem Flugzeug, weil unser Zeitplan durch die Verzögerungen geplatzt ist. Ich bin sehr traurig darüber, weil mir die Seefahrt mit Abstand am besten gefallen hat und der Kern der Geschichte sein sollte. Aber gegen Wetter ist kein Kraut gewachsen.

    Dass wir überhaupt nach Jan Mayen konnten ist ein kleines Wunder. (mehr …)

  • Es geht weiter!

    (Symbolbild)

    Abschied vom Seydisfjördurer Schrottplatz:

    (Das ist nicht die Janus, sondern ein verrosteter Fischkutter!)

    (Volker Strübing)

  • Blubber

    Hoffentlich hat mich niemand missverstanden, als ich im letzten Posting ein Blubberbad erwähnte. Nein, wir haben nicht in Walspeck gebadet, sondern in einem Whirlpool. In Island muss man mit solchen Formulierungen aufpassen. Sowas ähnliches wie ein Walspeckbad hatten wir allerdings vorvorgestern, als wir mit dem dicksten Mann der Welt in einem Jeep zusammengepresst saßen. Der erzählte uns, dass er seit seiner Kindheit Wal äße und man ihn gefälligst nicht deswegen ankacken solle. Wir gingen angesichts seiner Statur davon aus, dass er jeden Morgen ein bis zwei Wale zum Frühstück verspeist. Er hatte wohl auch noch einen halben Wal seit der letzten Woche zwischen den Zähnen hängen, zumindest roch er so. Er hat uns dann noch erklärt, dass er kein Essen mit Genen drin möge, weil er sich gesund ernähren wolle. Schon klar.

    (Volker Strübing)

  • Nicht der Urlaub

    Wir hängen immer noch in Seydisfjördur. Eigentlich ein guter Ort zum Rumhängen, ein niedliches Städtchen mit W-LAN, Milchkaffee, Blubberbad, einem Schrottplatz, einem Fjord und schätzungsweise 1,7 Wasserfällen für jeden der knapp 800 Einwohner. Aber der Zoll hat die Biervorräte an Bord verplompt … (mehr …)