Kategorie: Literatur / Lesebühne / Poetry Slam

  • Rotterdam – 2. Bericht

    Das Schlimme am Bloggen: Wenn man einmal angefangen und Spass daran gefunden hat, moechte man den ganzen Tag damit verbringen; moechte das Internet mit jedem Gedanken, der einem kommt zukleistern – obwohl ich nicht weiss, wieviele Gedanken man brauechte, um es wirklich zuzukleistern

    Von den Gedanken abgesehen, gaebe es soviel ueber das Festival zu berichten, zum Beispiel … nein, das muss warten, jetzt bin ich hier und will es geniessen. Und das tue ich. Die schlechte Stimmung ist verflogen, und Angst habe ich auch nicht mehr. Schoen, dass ich meinen schlimmsten Auftritt schon hinter mir habe!

  • Rotterdam – erster Bericht

    Wenn ich jemandem erzaehlt habe, ich fahre fuer eine Woche nach Rotterdam war die Reaktion entweder: „Boh, super! Rotterdam ist so schoen!“ oder „Oh Gott, du aermster – eine Woche in dieser haesslichen Stadt?!“

    Jetzt, nach 3 Tagen, habe ich mir endlich ein eigenes Urteil gebildet: (mehr …)

  • Das muss ich noch loswerden:

    Gestern habe ich bei Dussmann an der Friedrichstraße das erste Mal meinen Roman in einer Buchhandlung liegen sehen (abgesehen von der Friedrich-Wagner-Buchhandlung in Ueckermünde, aber das ist ja sowieso die beste Buchhandlung der Welt, wegen des Buchhändlers und der beiden im Durchschnitt dreieinhalbbeinigen Katzen).

    Ich finde, er macht sich da äußerst gut und wäre eine Zierde für jeden Buchladen.

    buchladen.jpg

    So. Genug angegeben für heute und genug gebloggt – eigentlich sollte ich jetzt die Texte für Rotterdam nochmal durchgehen und den Rucksack packen und „Schiedsrichter – Telefon!“ auf niederländisch lernen, statt hier rumzuschnipseln. Jetzt muss ich zum Glück sowieso gleich los in den Pratergarten, wo Tina, Spider und ich Stephan Zeisig Tips für seinen anstehenden Inddonesien-Urlaub geben und Bier trinken wollen.

  • Gesagt, getan.

    „Muss ich mal ne Geschichte drüber schreiben“ – so stands in meinem Posting über die Forderung eines CSU-Politikers nach einem „Gemeinschaftsdienst“ für Langzeitarbeitslose.

    Und hier ist der Text: http://www.volkerstruebing.de/arbeitsdienst.html

    Kein Meisterwerk, aber das ist nicht meine Schuld, wie dem geneigten Leser klar werden wird.

  • WM-Fieber: Sogar ich bin betroffen!

    Morgen geht’s los. Mit dem Flugzeug nach Rotterdam zum World-Poetry-Slampionship. Ich hoffe auf viele deutsche Poetry-Schlachtenbummler mit Deutschlandfahnen auf der Backe und ulkigen schwarz-rot-goldenen Hüten, die die deutsche Nationalmannschaft (mich) anfeuern. Gerne auch Schweizer und Österreicher, denn für die habe ich in Leipzig den Slam05 mitgewonnen 🙂

    Ich male mir gute Chancen aus, das Viertelfinale zu erreichen, zumal es bei 8 teilnehmenden Nationen gleich mit dem Viertelfinale losgeht.

    Seit Monaten, seit ich die Einladung erhielt, grübele und hadere und zweifle ich, was ich dort machen soll. Anfangs hatte ich die wahnwitzige Idee meine Sachen auswendig und auf englisch vorzutragen. Dann wollte ich sie auswendig auf Deutsch machen und mir eine Performance dafür antrainieren … aber verdammt, das geht nicht! Ich kann vielleicht mal eine kleine Handbewegung machen, aber ich bin kein Performer und ich werde da auch nichts reißen, indem ich mich dazu zwinge, etwas zu tun, was ich nicht kann und nicht will. Ich werde versuchen, den einen oder anderen Text ohne Zettel aufzusagen, aber optisch wird das meinen Auftritt auch nicht viel interessanter machen, als wenn ich ablese. Außerdem habe ich einen sehr neuen Text gerade selbst ins Englische übersetzt, vielleicht lese ich den vor und bitte das Publikum, die Grammatikfehler zu zählen.

    Ich bin sehr gespannt. Mehr demnächst hier auf dem Schnipselfriedhof.

  • WM gescheitert / beendet / fängt nächste Woche an

    WM gescheitert

    Eine etwas irreführende Überschrift: Gescheitert bin in Wahrheit ich bei dem Versuch, die WM zu verhindern … aber der Kampf geht weiter …

    WM beendet

    Schon am letzten Wochenende fand die Fußball-WM der Autoren in Bremen statt. In der deutschen Nationalmannschaft dabei: Jochen Schmidt von der Chaussee der Enthusiasten und Uli Hannemann von LSD. Angesichts des Abschneidens der Mannschaft wundert es mich nicht, dass sie das nicht an die große Glocke gehängt haben und ich erst per Zufall darüber stolpern musste!

    WM fängt nächste Woche an

    Zumindest so eine Art WM: Die Poetry World Slampionship 2006 im Rahmen des 37. Poetry International Festivals vom 17.-23.6. in Rotterdam. Ich bin als amtierender Champion der deutschsprachigen Poetry Slams eingeladen … Ich bin Deutschland, zumindest die Nationalmannschaft, wenn man so will … 😉 … dass dieser dusslige Satz mal eine Bedeutung für mich bekommen könnte, hätte ich mir auch nie träumen lassen.

    Ich blicke mit einer Mischung aus Grusel und Vorfreude auf dieses Ereignis, wobei sich die Vorfreude auf die Zeiten bezieht, zu denen ich keinen Auftritt habe und der Grusel auf den Rest.

    Poetry World Slampionship 2006 / http://www.poetryslampionship.nl/ http://www.poetry.nl

  • Hiermit erkläre ich die zitty zur besten Zeitschrift der Welt!

    Neben zwei sehr schönen Kundenrezensionen auf Amazon gab es diese Woche auch die allererste Rezension in einer „normalen“ Zeitschrift: In der zitty 12/2006 gibt es eine kleine Kritik zu meinem Roman, die man eher als großes Lob bezeichnen kann. 3 Sterne und das Fazit: „Unglaublich amüsant und dennoch tiefsinnig“ – hey!

    Ich hatte mich überhaupt nur getraut, dort ein Rezensionsexemplar hinzuschicken, nachdem Kirsten Fuchs mein Buch im zitty-Interview als Geheimtip genannt hatte. (Danke nochmal!) Für Kirsten selbst muss das Interview recht merkwürdig gewesen sein – sie wurde die ganze Zeit nur nach Büchern befragt, die sie gelesen hat und nicht nach ihren selbstgeschriebenen. Schön für mich …

  • Nominiert!

    Phantastisch: Mein Roman ist nun auch für den Deutschen Phantastik Preis in der Rubrik „Bestes Roman-Debut“ und damit für alle drei wichtigen Preise der SF-Szene nominiert!

    Ich war ebenso überrascht wie erfreut, da beim DPP das engagierte SF-Publikum über die Nominieungen (und ab demnächst auch über die Preisträger) entscheidet und ich bisher den Eindruck hatte, dass „Das Paradies am Rande der Stadt“ in dieser Szene noch nicht wirklich angekommen ist .

    Wahrscheinlich ein blödsinniger Gedanke, schließlich gab es ja schon die Nominierungen für den Kurd-Laßwitz-Preis und den Deutschen Science Fiction Preis und einige gute bis phantastische Rezensionen auf SF-Websites.

  • Schlampiger Journalismus im Dienst der guten Sache

    Schade:

    Ein Spiegel-Online-Artikel über Anti-Fußball-Zeugs im Internet und kein Link zu den „500 Dingen, die besser sind als Fußball gucken“ auf meiner Website … Es ist ja nicht so, dass ich sie nicht darauf hingewiesen hätte.

    Die Idee mit dem Fußball im Verbots-Schild hat offensichtlich sehr auf der Hand gelegen. Sehr hübsch finde ich nebenstehendes Signet einer Andrea aus einem Forums-Thread für WM-Hasser.

    Auch schön: Ein Fundstück aus dem Politikforum:

    „für geld, da kannst du alles kaufen,
    auch leute, die dem ball nachlaufen“