Autor: vstr@gmx.de

  • 400 Zigaretten in 11 Tagen nichtgeraucht

    Falls wer von euch mit Rauchen aufhören will, kann ich die Seite rauchfrei-online.de empfehlen. Ist allemal einen Versuch wert. Allerdings nur, wenn man eigentlich schon sicher ist, dass man aufhören will und nur noch einen zusätzlichen Stups braucht. Wer meint, er genieße das Rauchen und nur aufhören will, weil es zu teuer ist oder weil es von ihm erwartet wird, dem nutzt wahrscheinlich weder diese Website, noch ein Buch wie „Endlich Nichtraucher“.

    Mir hat es sehr geholfen, den „Tag X“ eine Woche im Voraus festzulegen und in dieser Woche täglich Tips, Argumente, Informationen und Erfahrungsberichte zu bekommen. Es gab auch allerlei Übungen und praktische Ratschläge (jeweils passend zum aktuellen Stand der Vorbereitung), von denen ich aber viele ausgelassen habe.

    Viel Freude hat man – wenn man es erstmal geschafft hat – an der Statusanzeige:

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    (Volker Strübing)

  • Fest-Resümee 2

    Au Backe, was habe ich angerichtet! Bin gerade aus dem Mittagsschlaf hochgeschreckt. Habe von den Tieren der Wildnis geträumt, die nach dem Winterschlaf mit traurigen Augen vor lauter Stumpen stehen, wo im Herbst noch ihr Wald war, weil die Menschen unter fadenscheinigen Ausreden (leuchtende Omaaugen) unbedingt Weihnachtsbäume brauchten. Schlechtes Gewissen.
    (Andreas Krenzke)

  • Noch dööfer als Fussball: Spam

    Heute ist das erste Mal Spam in der Top 500 der Dinge, die besser sind als Fussballgucken aufgetaucht. Finster: Ich krieg ihn nicht weg! Normalerweise logge ich mich als Administrator ein und dann steht hinter jedem Beitrag ein Feld „Löschen“ – da klick ich drauf und schon ist der unerwünschte Eintrag weg. Das müsste ich jetzt zwar hunderfünfzig mal machen, denn der Spambot war sehr fleißig, aber das würde ich gerne auf mich nehmen. Aber hinter den Spameinträgen (irgendwelche code-Zeilen, die auf Online-Casinos und Viagra-Shops verlinken sollen) erscheint das „Löschen“-Feld nicht! Gruslig. Tube will sich drum kümmern, wenn er Zeit hat. Daumen drücken.

    (Volker Strübing)

    PS: Ja, kann ja sein, dass es döfer geschrieben wird, aber das sieht noch dööfer aus, finde ich.

    Update, 18.00 Uhr: Ein Hoch auf Tube! Er hat die Spambeiträge gelöscht! Sein Trick: Statt wie ich den blöden, doofen, ollen Firefox zu benutzen, hat er die Adminseite mit dem guten alten, von allen gehassten IE 6 geöffnet und die Löschen-Felder wurden angezeigt!  Ein Hoch auf Tube und ein Hoch auf Bill! (Bitte entschuldigt diesen Überschwang, ich bin bloß froh, dass der Mist vorerst aus der Liste raus ist.)

  • Wettbewerbsvorteil

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    Diesem revolutionären Konzept gehört die Zukunft. Bäcker mit wöchentl. ofenfrischen Backwaren werden es in den nächsten Jahren immer schwerer haben.

    (Volker Strübing)

  • Fest-Resümee

    Bei Schlecker (is´n Drogeriemarkt) gibt´s einen Weihnachtsbaumständer für 16€. Der selbe kostet bei Kaiser´s (is´ne Kaufhalle) 25€ und im Werkzeugladen gegenüber der Gethsemanekirche (is´n Werkzeugladen gegenüber der Gethsemanekirche) 60€. Man hatte mir das prophezeit: wenn Du ein Kind hast, musst Du auch einen Weihnachtsbaum aufstellen, und zwar wegen der Großeltern. (Ich: „Kommt ihr am 24. vorbei, wir machen Schweinebraten?“ Die Oma: „Und was ist mit dem Baum?“) Wir also, meine Süße und icke, wir also stellen unseren 1. Weihnachtsbaum auf. Strahlende Oma-Augen am Heiligen Abend sind der Lohn. Der Braten ist mir auch ganz gut gelungen. (Die Oma: „Schöner Baum.“) Am stolzesten bin ich aber auf den Weihnachtsbaumständer. Ich habe das Nadelgehölz einfach mit einer Schlauchschelle am Sonnenschirmständer vom Balkon festgemacht. (Achtung Nachahmer: der Stamm schrumpft, also die Schelle regelmäßig kontrollieren und nachziehen!) Hat 75 Cent gekostet. Ich habe also 16€ bei Schlecker gespart, 25€ bei Kaiser´s und 60€ beim Werkzeugladen gegenüber der Gethsemanekirche. Macht Gute 100€. Überlege noch, was ich mir davon schönes kaufen werde.

    (Andreas Krenzke)

  • Meine erste Weltvernichtungsmaschine

    Wie hier bereits angekündigt, habe ich mich mit der Entwicklung einer Weltvernichtungsmaschine befasst und diese nun endlich abgeschlossen. Die Weltvernichtungsmaschine ist einfach herzustellen, die benötigten Materialien sind billig und legal überall zu erwerben – daher hoffe ich, dass keine bösen Menschen diesen Beitrag lesen, denn in den falschen Händen kann so eine Weltvernichtungsmaschine viel Unheil anrichten.

    Beantworte folgende Frage bitte wahrheitsgemäß:

    Bist Du ein böser Mensch?

    Ja, ich bin böse. Deshalb besuche ich zuerst www.beichte.de („INNERE COMPUTEREINKEHR – Werden Sie ein guter Mensch und bekennen Sie Ihre Sünden jetzt.“)

    Nein, ich bin nicht böse und möchte die Bauanleitung lesen. (mehr …)

  • Jedem nach seinen Fähigkeiten

    Gestern im Zosch einen Engländer kennen gelernt, Lehrer für Deutsch und Französisch in Birmingham. Er spricht perfekt deutsch und – nach eigener Angabe – sehr schlecht französisch. In England gibt größtenteils Gesamtschulen. Die Schüler werden nach Begabung eingeteilt. Wer höher begabt ist, wird vom besseren Lehrer unterrichtet, wer schwächer begabt ist, vom schlechteren. Mein gestriger Tresenbekannter unterrichtet also die Begabteren in Deutsch und die Unbegabteren in Französisch. Komisches System. Kommt bestimmt auch bald bei uns.

    (Andreas Krenzke)

  • Und das habe ich Neujahr gemacht:

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    Eigentlich wollte ich nur ein bisschen raus. Irgendwo einen Kaffee trinken und was essen. Dann bin ich immer weiter gefahren. Durch Prenzlauer Berg und Weißensee und Pankow, Wedding, Moabit, Charlottenburg, Friedrichshain, Mitte und zurück. 5 Stunden lang (inklusive einer Whopperpause, einer 0,5L-Birnensaftpause, einer Pfeffermiztee-und-ein-kleines-Bierpause und einem Rotwein aus Anlass der glücklichen Heimkehr).  Vollkommen sinnlos, aber schön. Und etwas, was ich vor einer Woche, als Raucher, auf keinen Fall gemacht hätte.

    Heute kann ich nicht stehen, weil meine Beine wie Quark sind (bin halt nüscht mehr gewohnt) und sitzen schon gleich gar nicht, weil der Hintern so weh tut …

  • Wichtiger Rat für alle, die mit dem Rauchen aufhören wollen:

    Vorsicht mit dem Alkohol!

    Dieser Rat ist altbekannt, wird jedoch normalerweise aus dem falschen Grund gegeben. Angeblich kommt es unter Alkoholeinfluss leichter zu Rückfällen. Dies kann ich nicht bestätigen. Mir fällt es leichter, ohne zu rauchen Bier zu trinken als Kaffee.

    Gefährlich ist etwas ganz anderes: Man wird als frischgebackener Nichtraucher extrem schnell sehr betrunken. Vielleicht, weil sich der Körper nunmehr ganz auf eine Droge konzentrieren kann. Wahrscheinlich aber, weil man einfach mehr und schneller trinkt. Gerade in der Anfangszeit führt man die Hand genauso oft zum Mund wie früher – nur das man früher abwechselnd ein Glas und eine Zigarette in dieser Hand hatte. Und jetzt jedes Mal ein Glas.

    Bin in der Neujahrsnacht gegen 4 Uhr noch im RAW gewesen und diese Erfahrung (soweit ich mich an sie erinnere), lässt mich den guten Vorsatz fassen, 2007 ab und zu ein Glas Wasser dazwischen zu schieben …

  • Das Schlimmste ist überstanden

    Silvester habe ich die bisher schlimmste Prüfung meines noch so kurzen Nichtraucherlebens erfolgreich bestanden. Ich bin mit einer Busladung Berliner Künstler aller Sorten, Formen und Geschlechter nach Frankfurt/Oder gefahren, wo wir eine Silvestergala bestreiten sollten. 14.30 Uhr haben wir uns getroffen. Und von da ab hieß es warten, warten, warten … eine Stunde auf den Bus … anderthalb Stunden auf das Ende der Busfahrt …

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    … in der Garderobe warten …

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    … auf den Soundcheck warten (’ne gute Stunde – für 10 Sekunden Mikrofonprobe) …

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    … auf den (auch noch vermurxten) Auftritt warten …

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    … feststellen, dass die anschließende Party nicht mein Fall ist und …

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    … bis 2.15 Uhr auf den Bus warten, der uns zurückbringt . (Ich bin der kleine Pixelklumpen am rechten Bildrand.)
    Insgesamt mehr als 10 Stunden Rumsitzen. Ohne etwas Sinnvolles tun zu können (ich war viel zu hibbelig und aufgekratzt). Und ohne Zigaretten. Ab und zu war es echt haarig, ich war schon dabei, mir einzureden, dass ich doch ganz klassisch zu Neujahr aufhören und jetzt noch ein paar durchziehen könnte. Warten und Langeweile erschienen mir als das Schönste, dass es gibt auf der Welt – wenn man dabei rauchen kann.
    Zum Glück verging die Gier stets nach ein paar Sekunden. Warten ist immer doof, und als Raucher war es eigentlich noch dööfer, weil ich in solchen Situationen gequarzt habe wie ein Blöder, bis mir übel war und alles weh tat. Von wegen „das Schönste …“

    Ich hatte geahnt, dass es hart werden würde, und für den Notfall Nikotinkaugummis eingesteckt, aber zum Glück ging es auch so.

    Jetzt bin ich, was dieses Thema angeht, sehr guter Dinge.