Der Titel soll nicht etwa die baldige Einstellung von Schnipselfriedhof ankündigen, ich habe ihn einfach von diesem Foto übernommen:

Es gäbe soviel zu erzählen, aber die Zeit ist knapp, außerdem möchte ich es mir für morgen aufheben. Da bin ich zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick in der Yuma-Bar in der Reuterstr. 63 und werde sicher ein bisschen vom Mississippi erzählen und vorlesen, ganz sicher aber von Oldenburg und Marzahn. In Marzahn ist auch das Foto oben aufgenommen, im Foyer des Kinos Sojus, um genau zu sein. Das Kino meiner Kindheit und Jugend. Ich selbst habe mich etwas besser gehalten.

Noch mehr Marzahnfotos gibts nach dem Klick.


Das ist die Schule, in die ich von der zweiten Klasse an ging:

Das Bild stammt von 2004 – inzwischen ist die Schule abgerissen und hat Kleingärten Platz gemacht. Immerhin steht die Turnhalle noch. Genau zwischen dem Gebüsch und dem Eingang habe ich das erste Mal aufs Maul bekommen. Ich schreib das nur, falls jemand Blumen niederlegen will.

Schön ist’s in Marzahn, wieso bin ich da eigentlich weggezogen?



Seit Jahrtausenden tobt die immerwährende Schlacht zwischen den Männern vom Störungsdienst und denen vom Entstörungsdienst. Sie hassen sich und wissen doch, dass sie aufeinander angewiesen sind. Und wenn mal wieder das Telefon nicht funktioniert, dann wisst ihr, dass ihr nur ein Kollateralschaden des ewigen krieges dieser beiden so unterschiedlichen und dennoch wie Licht und Schatten zusammengehörenden Mächte seid!

Bestimmt gibt es gute Gründe überall solche Betondinger aufzustellen. Aber müssen sie wirklich diese Form haben? Muss man sie ausgerechnet „Poller“ nennen? Und: Muss man sie dann auch noch unbedingt fleischfarben gestalten?
Im Erholungspark Marzahn kann man mit etwas Glück Seerosen beobachten:

Mit noch etwas mehr Glück auch Ringelnattern:

(VS)
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