Autor: vstr@gmx.de

  • Mal wieder Luft holen

    Nach mehreren schnell abgebrochenen Fehlversuchen bin ich endlich wieder Nichtraucher. Die ersten 24 Stunden sind rum, in einer Woche wirds nochmal kritisch und dann hoffentlich erst wieder, wenn ich noch einmal nach Indonesien geraten und mir erneut einbilden sollte, eine Kretek könne ja wohl nichts schaden …

    Bisher habe ich einmal für 3,5 Jahre und zweimal ein Jahr lang nicht geraucht, bevor ich Scheiße gebaut habe und kurz darauf wieder bei einer Packung Tabak am Tag war. Und das Aufhören wurde jedesmal schwerer … nein, das Aufhören eigentlich gar nicht, aber es wurde schwerer, mich davon zu überzeugen, dass ich es wirklich will. Und das, obwohl es mir zunehmend schlechter ging damit und dabei. Mittlerweile habe ich heftige Hals- und Brustschmerzen, Husten, Heiserkeit, Atemprobleme usw. Finster: Viele meiner Texte kann ich nicht mehr so vorlesen, wie ich will, weil die Luft nicht reicht und der Hals nach zwei Sätzen total trocken ist.

    Wie die anderen Male war es gar nicht schlimm, aufzuhören – wenn man einmal den Entschluss gefasst hat und davon überzeugt ist. Das einzige was nervt, sind die Automatismen. Wenn ich diesen Eintrag fertig habe, dann werde ich zum Beispiel, ob ich will oder nicht, erstmal denken: "So, jetzt rauche ich eine", bevor mir einfällt, dass ich ja gar nicht mehr rauchen muss …

  • Schlampiger Journalismus im Dienst der guten Sache

    Schade:

    Ein Spiegel-Online-Artikel über Anti-Fußball-Zeugs im Internet und kein Link zu den „500 Dingen, die besser sind als Fußball gucken“ auf meiner Website … Es ist ja nicht so, dass ich sie nicht darauf hingewiesen hätte.

    Die Idee mit dem Fußball im Verbots-Schild hat offensichtlich sehr auf der Hand gelegen. Sehr hübsch finde ich nebenstehendes Signet einer Andrea aus einem Forums-Thread für WM-Hasser.

    Auch schön: Ein Fundstück aus dem Politikforum:

    „für geld, da kannst du alles kaufen,
    auch leute, die dem ball nachlaufen“

  • Nun also auch noch ein Weblog …

    … ich muss auch alles mitmachen! Bezeichnenderweise immer mit ein paar Jahren Verspätung. So gings mir auch mit Kapuzenpullovern, Handys und Freundinnen.