(gefunden via telepolis)
Welcome to FakeYourSpace.com! You have found a new and exciting service which offers help to all the men and women out there who don’t feel like they are popular enough on social networking sites
Soviele einsame Menschen auf der Welt. Zum Glück gibt es das Internet und die sozialen Netzwerke, wo man trotz starkem Körpergeruch, ätzender Stimme und genereller Unerträglichkeit Freunde finden kann … wenn es dann allerdings selbst dort nicht klappt, dann ist guter Rat teuer die Lösung ebenso einfach wie preiswert: Die Seite Fakeyourspace.com bietet virtuelle Freunde für das myspace-Profil an. Das Basispaket kostet nur 99 Cent im Monat und beinhaltet einen Freund oder eine Freundin, die man sich aus einem Bildkatalog aussuchen kann. Im Preis inbegriffen sind pro Woche zwei Kommentare dieses Freundes. Ein größerer Freundeskreis wird dementsprechend teurer, aber wer wird schon auf’s Geld gucken, wenn es um Feundschaft geht.
Laut Telepolis-Artikel ist dieser Service für „Angehörige des visuellen Prekariats“ gedacht, was eine sehr hübsche Formulierung ist.
Die virtuellen Freundinnen und Freunde gehören nicht zum visuellen Prekariat – eher zum amerikanischen Porno-Proletariat: Silionbrüste oder -muskeln sind Pflicht (na gut, letztere stammen vielleicht auch aus der Muckibude):
If you are tired of seeing everyone else with the hottest friends and want some hotties of your own, then this is the place for you.
Mal gucken, ob das ganze zu einer Art Wettrüsten führt: Wer hat die heißesten Freunde? Da können die echten Freunde irgendwann wahrscheinlich nicht mehr mithalten und müssen zugunsten der riesenbrüstigen oder muskelbepackten FakeFriends abgeschafft werden. Aber das fällt dann unter Dachschaden Kollateralschaden.
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