Schlagwort: Poetry Slam

  • Schnipselfunk 09 – in nomine dominomus

    Schnipselfunk 09 – in nomine dominomus

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    Themen u.a.: die große Becherovka-Krise von 2013, mehr Matsch als Meer, künstliche Intelligenz und natürliche Dummheit, Kunst aus dem Computer, Alan Turing, Ada Lovelace, sexistische Roboter, der berühmteste Spatz der Niederlande, die Krone der Schöpfung und die Duschhaube der Evolution.
    Kann Spuren von Brotschneidemaschinen enthalten.

     

  • Slam 2017 – Fotos

    Slam 2017 – Fotos

    Nachtrag zum Slam 2017 (siehe: Grinst die Mieze feister, wirst Du Vizemeister!). Ein paar Fotos aus meiner Olympus mju II auf Agfa APX100 und APX400, entwickelt in XTOL 1+1 (to whom it may concern). Ich hab noch zwei unentwickelte Filme rumliegen, die werden nun aber auch noch einige Monate liegenbleiben.

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  • Der Künstler und sein Model

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    Ich hab in letzter Zeit soviele Selfies gemacht, dass ich mir langsam wie die  Kim Kardashian des Poetry Slam vorkomme, nur dass ich nicht meinen Hintern, sondern mein Gesicht fotografiere. Um ehrlich zu sein: Schreiben und Vorlesen, das mache ich doch nur noch Übergangsweise zum Geld Verdienen. Eigentlich will ich Selfie-Künstler werden.

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    (Einer meiner Lieblingsselfies! Florian Cieslik, amtierender Hessen-Meister im Todes-Karate Poetry Slam (Name- und Titeldropping gehört zu einem vernünftigen Gruppen-Selfie einfach dazu!), und icke in Weißichjetztgradnicht. Und wenn man ganz genau guckt, sieht man links sogar noch Dalibor Marković, mit Team Scheller Sieger im Teamwettbewerb der deutschprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2014, in der Tür stehen.)

    Wie in der Literatur gibt es auch bei Selfies verschiedene Genres. Po-Selfies, Klo-Selfies, Duckface-Selfies, Ich-klettere-illegal-und-ohne-Sicherungsseil-auf-die-Spitze-eines-Wolkenkratzers-und-fotografiere-mich-dort-mit-Gopro-und-Selfie-Stange-Selfies und soweiter.

    Meine bevorzugte Gattung sind  Spiegelselfies – die Königsdisziplin! Und ich darf von mir behaupten, dass ich inzwischen eine große Meisterschaft darin entwickelt habe, die verschiedenen an dem Arrangement beteiligten Elemente (Gesicht, Spiegel, Strommasten, Kamera, Klappradklingel – was halt auf ein ordentliches Bild gehört), so zu arrangieren, dass man nicht bloß eine Hand und ein Handy sieht, hinter dem zwei Ohren hervorgucken.

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    (In Bühnengarderobe und mit Bühnengarderobe und Jason Bartsch (Landesmeister Nordrhein-Westfalen 2015), Sandra da Vina (Landesmeisterin Nordrhein-Westfalen 2014) und Jan Philipp Zymny (Sieger der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2013).

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    (Unterrubrik Kamerarückseitenbildschirm-Spiegel-Selfies)

    Hier gab es schonmal ein Selfie-Special mit einigen sehr gelungen Bildern (obwohl ich auf ihnen drauf bin … das lässt sich bei Selfies leider nicht verhindern.)

  • Schnipsel vom 19.4.2015 – Ente gut und ein Kännchen drinnen

    Ich war wieder sehr viel unterwegs, weshalb diese Schnipsel nicht ganz ohne Klapprad- und Bahn-Content auskommen. Ich überlege, ob ich dafür nicht ein eigenes Blog aufmachen sollte, aber ich bin in Sachen Verzettelei sowieso schon ganz gut unterwegs („verläuft bei mir“).

    Das Reisen lässt einen viele Dinge entdecken, etwa das folgende Plakat. „Ich bin ein Bamberger! Ich stehe für Bamberg!“ klingt zwar ein bisschen verzweifelt, so als wollten die Bamberger dies einfach nicht begreifen, aber insgesamt handelt es sich hier wohl um ein Beispiel Beispiel gelungener Integration. Oder sollte ich schreiben: Entegration?

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    Ebenfalls im Bamberg fotografierte ich ein sehr schönes (mehr …)

  • Odysseus in München

    Da ich zumindest von 2 Menschen kenne (und zwar schon quasi von Geburt an), die ganz gerne lesen, wie es mir unterwegs so ergeht, und die nicht bei Facebook sind, erlaube ich mir, gelegentlich die eine oder andere Sache doppelt zu posten.

    Und die folgende Geschichte passt hier eigentlich sowieso viel besser als bei FB:

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    Wenn Du morgens 40 Minuten mit dem Fahrrad quer durch München zu einer Verabredung in eine ulkige Vorstadt fährst (die meiste Zeit bergauf), dort angekommen feststellst, dass du einen kleinen Buchstabendreher in der Adresse hattest und dank Google-Maps auf dem schnellsten Wege zum falschen Ziel gefahren bist, dann die richtige Adresse eingibst und siehst, dass sie nur 5 Minuten von deinem Hotel entfernt gewesen wäre, daraufhin wieder 40 Minuten radelst – seltsamerweise erneut bergauf, bei gefühlten 25 Grad, mit dickem Pullover und Wintermantel bekleidet, mit prall gefüllter Fahrradtasche am Gepäckträger und aus allen Nähten platzendem Rucksack samt angeschnallter Reisegitarre auf dem Rücken, weil du das Hotel wechseln musst), dir dann auf dem letzten Kilometer ein Loch in den Reifen fährst und mit 45 Minuten Verspätung auf der Felgen kriechend und wie ein Golden Retriever im Hochsommer schwitzend und hechelnd bei deiner Verabredung ankommst, hinterher dein Fahrrad durch halb München schiebst, weil praktisch alle Fahrradläden montags dicht haben, wenn du dann, als du endlich einen geöffneten Laden erreicht hast, dort angepflaumt und trotz allen Notfallgejammers und pathetischer Anrufungen von Menschlichkeit und Nächstenliebe wieder fortgeschickt wirst, dir ein Taxi nimmst, für 15 Euro zum nächstgelegenen offenen Fahrradladen fährst, und dort sagt jemand irgendetwas in völlig unverständlichem Bayerisch, nimmt aber das Fahrrad und schreibt 17.30 Uhr auf den Abholschein, und nicht weit vom Geschäft entfernt ist eine Bäckerei wo es guten Käsekuchen, prima Kaffee und Steckdosen gibt, dann weißt du, dass es auch viel schlimmer hätte kommen können.

    P1200620(Und wenn du dann zum Kompott am Abend im Lyrik-Kabinett noch ein bisschen in der Glasfaserkabellampe wuscheln und dich über das schöne deutsche Wort „Glasfaserkabellampe“ freuen darfst, dann ist wirklich alles gut.)

     

  • 2015 – Der Jahresrückblick, Teil 1

    Wenn ich eins schmerzlich habe lernen müssen, dann das: Wer zu spät, den bestraft das Leben! Es sei denn das Leben kommt noch später. Bzw. die Bahn. So erging es mir in Dresden, als ich 5 Minuten zu spät am Gleis war, der Zug aber 7 Minuten! Und diese 7 Minuten fuhr er dann auch noch heraus und war pünkltlich am Zielort. Die Bahn und ich, das ist eine Liebe, die auf Gegenseitigkeit beruht. Wobei wir uns ein paar Tage später beinahe auf ewig im Streit getrennt hätten, des Zugbegleiters im Nacht-ICE von Ulm nach Berlin wegen, der ein Supermegaultraarsch war, und wenn es je einen Grund gab, die GDL zu verfluchen, dann nicht wegen der Streikerei, sondern weil sie diesem Idioten zu mehr Geld verhelfen will. Da ändern dann auch die eine Million netten Bahnmitarbeiter inklusive allerliebster Verwandschaft nichts mehr!

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    (FAS, 8.2.2015)

    Jedenfalls: Normalerweise ist es nicht ratsam, zu spät zu kommen, deshalb fange ich lieber jetzt schon mit dem Jahresrückblick an.

    Es war ja auch bisher schon ereignisreich genug. Mein neues Handy etwa meldete mir gerade vorhin: „Für dieses Gerät ist ein Ereignis verfügbar: Ein Kopfhörer wurde eingesteckt“ – ist das nicht toll! Und das einzige was ich dafür tun musste war, einen Kopfhörer einzustecken!

    IMG_0026(Thach allerseits! – aus der Reihe: „Niemand hat die Absicht, auf einen Kalauer zu verzichten!“)

    Davon abgesehen war ich dieses Jahr schon in Mannheim, Greifswald, Göttingen, Bremen, Helmstedt, Würzburg, Osnabrück, Münster, St. Gallen, Zürich, Dresden, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Westberlin und irgendwas mit -nitz am Ende in Sachsen-Anhalt, letzteres ausnahmsweise sogar privat. Gerade bin ich in Leipzig, bis Ende Februar stehen noch Halle, Magdeburg, Bruneck, Pozen und Hamburg auf dem Fahrplan. In Südtirol werde ich zum erstenmal mit einem italienischen Zug fahren und bin schon ganz aufgeregt! Gerade erst war es mir zwischen Karlsruhe und Ulm das erste Mal vergönnt einen TGV zu nehmen, und ich muss sagen, französiche Züge stehen mir. Der Kaffee kann leider nicht mit dem guten aus dem DB-Bistro mithalten.

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    In Karlsruhe, Stuttgart und Ulm hatte ich Duo- oder Halbsolo-Auftritte mit Kirsten Fuchs, das war toll! Gerade ist übrigens Kirstens neuer Roman erschienen, Mädchenmeute, ein echter Wälzer, auf den ich mich sehr freue, weil er bestimmt super ist. Im Literaturhaus Karlsruhe machte sie für Facebook ein schönes Werbefoto dafür (Direktlink), dessen Making-of ich hier voller Freude präsentiere.

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    In Ulm trafen wir unsere liebe Kollegin Martina Brandl, und es gelang mir, im Backstageraum des Roxy beide Damen auf ein Foto zu bekommen.

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    Ebenfalls Backstage vom Roxy trafen wir die Tochter von R2D2:

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    (Fußgängerzone Osnabrück. Eines Tages gebe ich ein Bilderlexikon heraus. Ich hab schon was für „R“ wie „Rasierer-Inzahlungnahme“)

    Ein doppeltes Spiegelei vom Hotelfrühstück in Stuttgart war mein meistgelikter Facebookpost im Februar:

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    (Und dann die Erleichterung am Morgen, wenn dir auffällt, dass es kein Spiegel, sondern nur ein Spiegelei ist…)

    Außerdem war es auch der mit den lustigsten Kommentaren, wobei mich am meisten diese beiden Bilder freuten:

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    (von Tobi As – Direktlink)

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    (von Bjørn Høgsdal –  Direktlink)

    Zugabe:

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    (FAS 8.2.15)

    Weil ich da seit zwei Wochen mal wieder mitspiele:

    Icke neulich bei Twitter:

    „Duschen,bei denen man durchs Wasser greifen muss, um zwischen den Betriebsarten Kaffeekochen und Schockfrosten zu wählen

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    (Bahnhof Zürich am Morgen)

    „Nostalgie ist auch nicht mehr, was sie mal war.“

    (Sofort danach packte mich Panik und ich schickte folgenden Tweet hinterher, für den ich extra Altgriechisch lernte und eine neue Angst erfand und benannte:)

    „Wie heißt die Angst, einen Witz gemacht zu haben, der schon superalt ist? Pogonophobie? Das könnte aber auch die Angst vor Hipstern sein…“

    „Da fährt man einmal 1.Klasse und dann läuft auf dem großen Bildschirm „Hamm (Westphalen)“…

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    (Theater Osnabrück – mit Jason Bartsch, Sandra da Vina & Jan-Philipp Zymny)

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    (Das Honorar erschien uns nur im ersten Moment verwirrend großzügig …)

    „Gerade kam die Nachricht: „Läuft bei Dir“ ist nun auch zum Seniorenwort 2015 gewählt worden! “ (Ich fand den lustig, aber sonst offenbar niemand …)

    Apropos „fand sonst niemand lustig“. Ich musste ja doch sehr über diesen Buchtitel schmunzeln:

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    Und hier ist mein absolutes Lieblingsbild des Monats: Ich weiß garnicht, was ich toller finden soll: „Monatshit“, „Rindshuftstreifen“ oder „Wodkarahmsauce“. Bindestriche hätten alles kaputt geamcht! Und endlich habe ich eine Antwort, wenn mir jemand blöd kommt und sagt: Sag mal ein Wort mit „Karahmsa“ (Aber die fehlenden Anführungsstriche hinter „Smirnoff machen mich wahnsinnig!)

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    (Theater Osnabrück, Dead Or Alive Poetry Slam, Andreas Weber)

  • Novemberrückblick I – SLAM 2013

    Huch, hier ist ja ein Weblog, wo kommt das denn auf einmal her?!
    Der letzte Eintrag liegt so lange zurück, das ich mich kaum noch traue, wieder damit anzufangen. Es ist ein bisschen so, als hätte man den Geburtstag eines lieben Freundes vergessen, und mit jedem Tag, den man nicht anruft, um sich zu entschuldigen und nachträglich zu gratulieren, wird es schwerer, sich zu diesem Anruf durchzuringen.
    Aber jetzt soll es sein. Und es drängt mich doch, der ganzen intervernetzten Welt mitzuteilen, wie meine letzten Wochen waren und meine nächste werden.

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    Der November ist mir ja seit 10 Jahren einer der liebsten Monate, weil es der Monat der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften ist, und diese sind immer ein Highlight des Jahres. Was die Vorfreude angeht, erinnern sie ein bisschen an Weihnachten in der Kindheit. Für mich waren es diesmal tatsächlich die 10. Meisterschaften, seit 2004 habe ich keine verpasst, bin bei allen im Einzel- oder Teamwettbewerb angetreten. Ich hatte überlegt, ob ich dieses Jahr im Vorfeld verkünde, dies würden meine letzten Meisterschaften als Teilnehmer werden, künftig werde ich nur noch zum Zugucken und Feiern kommen, aber, ach, was solls – es wird sich zeigen und kommen wie es kommt. Nächster Jahr in Dresden bin ich ganz sicher dabei. Ob nun im Einzel oder Team (Micha und ich planen ein Team LSD Reunion) oder nur im Fanblock … wir werden sehen. Auf alle Fälle gibt es keinen Grund hier theatralisch irgendwelche Ausstiege zu verkünden, die ich dann doch nicht hinkriege. Das wäre ja fast so, als würde ich auf Facebook großkotzig verkünden, ich würde am soundsovielten mit Rauchen aufhören und es dann doch nicht tun … ach nee, Moment, stimmt ja, ich hab ja aufgehört, aber dazu mehr in Teil 14 dieses Novemberrückblicks.

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    (Souvenir 1: Ein Gitärrchen für Micha, der leider nicht da war. Ich hatte sie mir für meinen Auftritt beim Songslam gekauft. In einer Drogerie. In der Spielwarenabteilung. Und auf der Party nach dem Finale alle gebeten zu unterschreiben, damit Micha nächstes Jahr auf alle Fälle wieder dabei sein muss, um sich bei allen zu bedanken. Oder sie einfach kurz zu drücken. Oh mein Gott, diese ganze Hippie-Slamily-Scheiße … aber wenn es doch so schön ist …)

    Der Slam2013 fand in Bielefeld statt, und es war, was die Stimmung anging für mich einer der schönsten. Das ist ist er zwar jedes Jahr, aber diesmal ganz besonders. Ich liebe diese Menschen. Trotzdem ist es wohl für die Gesundheit ganz gut, dass wir uns nur einmal im Jahr in so einer großen Horde treffen.

    Es war im Prinzip wie immer: Es gab einen Haufen Vorrunden, Halbfinals und ein Finale und dauernd flogen Leute raus, die es erdient gehabt hätten, weiterzukommen, während Leute weiterkamen, die es ebenfalls verdient hatten, weiterzukommen und am Ende gewann Topfavorit Jan-Phillipp Zymnie mit 0,1 Punkten Vorsprung vor Top-Favorit Lars Ruppel. Bei aller gebotenen falschen Bescheidenheit möchte ich an dieser Stelle auf den Drittplatzierten hinweisen: mich. Ich hab mich riesig gefreut und bin auch stolz darauf, auch wenn mir klar ist, dass mir mein seit 2004 anhaltendes Auslosungsglück bei deutschsprachigen Meisterschaften dabei sehr geholfen hat. Lars und ich stellten nach dem Finale fest, dass wir es eigentlich sogar viel besser haben als Jan-Phillipp: Wir haben genausoviele Glückwünsche bekommen, müssen aber die Bürde des Meisterseins nicht tragen.

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    (Souvenir 2: Behutsam aktualisierter Finaltext. Das mit der Dusche ist eine lange Geschichte, die will bestimmt niemand hören.)

    Moment! Das stimmt ja so nicht! Lars hat mit Bottermelk Fresh (Lars Ruppel, Julian Heun und Bleu Broode) im Teamfinale gewonnen und ich bin Sieger des szeneinternen Kinderfotobattles! Gegen das Foto hatten die anderen aber auch sowas von keine Chance. Schon gar nicht die U20er …

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    (Schönhauser Allee. Muss 1977 gewesen sein. Wir haben noch in Roßlau gewohnt und waren auf Berlin-Urlaub. Ich find die Oma so toll. Und den Typen am Schaufenster. Und meinen schnieken Steifvater mit Kurzhenkelhipsterbeutel. Das Bild stammt aus so einer vollkommen anderen Welt. Kann kaum glauben, dass ich die mit eigenen Augen gesehen habe.)

    Es waren wahnsinnige Tage in Bielefeld und ich kann mich gar nicht genug bei den Organisatoren bedanken, und habe es leider auch gar nicht richtig versucht … Danke! Liebe! Schnaps!

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    (Einziger Kritikpunkt am Slam2013: Es gab zuviel Lakritz. Niemand mag Lakritz. Alle hassen Lakritz. Backstage mit dem Lumpenpack (Indiana Jonas und Max Kennel), Hazel Brugger, Alex Burkhard)

    Und eigentlich gäbe es noch so viel zu berichten, aber ich will es mit dem Wiedereinstieg in die Friedhofsschnipselei nicht übertreiben. Darum für heute nur ein paar Fotoimpressionen aus dem schönen Bielefeld!

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