Obiges Zitat verwende ich gerne und normalerweise in satirischer Absicht. Angesichts der „Hauptstadtkampagne“ „be Berlin“ ist es mir aber dann doch ernsthaft rausgerutscht.
Dass die ganze Sache eine Steilvorlage für Satiriker ist, hat Ivo schon geschrieben und auch gleich in Videoform bewiesen; die Frage, wie so ein Murks eigentlich entstehen kann, beantwortet Johnny Haeusler auf Spreeblick.com umfassend und überzeugend.
Ich möchte konstruktiv zum Thema beitragen. Wenn „die da oben“ meinen, Berlin bräuchte einen Claim, damit man die Stadt „als Marke“ aufbauen und promoten kann, dann haben sie sich sicher was dabei gedacht. (Haben sie doch, oder? Bitte schreibt mir nicht, dass die sich nichts denken bei dem, was sie tun!) Warum aber werden irgendwelche PR-Menschen damit beauftragt, sich irgendeinen Quatsch auszudenken? Man muss nur mit offenen Augen durch die Straßen gehen – Berlin und die Berliner machen selbst ganz wunderbare Vorschläge. Das fiel mir gestern ein, als ich am Senefelder Platz vobeikam und ein großes Leuchtschild mit der Aufschrift „Schmerzzentrum Berlin“ sah. Wäre zumindest ein Ansatz …
(Volker Strübing)
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