Ein Lied von mir wurde in einer Radiosendung verwendet. Das ist eigentlich eine prima Sache. Ich habe kein Geld dafür bekommen, aber das ist okay. So hören es wenigstens viele Leute. Und das wiederum hat ja einen schönen Werbeeffekt. Allerdings wurde mein Name nicht genannt, so dass sich der Werbeeffekt auch schon wieder erledigt hat. Allerdings bin ich auch ganz froh, dass kein Name genannt wurde, da das Lied durch Auslassungen sehr peinlich gewirkt hat, und wenn man mich gefragt hätte, hätte ich einer Ausstrahlung in dieser Form nicht zugestimmt. Dies womöglich ahnend hat man mich aber gar nicht gefragt oder auch nur informiert. Ein Freund von mir hat die Sendung gehört und mir Bescheid gesagt. […]
UPDATE 3.9.: Es scheint sich alles zu klären und ich habe den Rest dieses Artikels deshalb rausgenommen. Vielleicht gibt es in ein paar Tagen nochmal ein Update.
(Volker Strübing)
PS: Mit dem Lied habe ich viel Freude. Vor allem wegen der lustigen Kommentare, die ich da kriege, und die bis zu Prügelandrohungen reichen. Klassiker, die immer wieder auftauchen:
– „Es heißt Meeeeeeeklenburg, nicht Mäcklenburg!“ So was Blödes! Sogar die meisten Mecklenburger sagen Mecklenburg und nicht „Meeeeklenburg“. Und selbst wenn! Ich bin kein Mecklenburger, ich kann das aussprechen, wie ich will. Ich sage auch „Moskau“, völlig unbeeindruckt davon, dass manche Moskauer zu Moskau „Moskwa“ sagen.
– „Der Spacko soll sich lieber mal selbst was ausdenken und nicht immer nur Rainald Grebe nachmachen!“
– „Hoffentlich ist der Zug entgleist!“ (Das Video ist im Zug nach Wien gedreht.)
Mein Favorit: „Der Typ soll sich mal vor der Aufnahme entscheiden, was er sagen will und nicht so blöd rumstammeln!“. Dazu muss man wissen, dass ich dreimal neu angesetzt habe, bis das Gestammel endlich zufriedenstellend stammelig klang.
Die meisten Kommentare sind zum Glück positiv.


