Und hier noch mal die etwas schärfere Googlevideoversion mit Player:
[googlevideo=http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=8282359016559726062&hl=de]
(Volker Strübing)
Und hier noch mal die etwas schärfere Googlevideoversion mit Player:
[googlevideo=http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=8282359016559726062&hl=de]
(Volker Strübing)
Gerade eben Kinderstimmen, die unter dem Fenster vorbeispazieren: „Toilettentieftaucher mit Arschbeleuchtung.“ Heute mit guter Laune ins Bett. Danke!
(Andreas Krenzke)
Update, Sonnabend, 12.00 Uhr: Falls YouTube wieder zu lahm ist und unter diesem Hinweis kein Videofenster angezeigt wird, kann man’s jetzt auch bei Googlevideo gucken. Ich bin aber offenbar zu blöd, den Googlevideo-Player in dieses Blog einzubauen. Darum: Auf folgenden Link klicken, bitte: http://video.google.de/videoplay?docid=8282359016559726062
So, da ist er, der dritte Teil:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=8PgQtEZSCaU]
Stecken ungefähr 50-60 Stunden Arbeit drin – wobei ich das Schreiben und die Vorarbeiten, die ich für die ersten beiden Teile gemacht habe, gar nicht mitzähle. Ganz schön viel für 5 Minuten. Das relativiert sich allerdings ein bisschen: es war diesmal so extrem viel Arbeit, weil ich alle Einzelbilder (250 inzwischen) noch mal ändern und umbauen musste. Hatte bisher so ein blödes System, bei dem ich die Bilder erst in Corel Draw gemalt, dann umständlich in Corel Photopaint bearbeitet und dann erst im Videoprogramm zusammengesetzt habe. Jetzt, nach der Umbauaktion, erspare ich mir den ganzen Photopaint-Schritt und exportiere direkt aus Draw – in Zukunft werde ich dadurch viel, viel Zeit sparen …Außerdem ging das Schreiben diesmal recht flott – ungefähr die Hälfte des Textes habe ich aus zwei alten Texten zusammengebastelt. Eine Geschichte hat sogar komplett Eingang in das Kneipengespräch gefunden, es ist allerdings auch die kürzeste Geschichte, die ich je geschrieben habe.
… wird ja immer mit Trailern beworben. Das mache ich mit meinem kleinen Zigarettenschachtelkino jetze auch. Zumal ich alleine an diesem Intro gestern 5 Stunden gesessen habe und das Vorschaubild so hübsch ist:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=j7RUNhCBlE0]
Ein Flash-Mensch hätte das wahrscheinlich in einer Viertelstunde und viel schöner animiert hingekriegt, aber ich hab das Bild für Bild mit Corel Draw und Video Deluxe gemacht. Bevor ich Tutorials lese und neue Programme lerne, arbeite ich lieber 10mal so lange mit dem, was ich kenne.
Immerhin habe ich jetzt herausgefunden, wie … aber nein, ein andermal, mich haben sowieso ein paar Leute gefragt, wie ich die Trickfilme zusammengebastelt habe. Demnächst gibt’s ein Making Of. Neben dem trailer gehört das einfach zu einem echten Film dazu 😉
(Volker Strübing)
Ach so: Besser nicht alleine und im Dunkeln gucken …
Noch was: Bin gerade noch ein bisschen durch YouTube gesurft, und habe mir andere Animationsfilme angeguckt. Geile Sachen dabei. Hier noch zwei zum Frühstück oder Kaffeetrinken:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=-3JCESdFNyw]
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=cYhhfHYZa5s]
Stop-Motion-Animateure scheinen eine Affinität zu 8-bit-Spielen und -Sounds zu haben … oh weh, da fällt mir ein, dass ich ja noch ein Stöckchen beantworten muss …
Es ist exakt 21.30 Uhr, im Bassy beginnt jetzt LSD und ich sitze zu hause am Computer … zweimal ist er abgestürzt bei dem Versuch, Kloß und Spinne III auf DVD zu brennen … oh Mann, ich habe das halbe Wochenende, gestern und heute von 10 bis 21.00 Uhr dran gesessen, um es heute Abend zeigen zu können.
Bitte Daumen drücken, ich probier’s noch einmal. Wenn es jetzt klappt, kann ich rechtzeitig zur ersten Pause da sein …
Gerade habe ich in die dümmliche Trash-SciFi-Serie Primeval auf Pro 7 reingeschaut. In einem britischen Wald hat sich ein Zeitfenster aufgetan, durch das nun allerlei schlecht animierte Viecher aus der Vergangenheit in unsere Zeit spazieren, die Kinderzimmer von zufälligerweise Sauriermodelle sammelnden Kindern verwüsten und – ein bisschen Spaß muss sein – unsympathischen Nebenfiguren auf die Schulter kacken.
In der Werbepause tat sich dann überraschend ein Fenster in die Zukunft auf. In die Zukunft von Fernsehen und Terrorismus um genau zu sein. Pro 7 bewarb die Ausstrahlung des Blockbusters „Der Anschlag“ am Sonntag. Am Ende folgte der Hinweis: „Der Anschlag wird ihnen präsentiert von Radeberger“.
(Volker Strübing)
Hihi, das ist lustig. Vor allem junge, gutausgebildete Frauen wandern aus den ländlichen Gegenden im Osten Deutschlands ab und verstärken dort den wirtschaftlichen Erosionsprozess. Nein, das ist an sich natürlich alles andere als lustig. Für ein Schmunzeln sorgen eher die Pläne der Bundesregierung.
Wir wollen erproben, wie wir eine gute Versorgung in dünn besiedelten Gebieten aufrecht erhalten können
(Wolfgang Tiefensee, zitiert nach heute.de )
Eine gute Versorgung mit jungen Frauen??? Ach nein, offenbar für die jungen Frauen:
Gefördert werden sollen daher unter anderem eine mobile ärztliche Versorgung, Mehrgenerationenhäuser, rollende Bibliotheken und Ruf-Busse.
Was immer Ruf-Busse sind (sowas ähnliches wie Schrei-Züge???) – so kriegt man die Landflucht in den Griff! Für nur 4 Millionen Euro verteilt auf 2 Jahre. Welchen Grund sollte eine junge, gut ausgebildete Frau haben, ihr Dorf oder ihre Kleinstadt zu verlassen, wenn einmal pro Woche der Landarzt vorbeikommt, mit einem Stethoskop um den Hals und ein paar Ausleihbüchern im Kofferraum?
(Volker Strübing)
Keine Zeit für längere Einträge. Mache gerade parallel „Kloß und Spinne“ Teil 3 und ein Making-of 🙂 Dazu kommen noch so Sachen wie Abwaschen, Aufräumen, Brote essen, Rumgammeln und andere überlebenswichtige Tätigkeiten.
Schnipsel 1:
Es heißt, wer im Glashaus sitzt, solle nicht mit Steinen werfen. Dabei macht das doch im Glashaus viel mehr Spaß als in der Gummizelle. Und sinnvoller ist es auch.
Schnipsel 2:
Udo: Mensch, Volker, Du hast ja graue Haare.
Volker: Hast Du ein Glück, dass ich erst dem übernächsten, der mir damit auf die Nerven geht, eine reinhauen wollte …
Schnipsel 3:
Urinaktivierte Leuchtwerbung an Pissbecken ist eklig.
Auf Wiedersehen.
(Volker Strübing)
Vor Schindluder mit Statistiken macht leider kein politisches Lager halt. In dem Buch „Das Imperium der Schande – Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung“ von Jean Ziegler bin ich auf folgende Aussage gestoßen:
Vor vierzig Jahren litten 400 Millionen Personen an permanenter und chronischer Unterernährung. Heute sind es über 854 Millionen.
Das ist sicher wahr und in jedem Fall schrecklich. Doch die mit dieser Aussage suggerierte Verschlimmerung der Lage wird durch die unterschlagene Tatsache relativiert, dass sich im selben Zeitraum auch die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt hat – der Anteil der Hungernden ist also nicht gestiegen. Wenn man andere Zeiträume oder Berechnungsgrundlagen wählt, ist er sogar gesunken. (Zumindest habe ich eine solche Rechnung neulich in einem anderen Buch gelesen. Das finde ich aber gerade nicht, und wie es hieß und wer es geschrieben hat, weiß ich auch nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass ich es im Bahnhofsbuchhandel in Chemnitz gekauft habe, aber das ist jetzt auch nicht besonders hilfreich.)
Bitte nicht falsch verstehen: Selbst wenn der Anteil und auch die absoluten Zahlen deutlich gesunken wären, wäre es selbstverständlich ein Skandal – nein, Ziegler verwendet das bessere Wort: eine Schande, dass überhaupt Menschen hungern, obwohl die Weltwirtschaft ausreichend Nahrung für alle produziert. Es ärgert mich nur, wenn ich so offensichtlich durch Auslassungen manipuliert werden soll. Das macht es schwerer, dem Rest zu vertrauen.
Man kann behaupten, dass die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland 2007 zurückgegangen ist. Oder drastisch gestiegen, verglichen mit 1850. Irgendjemand hat mir erzählt, dass eine von der Tabakindustrie bezahlte Studie ergeben habe, dass Rauchen die Wahrscheinlichkeit senke, an Alzheimer zu erkranken – logisch, weil viele Raucher sterben, bevor sie ins beste Alzheimeralter kommen.
„Imperium der Schande“ ist dennoch ein sehr lesenswertes Buch, und ich möchte es unbedingt weiterempfehlen. Zieglers wirtschaftliche und politische Analysen und Empfehlungen sowie die Darstellung bestimmter Heldenfiguren erscheinen mir an manchen Stellen zu einseitig, aber ich bewundere die Klarheit seiner Aussagen:
Wer an Hunger stirbt, stirbt als Opfer eines Mordes.
Und bei allen Kritteleien an den Details: Diese Kernaussage belegt er auf eindrucksvolle Weise.
(Volker Strübing)
Sehr gern mag ich die Serie „Erklär mir die Welt“ aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die heute in die 50. Runde geht. Herzlichen Glückwunsch! Im Wirtschaftsbereich ist es meine liebste Satirereihe. Unvergessen die 7. Folge mit dem Titel „Warum ist Reichtum keine Sünde?“, in der das herzzerreißend traurige Schicksal der Reichen in Deutschland beweint und die Behauptung aufgestellt wurde, reiche Menschen seien bescheidener als arme, da sie ja einen viel kleineren Prozentsatz ihres Einkommens für Konsum ausgäben.
Da ich kein Spielverderber sein will, tue ich gelegentlich so, als sei das alles ernst gemeint und schreibe eine Kritik dazu.
Bevor ich mir für die nachher anstehende Bahnfahrt nach Jena die heutige Ausgabe kaufe und mit vorfreudigem Schmunzeln den Geld&Mehr-Teil aufschlage (laut Ankündigung lautet das Thema heute „Warum ist Ungleichheit prima?“), will ich noch was zur letzten Folge schreiben:
„Warum gibt es arme Länder?“ (mehr …)