Bangkok, Buddhas und Beton

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(Irgendwo in Bangkok)

„Wenn ich mir den Urlaub verderben lasse, haben die Terroristen schon gewonnen!“ – So einfach ließen sich die Ferien in Thailand zum Statement für den Friede und Freude erheben, vom Pancake ganz zu schweigen! Zwei Kleinigkeiten sprechen dagegen. Zum Einen, dass ich mir den Urlaub eigentlich nur aus Trotz sowie Selbstschutz-durch-Ignoranz nicht verderben lassen will, zum anderen, weil es den blöden Terroristen natürlich trotzdem gelungen ist, mir zwischenzeitlich die Laune zu verderben – womit ich mich nun andererseits auch nicht zum Terroropfer erklären will, obwohl ich es natürlich in gewisser Weise bin, ein klitzekleines Bisschen zumindest, so wie ihr wahrscheinlich auch und überhaupt jeder Mensch, der wenigstens noch die eine oder andere Tasse im Schrank hat statt Grinsezeichen zu posten, weil die Anschläge sicher „frischen Wind“ in die Flüchtlingsdiskussion bringen und … Aaargghhh! Schluss. Das einzig Doofe an Thailand ist, dass es hier viel zu viel Free Wifi gibt (dafür aber keinen guten Kaffee).

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(Im Urlaub macht man Dinge, für die man sich zuhause schämen würde. Fußballgucken zum Beispiel. „Wir“ haben übrigens gewonnen, wie man am Jubel sieht. Gegen Taiwan!)

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(Apropos Fußball. Vor ein paar Jahren hab ich Fotos von seltsamen Fußballplätzen gesammelt und Stefanie Fiebrig geschickt. Ich weiß aber nicht mehr genau, warum. (Besonders stolz war ich auf den Fußballplatz Jan Mayen, 7 Jahre ist das jetzt schon her …) Hier ist jedenfalls ein überdachtes bzw. überbrücktes Exemplar aus Bangkok.)

In 12 Tagen geht es schon zurück nach Hause, in die Kälte und in den Alltag, und ich hoffe, es gelingt mir bis dahin, halbwegs zu verdrängen, wie die Welt gerade aussieht. Eigentlich sind die Vorraussetzungen dafür bestens. Thailand schmeckt gut (bis auf den Kaffee), sieht gut aus, fühlt sich gut an und ist sehr anders als Deutschland. Seit zwei Wochen bin ich hier, lange genug, um den Linksverkehr verinnerlicht zu haben und mich auf die Suche nach einem guten Schnitzel zu machen. (Kurz löste dieser Wunsch in mir ein schlechtes Gewissen aus, bis mir einfiel, dass ich in Deutschland oft genug thailändisch esse, um wenigstens einmal in Thailand deutsch essen zu dürfen!)

Inzwischen bin ich  in Chiang Mai gelandet und habe mal wieder festgestellt, dass ich Backpacker hasse. Alle. Bis auf die, die ich persönlich kenne und mich selbst.

Hier kommen aber erstmal noch ein paar Bangkok-Fotos:

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(Immer gut: Cat-Content!)

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(Eine Wohnung im 38. Stock! Da weint das Neubaukind in mir vor Freude!)

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(Ja! Go Brother, go!)

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1 comment on “Bangkok, Buddhas und Beton”

  1. Stella

    Volker! Irre, wo du dich rumtreibst! Schön!
    Genieß es, beste Grüße von der(!) Insel.
    Stella

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