Kategorie: Videos

  • Kloß und Spinne 14: Infizierte Spielzeugroboter

    So, da isser:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=YU9xSim-uKE]

    (Direkt zu YouTube)

    Nach Anime Studio hat mich auch noch Video Deluxe im Stich gelassen. Oder mein Computer hat sich zusammen mit mir ein Grippchen eingefangen. Mit der ersten groben Vorführversion war noch alles okay, aber am Freitag, beim Rendern der fertig zusammengesetzten Youtube-Fassung, schlugen ständig irgendwelche Speicheranforderungen fehl. Ich musste den Film dann in 30-Sekunden-Schnipseln rendern, was nochmal 6, 7 Stunden Spaß am Computer bedeutete. Vor allem, weil der Rechner so langsam wurde. Jeder Klick, jeder Zoom, jedes kleine Scrollen in der Timeline dauerte Äonen meherere Sekunden. Und dann habe ich auch noch beim endgültigen Schnipselzusammensetzen was falsch gemacht und die ersten 50 Sekunden Ton fehlten, was ich erst merkte, nachdem ich ihn hochgeladen habe und die ersten verwunderten Kommentare kamen. (Wie das passieren konnte? Also … ach nee, dieser dumme Fehler hat mich gestern schon ne zusätzliche Stunde gekostet, da will ich jetzt nicht noch ne Stunde für Erklärungen ans Bein binden. Sorry an alle, die auf den kaputten Film reingefallen sind.)

    Die gute Nachricht in Sachen Kloß und Spinne: Das Animationsprogramm scheint wieder in Ordnung zu sein. Die schlechte: Es wird trotzdem sehr lange keinen neuen Film geben. Ich habe dafür jetzt überhaupt keine Zeit, das ist das eine. Ich habe aber auch überhaupt keine Lust, weil es andere Sachen gibt, die momentan wichtiger und spannender sind. Und das Gedrängel wurde zu einem Problem. Ich habe mich sehr gefreut zu merken, wieviele Leute auf eine neue Folge warten, das war schön und motivierend, aber in letzter Zeit hat es immer fordernder auf mich gewirkt. Wenn ich es bis Ende August nicht geschafft hätte, wären mir wahrscheinlich Mahnbescheide ins Haus geflattert. Wenn da wenigstens einer geschrieben hätte: „Schick mir deine Kontonummer, dann kriegste urst viel Geld von mir, damit du dich um nichts anderes mehr kümmern musst.“ Dann könnte ich auch alle 2 Wochen eine neue Folge liefern!

    Aber: Bis mindestens Ende November könnte ich dieses Angebot sowieso nicht annehmen. Und außerdem will ich noch viel Neues erleben und schreiben und ausprobieren, dass ich mich nicht unbedingt auf Lebenszeit zum Angestellten einer hüschen Idee vom letzten Jahr machen will. (Aber das entscheide ich, wenn ich weiß, wieviel „urst viel“ ist 😉

    Also: Irgendwann geht’s weiter, aber jetzt ist erstmal Pause.

    Viel Spaß beim Filmgucken!

    (Volker Strübing)

  • Alles wird gut, nur das Wetter hoffentlich nicht

    Trotz allem wird es heute Abend einen neuen Kloß-und-Spinne-Film geben. Ohne viele Spielereien, aber immerhin. Und erstmal nur Offline: Ich bin heute zu Gast bei meiner alten Stammlesebühne LSD im Bassy, dort werde ich ihn zeigen. Außerdem hoffe ich für Donnerstag auf schlechtes Wetter, denn da bin ich zu Gast bei meiner anderen alten Stammlesebühne, der Chaussee der Enthusiasten, und wenn das Wetter mitspielt, bzw. eben gerade nicht, und es hinreichend oll ist, findet diese wie gewohnt im Ambulatorium des RAW statt und nicht Open Air, wo es keinen Beamer gibt …

    So. Und während der Rechner im Hintergrund die Animation rendert, aktualisiere ich endlich mal die Seite mit meinen Auftrittsterminen.

    (Volker Strübing)

  • Da fällt auch Spinne nüscht Positives mehr zu ein …

    Kurz vor der Abreise in den Norden wollte ich noch einen Kloß und Spinne Film machen. Ich hatte den Ton für die Episode längst aufgenommen; sie war auch schon im Radio gelaufen. Es hätte (je nach nachdem wieviele Kleinigkeiten und neue Animationen ich eingebaut hätte) 2 Tage bis eine Woche gebraucht. Als ich Anime Studio Pro 5, mit dem ich die Animationen mache, startete, sah ich folgendes:

    Das Programm schien die einzelnen Bilder, die ich für die Trickfilme verwende, nicht mehr zu finden. Ich dachte, ich hätte vielleicht versehntlich den Ordner mit den Einzelbildern verschoben, aber das war nicht der Fall. Zumal er einige Bilder doch noch korrekt anzeigte. Ein System war nicht zu erkennen.

    Ich habe den ganzen Ärger auf die Zeit nach der Reise verschoben.

    Gestern habe ich mich nun an die Reparatur gemacht. Als erstes habe ich alles aus einem Backup wiederhergestellt, dann ein älters Backup ausprobiert, dann ein noch älteres … kein Erfolg. Dann habe ich das Programm neu installiert. Auch ohne Ergebnis. Und dann habe ich gestern Nachmittag jedes Bild einzeln wieder eingebunden. Zum Glück zeigte er mir die Namen noch richtig an, so dass ich die passenden Bilder schnell fand. Auch die Parameter waren größtenteils erhalten geblieben, so dass ich nicht viel hin- und herrücken musste, sondern meist nur die Quelle neu angeben musste. Ein paar Stunden war ich dennoch beschäftigt.

    Danach fing ich endlich mit der 14.Folge an, um sie morgen, wenn ich als Gast bei LSD bin, vorführen zu können.

    Vor einer halben Stunde habe ich mich wieder daran gesetzt um weiterzuarbeiten und starrte wieder auf einen Bildschirm voller kaputter Bilder.

    Ich weiß nicht, was ich jetzt machen soll. Vielleicht ziehe ich die ganze Prozedur morgen früh stoisch nocheinmal durch und hoffe, in ein paar Stunden eine Notversion zusammenzustoppeln, die ich zeigen kann. Und dann schreibe ich eine Anfrage in irgendwelche Foren. Ich habe keine Ahnung woran sowas liegen kann, wie sowas von einem Tag auf den anderen passiert, wenn man nichts am Computer ändert.

    Computer und Software sind einfach noch nicht ausgereift, man sollte sie nicht auf die Menschheit loslassen. Was die Hersteller mit uns machen erinnert mich doch stark an die 50er Jahre, als man Soldaten in die Atomtestgelände schickte um mal zu gucken, was mit denen so passiert.

    Hör mir uff.

    (Volker Strübing)

  • Wie ich mal fast von einem Bären getötet wurde

    Die Reise zum Polarkreis wird für Kirsten und mich ein einziges Déjà-vu-Erlebnis. Das haben wir doch alles schon durch:

    [youtube=http://de.youtube.com/watch?v=w8xVPg94cTk]

    Vorgestern habe ich abends im Bett gelesen und dabei Gummibären gegessen. Und dann bin ich wohl mit einem Mund voller Gummibären eingenickt und habe einen von diesen Schlawinern eingeatmet. Keine gute Idee. Ich glaube, ich habe ihn ganz knapp vor dem Point-of-no-Return noch ausgehustet.

    Andererseits: „Kurz vor der Reise in die Arktis erstickte er an einem Gummibärchen“ – das wäre kein schöner Tod aber ein großartiger Witz gewesen. Und ich wäre auf geschickte Art um diese ganze beängstigende Sache herumgekommen …

    (Volker Strübing)


  • Rettung der Menschheit wegen mangelnder Nachfrage abgeblasen

    Ivo hat für Watch Berlin drei Sachen aus der Liste der 500 Dinge, die besser sind als Fußballgucken verfilmt. Eigentlich freut mich das sehr und schön ist es auch geworden, aber ich kriege immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, weil ich das Projekt seit Ewigkeiten nicht fortgesetzt habe. Ich sollte es enlich von den unteren Rängen der „Muss ich mich mal drum kümmern“-Liste streichen und es ganz beerdigen, damit ich das nicht immerzu mit mir rumschleppe. Es gibt 500 Dinge, die mir gerade wichtiger sind. Und funktioniert hat es sowieso nicht: Die Menschheit hat mein großzügiges Angebot, sie vom Fußballwahn zu heilen abgelehnt. Oft hatte ich das Gefühl, die Leute dachten, das sei alles gar nicht ernst gemeint gewesen. Gelacht haben sie, gelacht! Da kannste nix machen.

    (Volker Strübing)

  • So bauhausmäßig und ohne Milchschaum

    Das Kirsten und ich in die Arktis fahren, habe ich ja schon geschrieben. Aber nicht, warum wir das tun. Ich hoffe, die folgenden Videos klären das erschöpfend. Dafür werfen sie eine neue Frage auf: Was ist das für ein Hund?

    [youtube=http://de.youtube.com/watch?v=KeuLyEa_Ack]

    [youtube=http://de.youtube.com/watch?v=0UjtRSYMS7w]

    Die Musik in beiden Clips stammt von Robert and the Roboters! Aloha und vielen Dank!

    (Volker Strübing)

  • Ein richtig schlechter Sonntagmorgen

    Vor einer Stunde wollte ich endlich mit Teil 14 von Kloss und Spinne anfangen. Und musste feststellen, dass alle, alle, alle Animationsdateien nicht mehr funktionieren. Das Animationsprogramm findet die mühsam eingebetteten Einzelbilder nicht mehr, obwohl ich keine Verzeichnisse umbenannt oder verschoben habe. Oh nein. Wenn sich das nicht noch als doofer Traum erweist oder sich mithilfe der Sicherungsfestplatte, die ich bei Spider deponiert habe, beheben lässt, dann bedeutet das mindestens einen, eher zwei Tage zusätliche Arbeit. Und zwar richtig langweilige, blöde, frickelige Arbeit. Und diese Zeit habe ich gerade nicht.

    Grr….

    (Volker Strübing)

  • Zurueck …

    … in Berlin, zurück bei WordPress. Und jetzt muss ich mich schnell wieder an Umlaute gewöhnen und daran, dass man nicht einfach den Schnodder hochziehen und auf die Strasse spucken darf.

    Ich glaube, es hat mir gut gefallen in China, aber genaues kann ich erst sagen, wenn ich die 32 Stunden Video und die 2000 Fotos durchgeguckt habe.

    (Volker Strübing)

    PS: Ab jetzt kann man hier auch wieder kommentieren.

  • 1.Preis beim Nachwuchswettbewerb!

    Na gut, genau betrachtet war es nur der 3.Preis, aber da ich nie zuvor einen Preis bei einem Nachwuchswettbewerb gewonnen habe, ist es zumindest mein 1. Preis. Aber der Reihe nach: Also das war so: Ich war einer von 8 Nominierten für den Stuttgarter Besen, bin deshalb am Dienstag nach Stuttgart geflogen, habe drei Geschichten vorgelesen und das wohl recht gut gemacht und daraufhin das namensgebende Reinigungsgerät in Bronze bzw. Holz bekommen. Der silberne Besen ging an Uta Köbernick, der goldene an Matthias Egersdörfer und der Publikumspreis an Ass Dur. Moderiert hat Dieter Moor, im Backstageraum gab es einen Kamin und alles war gut. Am 1.Mai kann man sich eine 90-Minuten-Fassung der dreistündigen Veranstaltung im Fernsehen angucken (22.40 Uhr SWR).

    Und wo ich schon mal beim Angeben bin: Nachdem mich die wahrscheinlich reisefieberbedingte Schlaflosigkeit schon um 7 aus dem Bett getrieben hat, habe ich vorhin mal die Klicks bei YouTube zusammengezählt und bin (für all meine 33 Videos zusammen) auf über 1 Million gekommen – hey! 90% davon gehen natürlich auf das Konto von Kloß und Spinne.

    Ich freue mich auch über die vielen Kommentare auf YouTube – manchmal sogar über die kritischen. Die elfte Folge von Kloß und Spinne kommentierte jemand mit den Worten: „überhaupt nicht lustig genau wie alle anderen folgen“ – und da muss ich schon sagen, das ist kein Mensch, der zu vorschnellem Gemecker neigt; nein, nein, das isser nicht. Immerhin hat er mir 11 Klicks gebracht, bevor er sein Urteil gefällt hat.

    Das erste Video, das nennenswerte Anguckzahlen hatte, war meine Rainald-Grebe-Hommage (wer will, kann es auch Nachmache nennen) „Mecklenburg„. Nachdem ich das reingestellt hatte, wurde mir etwas mulmig, weil es nach einigen Tagen eine ganze Reihe von Beschimpfungen in den Kommentaren (und sogar per persönlicher Nachricht ein Angebot für Kloppe) gab. Ich dachte an das Star-Wars-Kid, an das Tokio-Hotel-Fan-Mädchen und all die anderen Teenies, die ihr Leben mit unvorsichtig ins Internet gestellten Videos ruiniert hatten – hatte ich die Tupperdose der Pandora geöffnet? Dann gab’s aber plötzlich wieder viel Lob, dann wieder Beschimpfungen, dann wieder Lob und so weiter; so geht das in Wellen dort immer noch zu. Ich habe mit diesem Video sogar eine Art engagierten Anti-Fan gewonnen, der wahrscheinlich bald einen Anti-Fan-Club gründen wird.

    Vor einem Monat schrieb er:

    „oh mein gott, ich bereue es echt ausversehen auf diesen link gekommen zu sein, mensch junge, überleg doch mal, bevor du solch einen mist hier reinstellst!“

    Vor zwei Wochen dann:

    „text ohne sinn, kein gefühl für rythmus und melodie…….der 12jähirige im körper eines 13jährigen…gruß und kuss“

    … und vor einer Woche:

    „ach man, ich werde des dich beleidigen einfach nicht müde……kann mir nicht vorstellen woran das liegt…vielleicht bietest du einfach zu viel angriffsfläche“

    Ein Clubmitglied wird er sicher in jenem YouTube-Gucker finden, der vor 2 Monaten schrieb:

    “ Im Zug nach Wien also…..Was für eine selbstgefällige Pfeife! Gehen Sie nach Hause Kassengestell-Mann, Sie sind müde. Und schön die Wiener in Ruhe lassen, verstanden Lachnummer!!!“

    … und sich vor drei Wochen wunderte, dass ich auf seine Kritik hin nicht sofort das Video gelöscht habe:

    „Der Langweiler mit Oberlehrer-Gesicht und Oberlehrer-Brille ist ja immer noch da…. Oh, im Zug nach Wien, das muss man schon mal erwähnen! Wahrscheinlich im Mangel aufgewachsen, dass das so was besonderes ist. Er wollte nie so steif und humorlos werden wie sein Vater. Schade….. Dorfdepp, der in die große Stadt zieht muss leider wieder nach Hause“

    (Volker Strübing)

  • 小丸子和乐呵呵之一:电脑坏了

    Schade, ich habe es nicht geschafft, noch einen neuen Kloß-und-Spinne-Film zu machen. Der April ist damit der erste Monat seit Mai letzten Jahres ohne eine neue Folge … ohne neue Folge auf YouTube zumindest. Bei der Show Royale auf Radio 1 müssten noch zwei oder drei Hörspiel-Episoden laufen.

    Heute habe ich ein Remake der ersten Kloß-und-Spinne-Episode hochgeladen – mit chinesischen Untertiteln. Wer wissen will, wie man „Hihi, du bist lustig“ oder „adolf_1933 akzeptiert dein Freundschaftsangebot“ auf chinesisch schreibt, kann ja mal reingucken:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=W-H1Cg_THvY]

    (福尔克·施特吕宾 )