Kategorie: Weltuntergang

  • Video-Matroschka

    Schon wieder ein Video. Mich hat es viele, viele Stunden gekostet, euch kostet es nur 10 Minuten. Es geht um LSD, die Zukunft der Menschheit, den Inhalt eines Autorenhandtäschchens, ich erzähle meinen Lieblingswitz, man erfährt, was es mit der Video-Matroschka auf sich hat und kann die schönste Aufblaspuppe der Welt bewundern!

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=XbmYuTWHcv0]

    (Volker Strübing)

  • Noch mehr ulkige Automaten

    Schon wieder unterwegs. Im Frühling und im Herbst häufen sich die Wegfahrtermine. Was bin ich froh, dass ich so gerne mit dem Zug fahre!

    Gestern Abend war ich zu Gast bei der Münchener Lesebühne Westend ist Kiez in der „Realwirtschat Stragula“. Neben den Stammmitgliedern Felix Bonke, Volker Keidel und Sascha Storz war auch noch Michael Bittner von der Dresdner Lesebühne Sax Royal dabei. Letzterer trat zum Glück vor mir auf, weshalb er es war und nicht ich, der verwundert auf die Aufschrift am Kondomautomaten hinwies:

    condomat.jpg

    So musste sich statt mir dann auch Michael anhören, dass das ein alter Hut sei und praktisch alle Gäste vor ihm schon darauf hingewiesen hätten …

    Es war ein sehr schöner Abend und niemand von uns musste auf Klo schleichen, um den Versagerknopf zu drücken, und statt Loser-Tee konnten wir alle ein Bier trinken.

    Viel merkwürdiger als den Knopf am Kondomautomaten fand ich dieses Gerät:

    nivea.jpg

    Ist das nun Fortschritt oder das letzte Zeichen vor dem Untergang des dekadenten, verweichlichten Abendlandes?

    (Volker Strübing)

     

  • Wird alles immer schlimmer

    Vorhin war ich schwimmen, in der Schwimmhalle Ernst-Thälmann-Park. Die Sonne schien durch die Glasfront aufs Wasser, alles wäre schön gewesen, wenn ein paar Leute weniger auf dieselbe Idee gekommen wären. So musste ich  ständig unbeweglich im Wasser dümpelnde Omis umschiffen und vor torpedoähnlichen Hochleistungs-Aqua-Menschen zur Seite hechten, aber daran gewöhnt man sich ja mit der Zeit. Woran ich mich nie gewöhnen möchte und was ich auch – bis heute und zum Glück – noch nie erlebt habe, ist, dass der Bademeister über die Lautsprecheranlage Schlager abspielt. Schwimmen zu „Griechischer Wein“ und „Caprifischer“, das ist nicht schön, nein, das ist es nicht, das macht aggressiv – ich glaube, ich habe deutlich mehr „versehentliche“ Tritte Vorbeischwimmender abbekommen als sonst.

    (Volker Strübing)

  • So lasst uns denn ein virtuelles Apfelbäumchen pflanzen

    Da hatte ich wohl den richtigen Riecher:

    second life am ende?

    wenn ich das richtig überflogen habe, steht im tagesspiegel von heute kein wort zu second life.

    ([bov] eier erbsen schleim & zeug)

  • Wenn die Menschheit so weiter macht wie bisher …

    … wie lange dauert es dann wohl noch, bis auch das letzte Ladengeschäft durch eine Schlecker-Filiale oder ein „amerikanisches“ Nagelstudio voller vermummter Asiatinnen verdrängt wurde?

    (In Berlin bei der derzeitigen Ausbreitungsrate maximal 5 Jahre.)

    (Volker Strübing)

  • Second Life am Ende?!

    PS: Den Horst-Avatar gibt’s für … sagen wir mal … TAUSEND Linden-Dollar! 😉

    NACHTRAG, 5.3., 16.30 Uhr: Wenn Du das komische Gefühl hast, dass irgendetwas anders geworden ist an diesem Bild, dann hast Du Recht. Ich habe es ausgetauscht. In der alten Version fand ich den Text etwas missverständlich. Ich wollte mich auf den Spiegel-Titel und die Tagebücher auf Spiegel-Online zum Thema beziehen. Der alte Text konnte so verstanden werden, dass Linden Labs irgendwann in der Zukunft Anzeigen im Spiegel schaltet.

    terrorpatrouille.gif Mehr vonHorst …

  • Kann die Sonne diese Tränen trocknen?

    Unsere letzte Nacht im Zosch in der Tucholskystraße … nach 10 Jahren und über 500 Veranstaltungen zieht LSD nächste Woche um. Mal gucken, ob wir alle weinen müssen.

    (Volker Strübing)

  • Sonnigen Zeiten entgegen

    Gerade habe ich in der Heilbronner Stimme einen Artikel zur heute erscheinenden EU-Klimastudie gelesen.

    Laut dieser Studie wird im Jahr 2071 die Jahresdurchschnittstemperatur um bis zu 3 Grad gestiegen sein. Etwa 90.00 Tote wären in diesem Fall zu beklagen (pro Jahr?), Teile der Niederlande und Belgiens stünden unter Wasser, der Süden würde von extremen Hitzeperioden und Dürren heimgesucht. Überhaupt würde sich das Nord-Süd-Gefälle innerhalb Europas dramatisch verschärfen. Zum einen würde der weltweit größte Touristenstrom (100 Millionen Nord- und Mitteleuropäer, die am Mittelmeer Urlaub machen) zum Erliegen kommen, zum anderen würden die Ernteerträge in Südeuropa um 20% zurückgehen, während sie im Norden wegen längerer frostfreier Perioden um 70% steigen würden.

    Es folgt ein Protokoll der ersten 30 Gedanken nach dem Lesen des Artikels (in order of appearance):

    1. Schlimm, schlimm, schlimm! (mehr …)

  • Meine erste Weltvernichtungsmaschine

    Wie hier bereits angekündigt, habe ich mich mit der Entwicklung einer Weltvernichtungsmaschine befasst und diese nun endlich abgeschlossen. Die Weltvernichtungsmaschine ist einfach herzustellen, die benötigten Materialien sind billig und legal überall zu erwerben – daher hoffe ich, dass keine bösen Menschen diesen Beitrag lesen, denn in den falschen Händen kann so eine Weltvernichtungsmaschine viel Unheil anrichten.

    Beantworte folgende Frage bitte wahrheitsgemäß:

    Bist Du ein böser Mensch?

    Ja, ich bin böse. Deshalb besuche ich zuerst www.beichte.de („INNERE COMPUTEREINKEHR – Werden Sie ein guter Mensch und bekennen Sie Ihre Sünden jetzt.“)

    Nein, ich bin nicht böse und möchte die Bauanleitung lesen. (mehr …)

  • Schlimm, schlimm, schlimm …

    So weit ist es nun also schon gekommen: Ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich ein paar Tage hier nichts reingeschrieben habe , weil ich meine Weblog- und Webseitenverpflichtungen zugunsten von Offlineaktivitäten wie einer Lesetour, einer Science-Fiction-Geschichte und Slamvorbereitungen vernachlässige … schlimm, schlimm, schlimm. Gestern bei der Münchener Lesebühne Westend ist Kiez hat Felix Bonke eine großartige Geschichte über das Internet vorgelesen, das böse, sich selbst bewusste Internet, das uns konditioniert und versklavt („Woher das Internet weiß, wie das funktioniert? Es braucht ja nur in sich selbst nachzugucken!“ – Gedächtniszitat), indem es uns zwingt, ständig nach Updates in Blogs und auf News-Seiten (und bei Amazon – siehe hier) zu gucken. Wenn’s das nur wäre! Es zwingt uns ja sogar, es mit dem Stoff zu füttern, den es braucht, um uns zu versklaven!

    (Volker Strübing – mit schönen Grüßen aus München!)