Die ersten 10, die mir eine E-Mail schicken – krenzke@web.de – bekommen eine Freikarte für den Comedy Contest in Hamburg am 15.2. im Café Knust, Neuer Kamp 30 um 19.30 Uhr.
(Andreas Krenzke)
Die ersten 10, die mir eine E-Mail schicken – krenzke@web.de – bekommen eine Freikarte für den Comedy Contest in Hamburg am 15.2. im Café Knust, Neuer Kamp 30 um 19.30 Uhr.
(Andreas Krenzke)

(Bahnhof Wandlitzsee)
Ich mag ja Liebesschwüre an deprimierenden Orten, aber bei dem hier bin ich mir nicht sicher, ob er nicht ein Fake ist. Schön ist er trotzdem, auch wegen dem kackenden Hasen.
(VS)
Auch wenn es wie eine Übertreibung klingt: Andreas war der beste Wirt der Stadt. Nicht unbedingt immer und jedem gegenüber der freundlichste im landläufigen Sinne – im Sinne der berühmt-berüchtigten Berliner Freundlichkeit aber schon. Ein grundsympathischer, lustiger und interessanter Mensch, der eine der wenigen schönen Kneipen im Prenzlauer Berg betrieb, das 5 Ziegen in der Lychener Straße, in dem ich seit Beginn der 90er Jahre gottweißwieviele schöne Abende und Nächte mit Freunden oder meinem Notizbuch oder eben bei Andreas an der Bar verbracht habe. Nicht selten hat er mir die Welt erklärt, manchmal auch ich sie ihm oder wir gemeinsam einem wehrlosen Betrunkenen an der Bar. Und er hat mir das Kneipenverbot immer nur angedroht, wenn ich es wiedermal für witzig hielt, nachts um zwei einen Latte Macchiato mit extra Milchschaum zu bestellen.
Andreas ist im Januar gestorben. Lieber Andreas, Du fehlst mir und Du fehlst dieser Stadt, in der es viel zu viel kalte, professionelle Höflichkeit, studentische Tresenkräfte und Bars mit unbequemen 70er-Jahre-Sesseln und niedrigen Tischen gibt. Ich kann nur versprechen, dass ich durch regelmäßige Besuche meinen Beitrag leisten werde, den schönen Ort, den uns geschenkt hast,
zu erhalten.


(VS)
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=-w6EICU3C_o]
So. Da isser. Warum er plötzlich Teil 23 heißt und was es mit dem ominösen Teil 22 auf sich hat, ist eine lange, geheimnisvolle Geschichte, mit der ich das arme Internet nicht belasten will.
Gestern nacht halb 3 oder so war er endlich hochgeladen. Die letzten Stunden waren grausam: Ich war eigentlich fertig und dann ist immer beim Export aus dem Schnittprogramm was schief gegangen, immer ganz am Schluss …
Wenn ich noch ne Woche Arbeit drangehängt hätte, wäre das Musikvideo am Ende perfekt geworden, aber ich muss mal zu einem normalen Leben zurückkommen. Ich weiß nicht, wieviele Stunden da drin stecken, die letzten tage habe ich von morgens um 10 bis nachts um 12, um 1 am Computer zugebracht. Hat aber auch verdammt viel Spaß gemacht!
Die Folge beruht auf einer geklauten Idee, das gebe ich lieber gleich zu, bevor irgendjemand die Seite Strübingplag.de oder so eröffent. Ich habe sie aus einem Roman gemopst, für den ich hiermit als kleine Kompensation Werbung machen möchte. Er ist sehr gut, heißt „Das Paradies am Rande der Stadt“ und wurde zum Glück von mir selbst geschrieben, so dass die Gefahr verklagt zu werden, nicht allzu groß ist.
Da sicher einige fragen werden, ob ich mich von Terry Gilliams Animationen habe inspirieren lassen: Klar, bestimmt. meine erste und intensivste Erinnerung an solche Cut-Out-Animationen sind allerdings die Jules-Verne-Verfilmungen von Karel Zeman, die zu den Lieblingsfilmen meiner Kindheit gehören.
Das Bier von neulich sieht jetzt übrigens so aus:


Ein schönes Wochenende!
(Volker Strübing)

Ich verrate lieber nicht, dass ich extra ein Bier für dieses Foto geopfert habe. Vielleicht stelle ich aber auch gleich noch einen Löffel rein und esse es heute nacht als Bier am Stil, wenn ich von der Chaussee der Enthusiasten zurückkomme. Dort mache ich heute mit und führe den neuen Kloß-und-Spinne-Film „Gott, die Welt und keine Brause“ welturauf.
Bei der Chaussee bin ich den ganzen Februar als Vertretung für Kirsten Fuchs, der ich schon lange versprochen habe, auf ihr ganz hervorragendes Making-of-Kirstens-neues-Buch-Weblog http://www.maedchenmeute.blogspot.com/ hinzuweisen, was ich hiermit voller Freude tue!
Und jetzt hoffe ich, dass der Rechner nicht noch dreimal abstürzt, damit ich den Film wirklich aufführfertig kriege …
(VS)
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Habe extra für den Trailer (der eigentlich nur ein Animationstest sein sollte, mir dann aber ein bisschen aus dem Ruder gelaufen ist) das Vineta Symphony Orchestra Pankow (V.S.O.P.) zu mir nach Hause eingeladen, ihm Kaffee gekocht und die berühmt-berüchtigte Peer-Gynt-Suite No.1 aufgenommen! Der Film kommt Ende Januar / Anfang Februar in die Kinos auf Youtube.
(Volker Strübing)