„loaded: /windows/system32/drivers/crcdisk“ – das war das letzte was mein Rechner heute Morgen beim Starten im abgesicherten Modus von sich gab. Immer wieder habe ich ihn neu gestartet, habe geschümpft und gedroht und ihm auch einen kleinen Klaps gegeben, aber das blieb sein letztes Wort. Die in Arbeit befindliche Kloß-und-Spinne-Folge ist natürlich noch nicht gesichert 🙁 Dabei war sie fast fertig, inklusive einer aufsehenerregenden Szene im Wohnzimmer von Kloßens Mutter (naja, so aufsehenerregend nun auch wieder nicht). Morgen kann ich den Computer beim Computerheilemachdienst um die Ecke abgeben. Vielleicht, vielleicht, vielleicht, kann ich ihn abends wieder abholen – dann bleibts bei der Premiere am Donnerstag bei der Chaussee – vielleicht ohne solchen Schnickschnack wie Vor- und Abspann, aber immerhin.
Aber versprechen kann ich nichts …
(V.S.)
UPDATE, 16.30 Uhr: Alles ist gut. Naja, nicht alles, aber zumindest, was meinen Computer angeht. Ich habe ihn dazu gezwungen, sich selbst zu reparieren. Der Trick ging so: Ich habe ihn nochmal gestartet, und dann, als er wieder bei „loaded: /windows/system32/drivers/crcdisk“ hängenblieb, habe ich ihn urst fies angeguckt und leise und drohend „Linux“ gesagt und „Denk drüber nach!“ Und dann habe ich eine Viertelstunde geduscht und siehe da, als ich zurückkam, lief er, hatte zwar ein schmollendes „abgesicherter Modus“ in allen vier Ecken des Bildschirms stehen, aber immerhin. Dann habe ich erstmal ein paar Daten gesichert, ihn dann neugestartet, woraufhin er ewig irgendwelche Dateisystemüberprüfungen vornahm und irgendwelchen Krempel löschte oder reparierte und jetze geht wieder alles.
So einen Linux-Bootstick werde ich mir trotzdem mal machen – und wenn er nur als Drohung in der Schreibtischschublade steckt. Danke nochmal für die Tips!
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