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  • Meine Lieblingsrechtschreibfehler

    – „indem“ statt „in dem“ (manchmal auch umgedreht)

    – „solange“ statt „so lange“

    … und natürlich die Sache mit dem „dass“ und dem „das“. Quatsch! Ich meine natürlich: mit dem „das“ und dem „dass“!
    w.z.b.w. (bzw. q.e.d.)

    Dies ist ein absolut sinnloser, unnötiger Weblogeintrag. Tja. Ich klick dann mal auf „Veröffentlichen“ 🙂

    (Volker Strübing)

  • Jetzt aber!

    Nächsten Mittwoch, am 27.12., höre ich auf zu rauchen. (mehr …)

  • Endlich: Hannover!

    Hannover kennen die meisten Menschen ja nur aus Nils Heinrichs gleichnamigem Lied. Bestenfalls wissen sie noch, dass die Scorpions und Gerhard Schröder dorther kommen und die Stadt wegen der Expo, die keinen Menschen interessiert hat, zeitweise unter akutem Größenwahn litt.

    Meine Hannover-Erfahrungen beschränkten sich bisher darauf, dass ich die Stadt bei einer grausligen Tramptour nach Amsterdam dreimal komplett umrundet habe, was mich über 12 Stunden kostete. Ich brauchte die Stadt gar nicht zu betreten, um sie zu hassen … immerhin ist ne schöne Geschichte dabei rausgesprungen, die ich mal online stellen müsste, wozu ich aber im Augenblick zu faul bin.

    Außerdem kenne ich den Hauptbahnhof vom Umsteigen. Für mich der zweitschlimmste unter den großen Bahnhöfen Deutschlands, gleich nach Kassel-Wilhelmshöhe.

    Jetzt, nach drei Tage in dieser Stadt, muss ich mein Urteil revidieren. Ist überhaupt nicht schlimm. Naja … gibt schon schlimme Ecken, die Bahnhofsgegend zum Beispiel, aber zeigt mir eine Stadt mit schönem Bahnhofsviertel! Der beste Weg, Frieden und Freundschaft mit Hannover zu schließen, ist es, dort liebe Leute zu kennen, die einem die netten Orte zeigen. Wenn man dann noch zwei schöne Auftritte vor nettem Publikum hat, ist die Sache geritzt!

    Am Donnerstag bin ich im Blub Blub Club aufgetreten, einer Mix-Show, die viel, viel besser ist, als der Name es vermuten lässt. Der BBC findet im Expo-Café der Hannoveraner Stadtwerke statt – ein ziemlich bizarrer Ort. Im Erdgeschoss befindet sich ein sehr schickes, teures Café und Restaurant, eine Etage darüber ein Großraumbüro der Stadtwerke. Von einer Galerie, die gleichzeitig als Wartesaal für das Großraumbüro dient (inklusive Wartenummeranzeigetafeln), kann man in das Café hinab schauen. So können die Hartz-IV-Leute, die vorsprechen, weil ihnen wegen unbezahlter Rechnungen der Strom abgestellt wurde, während des Wartens ein bisschen am gesellschaftlichen Leben der besseren Kreise teilhaben. Sehr merkwürdig.
    Am Abend wurde das Büro umgebaut, alle Schreibtische wurden an die Seite geräumt und durch einen Vorhang verborgen, eine Bühne, Scheinwerfer, Stühle, Sofas, Lavalampen usw. wurden aufgebaut und dieser Raum, den ich bei meiner Ankunft noch in all seiner neonbeleuchteten Großraumbürotristesse gesehen hatte, in einen gemütlichen Auftrittsraum verwandelt.

    Die Show am Abend bot viel Musik und Comedy und Travestie und Jonglage (noch’n Musiktip: http://www.sebastiankraemer.de/mp3/index.html – dann auf „Jongleure“ klicken. Sorry ;-), ein Interview mit dem Gitarrenbauer Thomas Stratmann und zwischendrin ein paar Geschichten von mir. Zusammengehalten wurde das Ganze von Nico Walser und Wolfgang Grieger, alias Fischbrötchen 1 Euro. Schön war’s.

    Und wer jetzt denkt, dass wir uns nach der Show beeilen mussten, um ins Bett zu kommen, bevor wir samt Bürgersteigen hochgeklappt werden (boh … was für ein ausgeleiertes Bild, wird Zeit da mal was neues zu erfinden …), der kennt Hannover schlecht!
    Zugegeben, die ersten drei Kneipen,die wir besuchen wollte, machten gerade zu, dafür war die vierte, das Alexander, umso besser, vor allem, weil die Küche bis halb 3 geöffnet und Köstlichkeiten zu bieten hatte, mit denen nicht einmal das teure Expo-Restaurant konkurrieren konnte:

    hacksteak.jpg

    Wer errät, welches ich gegessen habe, wird von mir zu einem Hacksteak nach Wahl eingeladen, falls wir uns zufällig mal in Hannover über den Weg laufen. Hannoveraner sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

    Am Freitag fand die Lese- und Musikreihe „zetern statt zaudern“ des Verlages zeter und mordio statt. Klein, gemütlich und sehr schön. Musikalische Gäste waren Jon Bon Deppe und Dean Marco. Die beiden haben Popsongs sehr eigenwillig ins Deutsche übersetzt und gesungen. Aus „The Kids Are Allright“ wurde „Die Kinder sind alle rechts“, aus „Time After Time“ „Zeit Arschloch Zeit“, aus „Hit Me Baby One More Time“ „Schlag mich Kleinkind eins mehr Zeit“. Man hatte mir das schon vorher berichtet und ich war der festen Überzeugung, dass das spätestens beim dritten Lied langweilig würde. Wieder einmal geirrt. War sehr geil, weil die beiden verdammt gute Musiker und Sänger sind.

    Für einen schönen Ausklang sorgten ein ausgiebiges Frühstück am Sonnabend und die Glühweinparty mit Livemusik in Thomas Stratmanns Gitarrenbauwerkstatt, zu der er mich eingeladen hatte und nach der ich mich angenehm bedüselt in den letzten Zug nach Berlin gesetzt habe …

    Vielen Dank nochmal an Mirco, Maya, Nico und Wolfgang.

  • Gibt’s sowas auch für Weblogs?

    (gefunden via telepolis)

    Welcome to FakeYourSpace.com! You have found a new and exciting service which offers help to all the men and women out there who don’t feel like they are popular enough on social networking sites

    Soviele einsame Menschen auf der Welt. Zum Glück gibt es das Internet und die sozialen Netzwerke, wo man trotz starkem Körpergeruch, ätzender Stimme und genereller Unerträglichkeit Freunde finden kann … wenn es dann allerdings selbst dort nicht klappt, dann ist guter Rat teuer die Lösung ebenso einfach wie preiswert: Die Seite Fakeyourspace.com bietet virtuelle Freunde für das myspace-Profil an. Das Basispaket kostet nur 99 Cent im Monat und beinhaltet einen Freund oder eine Freundin, die man sich aus einem Bildkatalog aussuchen kann. Im Preis inbegriffen sind pro Woche zwei Kommentare dieses Freundes. Ein größerer Freundeskreis wird dementsprechend teurer, aber wer wird schon auf’s Geld gucken, wenn es um Feundschaft geht.

    Laut Telepolis-Artikel ist dieser Service für „Angehörige des visuellen Prekariats“ gedacht, was eine sehr hübsche Formulierung ist.

    Die virtuellen Freundinnen und Freunde gehören nicht zum visuellen Prekariat – eher zum amerikanischen Porno-Proletariat: Silionbrüste oder -muskeln sind Pflicht (na gut, letztere stammen vielleicht auch aus der Muckibude):

    If you are tired of seeing everyone else with the hottest friends and want some hotties of your own, then this is the place for you.

    Mal gucken, ob das ganze zu einer Art Wettrüsten führt: Wer hat die heißesten Freunde? Da können die echten Freunde irgendwann wahrscheinlich nicht mehr mithalten und müssen zugunsten der riesenbrüstigen oder muskelbepackten FakeFriends abgeschafft werden. Aber das fällt dann unter Dachschaden Kollateralschaden.

  • 2006 enttäuscht auf der ganzen Linien

     

    Vor einem Jahr habe ich eine Liste mit Wünschen an das Jahr 2006 erstellt. Diese habe ich mir nun noch einmal vorgenommen, um den Erfüllungsstatus zu überprüfen. Das Ergebnis ist niederschmetternd: Gerade einmal hinter 3 von 30 Punkten konnte ich ein grünes „erfüllt“ setzen. Für nächstes Jahr werde ich eine Liste mit 1000 Wünschen anlegen, dann kann ich auch bei einer Wunscherfüllungsquote von 10% mit einem erfreulichen 2007 rechnen.

    • Ich wünsche mir für 2006, dass wir endlich Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen.
    • … dass diese Außerirdischen sich nicht als Arschlöcher entpuppen.
    • … dass diese Außerirdischen nicht allzu traurig sind, wenn sie mitkriegen, dass sie soeben den Planeten der Arschlöcher entdeckt haben.
    • … ein riesiges Aquarium mit einer Seekuh drin.
    • … dass Westschokolade wieder so gut schmeckt wie zu Ostzeiten.

    Hier gibt es die komplette Liste und den aktuellen Erfüllungsstand

    (Volker Strübing)

  • Tolle Automaten

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    Münster, Hauptbahnhof

    Etwas schwer zu erkennen: In diesem Automaten werden links Snacks und Getränke und rechts Druckerpatronen feil geboten. Der Automat steht direkt bei den Aufgängen zu den Fernbahnsteigen. Wenn einem also vor der vierstündigen Fahrt nach Berlin einfällt, dass man besser noch etwas zu trinken und eine Druckerpatrone mitnimmt …

    Ein beispielhafter Service. Trotz intensiven Suchens habe ich im superteuren, supermodernen, supersuperen Berliner Hauptbahnhof keinen Tintenpatronenautomaten finden können. Naja, deshalb muss er ja jetzt auch nochmal umgebaut werden.

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    Innsbruck, Friedhof

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    Berlin, Wedding (Foto: Heiko Werning. Klick auf das Bild oder hier für die ganze Geschichte)

    (Volker Strübing)

  • Hier läuft niemand mehr Amok

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    (ehemals 1. Polytechnische Oberschule Berlin Marzahn „Hans Marchwitza“ / Foto vom März 2004, inzwischen dürfte sie abgerissen sein)

    In dieser Schule habe ich vieles gelernt. Ich weiß aber nicht mehr, was. Ach doch: „Достопримечательности“ und dass der Kommunismus siegen wird. Was Liebeskummer ist. Dass es weh tut, wenn man eine auf’s Maul kriegt. Wo man sich in der Hofpause am besten vor den Ordnungsschülern versteckt, um nicht auf den Hof zu müssen (ein Wissen, das sich als sehr nützlich erwies, als ich später selbst Ordnungsschüler war ;-). Solches Zeug halt.

    Nein, mich überkommen keine nostalgischen Anwandlungen, weiß Gott nicht. Aber da Spider nunmal diese Kategorie aufgemacht hat, hab ich’s halt mit reingesteckt, meine Güte.

    Bin bloß gestern über das Foto gestolpert.

    (Volker Strübing)

  • Wege zum Glück

    Gestern einen Billigschnickschnack-Laden namens „Happy Cent“ gesehen. Motto: „Sparen macht glücklich!“

    Man kann gleich mit glücklich werden anfangen, indem man sich den Besuch bei Happy Cent spart. Die billigen Teelichter sind sowieso ausverkauft …

    (Volker Strübing)

  • Hirnersatz

    Sehr gern mag ich Haushaltschemikalien der „dm Qualitätsmarke“ Denk mit. Irgendwie tröstlich. Wenn das Denken mit Hirn nicht funktioniert oder wiederholt zu ungewollten Ergebnissen führt, dann „Denk mit WC-Duftgel“.

    (Quelle:http://www.dm-drogeriemarkt.at/)

    (Volker Strübing)