„Be Berlin.“ Volker und Ivo haben dazu ja schon geblogt.
Ich gehöre nicht zu jenen Sprachchauvinisten, die bei jedem Anglizismus Zeter und Mordio schreien, aber hier habe ich den Eindruck, dass der Slogan deshalb englisch sein musste, weil das die einzige Fremdsprache ist, die seine Erfinder kennen. Jedenfalls erscheint mit die Wahl des Englischen völlig willkürlich und nicht mal durch so etwas wie Wohlklang gerechtfertigt: bi börlin.
Andererseits ist mir aufgefallen, dass dieses Prinzip, einen Städtenamen anzustottern, durchaus Charme haben kann. Zum Beispiel als frankophil-elegantes „le Leipzig“ oder bürgerlich-seriöses „Dr. Dresden.“ Auch das comedyhafte „Du Duisburg“ ginge noch irgendwie. Aber „Be Berlin“, also wirklich!
(Andreas Krenzke)
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