Kategorie: Sonst so

  • Vierte Spiderworld

    Uiuiui, schon die vierte Spiderworld. Und immer noch aufgeregt.

    Die dritte hatte ich ganz vergessen hier anzukündigen – dabei war sie die bisher schönste. Montmorensy and his orchestra musizierten über Wissenschaft, Heiko Werning hielt einen Vortrag über das bizarre Fortpflanzungsverhalten der Nasenfrösche und Jochen Falck half beim betreuten Lachen. Jochen und ich haben dann noch unseren Tierfilm gezeigt, wobei wir alle Tiere selbst auf der Bühne dargestellt haben, und ich sogar eine Pflanze.

    Heute Abend wird es aber bestimmt noch besser: Hans Krüger präsentiert sein ökologisch korrektes Indoor-Feuerwerk, Konrad Endler sing Midipop mit Video und Volker Strübing zeigt Kloß-und-Spinne-Filme – und wer weiß, vielleicht sogar welche aus der Arktis.

    Kommt heute Abend alle zu uns!

    (Andreas Krenzke)

  • Schmerzhafte Erkenntnis

    Ich kann noch immer nicht in Straßenbahnschienen fahrradfahren.

    Ich probiere es dann so in 3 Jahren wieder.

    (Volker Strübing)

  • Schnipsel vom 7.8.2008 und Kalenderblatt August 2008

    • Die letzten beiden ulkigen Polarsportplätze für Steffi:

    (Ny-Ålesund)

    (Pyramiden, nein, nicht die sondern das. Eigentlich: Пирамида)

    • Puh, viel zu warm. Dabei verzichte ich jetzt sogar schon auf die Thermounterhose und komme mir deshalb ganz nackt vor.
    • Das erste Gespräch, das ich in Berlin geführt habe, drehte sich um die Frage, wie man von einem C64-Programm den Datasettenton aufnehmen kann, um ihn im Radio zu senden. Wo bin ich hier reingeraten?
    • Apropos Radio: Morgen machen Spider und ich ab 21 Uhr eine zweistündige Radiosendung auf dem freien Radiosender Funkwelle FM. Man kann Funkwelle FM in Berlin auf 95,2 Megahertz oder Kilogramm oder so hören oder aber überall in der Welt unter www.funkwelle.org. Wir werden über Sachen reden, Musik abspielen und Wein trinken.
    • Auch mein Rucksack hat es nach Hause geschafft! Dann kann ich ja jetzt mit der Buchschreiberei anfangen …
    • Und zum Schluss: Das Kloß-und-Spinne-Kalenderblatt für den August:

    (Volker Strübing)

  • Woerter, die ich oefter in der Zeitung lesen will

    Ahnes etwas destruktiver Liste von Woertern, die er nicht mehr in der Zeitung lesen will, moechte ich diese positiven Anregungen zur Seite stellen, damit es nicht wieder heisst: „Ihr koennt auch nur meckern, meckern, meckern!“

    Mir faellt aber gerade nur ein Wort ein. Das ist dafuer aber besonders schoen: Bequackeln. Kann man in Zetungen auch gut gebrauchen. Warum nicht mal „bequackeln“ schreiben, wenn irgendwelche Politiker mal wieder etwas bequackeln?

    (Volker Struebing)

  • Video-Flyer: Heraus zum 2. Mai!

    Kommt alle! Sagt allen Bescheid! 13 Uhr, Senefelder Platz, Berlin! Ein Video-Flyer von Konrad Endler zum 2. Mai:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=SW1-sULdSRM&hl=de]

    Wir sehen uns!

    (Andreas Krenzke)

  • Grüße aus China (3) – Posing in Peking

    Eigentlich müsste der Eintrag „Posing in Nanjing und Shanghai“ heißen, nach Peking fahren wir nämlich erst heute. Das Balkonbild ist in Shanghai aufgenommen (29. Stock), das Fensterbild in Nanjing (39. Stock) und nein, ich war nicht betrunken, auch wenn es so aussieht und ich ein Bier in der Hand habe. Das ist alles nur wegen der langen Belichtungszeit!
    (Volker Strübing)

  • Rückblick 2007

    Ich hab mal nachgeguckt, was ich im letzten Jahr eigentlich so alles gemacht habe. Also jetzt nur schreibe- und arbeitsmäßig und so. Ne ganze Menge eigentlich:

    • 169 Auftritte, davon ungefähr 70 auswärts mit einer Durchschnittsfahrzeit von schätzungsweise 8 Stunden hin und zurück (eher mehr, da viele Fahrten nach Süddeutschland, Österreich und in die Schweiz dabei waren). Macht, äh, 560 Stunden im Zug – mehr als 3 Wochen!
    • 3000 Emails geschrieben (2700 verbürgt, geschätzte 300 zusätzlich in Internetcafés)
    • 250-300 Beiträge für den Schnipselfriedhof verfasst
    • 28 Videos bei YouTube hochgeladen
    • 18 Kloß-und-Spinne-Folgen geschrieben und 10 davon vertrickfilmt
    • 8 Lieder sehr unterschiedlicher Qualität verfasst (Ich mag nur noch 3 davon.)
    • 15 Lesebühnentexte geschrieben. Viel zu wenig. Und die meisten sind viel zu schlecht. In dieser Hinsicht war es kein erfolgreiches Jahr. Ein Grund für einen der guten Vorsätze (den traurigen).
    • Dies und das

    (Volker Strübing)

  • Gute Vorsätze 2008

    Ich danke meinem gnädigen löchrigen Hirn, dass es mich die meisten guten Vorsätze fürs neue Jahr schon wieder hat vergessen lassen. Nur einen weiß ich noch: Endlich Spiegel Online von meiner selbstgemachten Startseite mit meinen Lieblingslinks zu schmeißen. Ich mochte das früher sehr gern – wie auch die Druckausgabe – aber inzwischen finde ich es unerträglich. Dumm wie BILD, selbstverliebt und piefig, ein nichts als Auflage bzw. Klicks wollender Medienkonzern ohne Ehre oder Ethos. Es tut mir leid um die sporadisch erscheinenden Perlen im Misthaufen, aber die finde ich ja vielleicht über Links in guten Blogs. Ich hab jedenfalls keine Lust mehr, mich durch den Haufen zu wühlen. Außerdem habe ich Ende 2006 oder Anfang 2007 mal nachgefragt, ob ich Sachen für deren Satire-Abteilung beisteuern kann und die wollten nicht 😉

    Ach, und noch ein guter Vorsatz: Wochenende machen. Muss ja nicht unbedingt am Wochenende sein. Im letzten Jahr habe ich eindeutig zu viel gearbeitet, oder sagen wir so: An zuvielen Tagen. Es gab – vor allem dank Kloß und Spinne – ne ganze Reihe 12- und 14-Stunden-Tage, aber im Schnitt komme ich wahrscheinlich auf 6 bis 8 Stunden. Aber eben: jeden Tag. ich habe es nur sehr sehr selten geschafft, mal einen oder gar zwei Tage komplett auszuspannen oder auch nur Feierabend zu machen. Im Urlaub war ich nur 5 Tage. Ich muss mich besser organisieren und mir Freizeit schaffen.

    Apropos, da fällt mir noch ein guter Vorsatz ein. Ein trauriger guter Vorsatz: Ich will bei LSD und der Chaussee der Enthusiasten aufhören. Dafür gibt es viele Gründe, die ich vielleicht ein anderes Mal hier reinschreibe. (Einer steht hier.) Bis Ende März bin ich jedenfalls noch dabei und auch danach hoffentlich recht oft als Gast oder Vertretung.

    So löchrig ist mein Hirn scheinbar doch nicht. Jetzt führt eins zum anderen: Der Ausstieg bei den Lesebühnen bringt natürlich auch einen Einkommensverlust mit sich, den ich irgendwie ausgleichen muss, was mich zum nächsten Punkt meiner 2008er To-do-Liste bringt: Einen kommerziell höchst erfolgreichen Roman verfassen. Vielleicht irgendwas mit netten Zauberlehrlingen oder psychopathischen Serienmördern, sowas geht immer. Vielleicht auch mal was ganz neues. Mit psychopathischen Zauberern oder netten Serienmörderlehrlingen oder so.

    Und bei Wochenende, Feierabend, Entspannung fällt mir noch ein, dass ich 2008 ganz viel malen will. Mit Pinsel und Tusche. Habe ich vor vielen, vielen Jahren sehr gerne gemacht und mir immer vorgenommen, mal wieder damit anzufangen. Den Anstoß, es jetzt tatsächlich zu tun, verdanke ich Xóchil. Vielen Dank dafür!
    Zur Zeit arbeite ich an einer kurzen getuschten Traumsequenz für den nächsten Kloß-und-Spinne-Film. Es ist so wunderbar, Abends dazusitzen und zu pinseln, dabei ein wenig Musik zu hören oder eine Lost-DVD zu gucken …

    malen.jpg

    Mehr fällt mir jetzt wirklich nicht ein. Aber vielleicht gibt es demnächst noch mal einen Nachschlag.

    (Volker Strübing)