Kategorie: Sonst so

  • Die finale Verschwörungstheorie – praxiserprobt!

    Immer noch rätseln die Menschen, wer wirklich hinter dem 11.9.2001, dem Fernsehprogramm und allem sonstigen Übel steckt. Dabei habe ich längst alles zum Thema gesagt, bzw. gesungen.

    Das Lied zum Anhören und Mitschunkeln gibt es hier:
    http://www.marilpen.de/Volker Struebing – SIE leben.mp3

    Wer lieber lesen möchte … hier ist der Text:

    Was ich zu sagen habe, mag wie Science-Fiction klingen. Doch es ist bittere Realität: SIE leben und SIE sind schon lange unter uns.

    Ich werd nicht länger schweigen auch
    Wenn euch die Wahrheit nicht gefällt
    SIE sind schon lange unter uns
    SIE kontrollieren die Welt (mehr …)

  • Nine Eleven und die Beuys-Boys

    Erst dachte ich: Nun schreib ich doch mal darüber, wie ich den Anschlag auf das World Trade Center erlebt habe. Dann dachte ich: Och nö, langweilig, das haben doch alle schon gemacht. Dann fiel mir ein: Stümpt ja gar nicht! Die anderen haben immer nur darüber schwadroniert, wie sie 9-11 erlebt haben – verfluchte Egozentriker.

    Habe jetzt trotzdem keine Lust mehr, meine Geschichte des 11.Septembers zu erzählen, und warum die Zwillingstürme immer etwas besonderes für mich waren, vielleicht das Stückchen Amerika, dem ich mich am stärksten verbunden fühlte.

    Mir ist einfach gerade nicht nach Gedenken und besinnlichem Erinnern zu Mute, Jahrestag hin und her. Heute Abend oder morgen Nachmittag will ich aber auf jeden Fall eine Geschichte mit dem Titel „11.9.3001“ schreiben. Mal gucken, ob sich die Idee als tragfähig erweist und ich das morgen im Zosch vorlesen kann.

    Hier noch eine – ja, eine geht noch! – Theorie zu den Hintergründen des Anschlags: Eingefädelt wurde das Ganze von fanatischen Joseph-Beuys-Verehrern, die einem Kunstwerk ihres Meisters ein Denkmal setzen und ihm eine prophetische Aura verleihen wollten: Beuys hatte 1974 die damals noch recht neuen Twin Towers aus Talg nachgebildet – zwei „Fett-Türme“ als Symbol der Geldmacht. Beschriftet hatte er sie mit „Cosmos“ und „Damian“. Dies aber (und jetzt kommts!) sind die Namen zweier Zwillingsbrüder und christlicher Märtyrer, die von den Feinden der Christenheit enthauptet und verbrannt wurden …

    (Quelle: Tagesspiegel, 11.9.2006 – dort wurde allerdings nur über das Kunstwerk geschrieben, ohne dass man die Zusammenhänge erkannt hätte)

    (geschrieben heute Nachmittag im Zug)

  • (Unvollständige) Liste der schönen und weniger schönen Dinge

    Schön: In der heißen Badewanne liegen und den neuen Badewannenaufsatz mit intregrierter Bücherstütze und Weinglashalter ausprobieren.

    Weniger schön: Dem 20 Euro teuren Buch, dem Weinglas und dem (leider etwas wackligen) Badewannenaufsatz beim Versinken im Eukalyptusbad zusehen.

  • Es kam aus dem Backofen …

    Meine Stamm-Bäckerei bietet nun auch „vitale Snacks“ an. Klingt, als würden die zurückbeißen … ich bleibe bei den Quarktaschen.

  • 11.6., 18.00 Uhr, Mexico – Iran. Ohne mich …

    Im Park gelegen. Die Sonne stand schon recht tief und wurde von einer Baumspitze verdeckt, so dass ich genau in ihre Richtung schauen und den Tanz der im Gegenlicht gleißenden … Baumspermaflöckchen? … na, ihr wisst schon, was ich meine … beobachten konnte.

  • Aus welchem B-Movie stammt eigentlich das Schachspiel?

    Bin gerade durch den Volkspark Friedrichshain gegangen und habe mal wieder gestaunt, mit was für Sportarten und Spielen sich die Leute beschäftigen. Zum Glück war hier nichts von der in den Medien herrschenden Fußball-Monokultur zu spüren.

    Ich wusste bisher gar nicht, dass es die Mannschaftssportart Jugger auch außerhalb des gleichnamigen B-Movies gibt. Klarer Fall von selbsterfüllender Prophezeiung: Jemand dreht einen SF-Film über eine Fantasie-Sportart der Zukunft, jemand anders sieht den Film und denkt sich: Hey – lass es uns probieren!
    Der Unterschied zur Filmvariante besteht hauptsächlich im Material der Ausrüstung. Bei der im Volkspark Friedrichshain zu erlebenden Variante waren Keulen und Morgensterne aus Weichgummi oder Schaumstoff … aber irgendwann, wenn der Film schon längst vergessen ist, kommt sicher jemand auf die Idee, mal härtere Materialien auszuprobieren.

    Ich fand den Film, wenn ich mich recht entsinne, ganz gut, als ich ihn irgendwann ganz zu Anfang der 90er gesehen habe, aber vielleicht stammt dieser Eindruck auch nur daher, dass ich Joan Chen so schön fand.

    Wo wir gerade beim Aussehen sind: Das Juggerspiel im Park sah schon ein bisschen albern aus – allerdings auch nach verdammt viel Spaß. Ganz im Gegensatz zu der Gruppe von dumpf vor sich hinpubertierenden Alkopoptrotteln, die ein paar Meter weiter in der Sonne brezelten und Musik aus ihren Handyfreisprecheinrichtungen hörten. Die sahen nur albern aus.

    PS: www.jugger.de

  • Grüße aus der Baiz (… warum leckt sich der Hund die Eier?)

    Dies ist ein sinnloses Posting. Das schreibe ich nur, weil ich es kann. Also: Viele Grüße vom Biertisch vor der Baiz von der ganzen LSD-Truppe (außer Uli, der explizit nicht grüßen möchte). WLAN fetzt – jetzt kann ich nicht mal mehr mit Kumpels ein Bier trinken, ohne Emails zu checken ….

  • A tale of two disasters

    Henri, ein guter Freund lebt und arbeitet seit mehr als zwei Jahren in Yogyakarta, Indonesien. Als das Erdbeben vor wenigen Tagen die Region traf, war er gerade nicht dort – sondern in Dili, der Hauptstadt des gerade von Unruhen heimgesuchten Ost-Timor. Inzwischen ist er wieder daheim, sein Häuschen am Rande von Yogya steht noch, ist zur Zeit aber mit 4 Familien belegt (Voriges Jahr habe ich ihn dort besucht – es ist ziemlich hübsch und bietet einen – jetzt wohl eher beunruhigenden – Blick auf den Merapi …)

    Henri arbeitet für die indonesische NGO Insist, die sich sowohl im Erdbebengebiet als auch – soweit möglich – in Ost-Timor engagiert. Er bat um Spenden und ich habe dieser Bitte gern entsprochen. Ich hatte ohnehin vor, etwas zu spenden und habe so die Möglichkeit, aus erster Hand zu erfahren, wofür die zusammengesammelten Gelder verwendet werden. Und zwar ungeschminkt, ohne dass Probleme verschwiegen und Erfolge aufgebläht werden.

    Ich habe seine Email angehängt (ich hoffe, das ist okay, Henri!), vielleicht hat ja noch jemand ein paar Euro übrig.

    dear friends,
    my apologies for sending out mass e-mails only recently, i have not really
    had the time and space for more personal e-mails.
    
    so its been an intense two weeks or so here, first with the violence in
    east timor and now the earthquake relief effort in yogyakarta. as you
    might have guessed by now, i am approaching you for funds to support the
    victims of those two catastrophes, one man-made and the other natural.
     (mehr …)