Autor: vstr@gmx.de

  • Unmoralisches Angebot

    Neulich erreichte mich ein Angebot, bei dem mir regelrecht übel wurde: Eine Einladung zu einem „Nach der Arbeit-Slam“, bei dem „motivierte und überzeugende Slammer“ für ein „gemischtes Publikum aus Personaldienstleistern, Unternehmern, Geschäftsführern, Studenten und Menschen, die Spaß an der Poesie haben“ performen sollen. Man solle seine Cahnce nutzen, diese potentielle Zielgruppe von sich und seinem Poetry Slam zu überzeugen, „um somit weitere attraktive Folgeaufträge zu generieren.“
    Okay, da will also eine Eventagentur das Label „Poetry Slam“ für die Feierabendbespaßung für irgendwelcher gelangweilter Mitte-Yuppies verwursten. Und dafür brauchen sie Leute wie mich („motivierte und überzeugende Slammer“). Erste Frage: Was kriege ich denn dafür, wenn ich mich an diesem Scheiß beteilige? Die Antwort stand als Stichpunktliste im angehefteten Konzept unter der Rubrik „Dein persönlicher Nutzen“ und jeder der Punkte war mit einem Häkchen versehen, wie bei ganz billiger Werbung üblich. Und dort stand dann zwar nichts von Geld, dafür aber Zeugs wie: „Steigerung des Bekanntheitsgrades“ oder „Erweiterung der Fanbase“. Und „Chance auf weitere Gigs“ (Frage: zu den selben Konditionen?) und als Bonus sogar noch: „Spaß- und Unterhaltungsfaktor“. Wow.

    Was denken sich diese Leute? Wahrscheinlich: Ach, beim regulären Poetry Slam gibts doch auch kein Geld, mit diesen geschäftsuntüchtigen Trotteln kriegen wir ein richtig billiges Event zusammen, da bleibt mehr für uns übrig.
    Über Ausverkauf bin ich ja durchaus bereit zu reden, aber sich an irgendeine Eventklitsche verschenken? Mann, mann, mann, Kunden schickt das Arbeitsamt …

    (VS)

    Nachtrag, 16.00 Uhr: falls es jemand bemerkt hat: Ich hab das nochmal umgeschrieben und weniger direkt aus dem Konzept zitiert, weil ich mir nicht sicher war, ob die mir deshalb irgendwie an den karren hätten pissen können.

  • Tatort Schweden: OP ruft Dr. Kuttner

    Der Titel ist vielleicht ein bisschen unklar, aber wer es schafft, diesen etwas lang geratenen Beitrag zu Ende zu lesen, wird schon merken, was das bedeutet oder zumindest, was er davon hat. (mehr …)

  • Sonnenuntergangsfotografie is not dead

    (Na gut. Bei dem Bild habe ich geschummelt. Das ist aus zwei Aufnahmen vom selben Standpunkt aus zusammengesetzt – einmal mit Focus auf das Schild, einmal auf den Mond.)

    (VS)

  • Tief in seinem Herzen ist der Mensch kein Landlebewesen

    Das Dumme am Urlaub war, dass er dann plötzlich, nach nur viereinhalb Tagen, vorbei war. Wir waren Segeln mit der Albert Johannes, einem Dreimaster. Auf der Ostsee. Ich fürchte, es wird hier in den nächsten Tagen viele Urlaubsfotos und wenig Text geben. Heute schreibe ich auf alle Fälle nichts mehr – ich habe mich schon als Urlaubsvertretung auf dem Blog Textilvergehen ausgelassen. Und zwar über ein Thema, das mir wie kaum ein zweites nicht am Herzen liegt: Fußball.

    So sah das Schiff aus:

    Ach, war das schön. Demnächst folgen die obligatorischen Sonnenuntergangs- und Schrottplatzfotos.

    (VS)

  • Urlaub

    Na super, jetzt, wo der Sommer vorbei ist, gehts an und aufs Meer … hoffentlich wirds nicht so wie in einem meiner Lieblings-Youtube-Clips:
    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=QH6OOfh7sFs]

    Und wenn ich in ein paar Tagen zurück bin, gucke ich mal, ob sie bei Negativeland diesen Film haben:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Q8LV1S2q2GA&feature=related]

    (VS)

  • Kloß und Spinne – Quickie 3: Sommer, Sonne, schlechte Laune!

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=pRLqTRmZkls]

    Ist eigentlich ein bisschen zu lang (und aufwändig) für die Kurztrickfilmsereie, aber weil Norbert nicht die Welt erklärt, gehört er trotzdem nicht zur richtigen Reihe …

    Ich habe ein paar Sachen ausprobiert. Hoffe, es gefällt. Falls das so ist, verlinkt ihn bitte, bindet ihn in eure Weblogs ein und empfehlt ihn weiter. Danke!

    (VS)

  • Sketche, die das Leben schrieb (Folge 678)

    Die Pointe war echt billig, aber ich hab trotzdem gelacht: 2 Minuten nachdem wir uns auf die Fahrräder gesetzt hatten, um in die Stadt zurückzufahren, noch am Rand des Sees, kam die Sonne endlich hervor …
    Aber immerhin: Heute Morgen und heute Mittag konnte man fast alleine im Liebnitzsee schwimmen. Und im Wasser war es auch gar nicht so kalt (wäre der See eine Badewanne, hätte ich trotzdem ein bisschen heißes Wasser nachlaufen lassen), nur beim Rauskommen hat man gefroren.

    (VS)

  • Saure-Dackel-Zeit

    Bild und Kurier scheinen die Story exklusiv zu haben. Bei den sogenannten „Qualitätsmedien“ sucht man sie jedenfalls vergebens.

    (VS)

  • Kloß in meiner Küche

    Ach, das macht so einen Spaß. Probiere gerade was neues aus, mal gucken, was daraus wird. Hier ein kleiner Test:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=k-IVkzidZaw]

    Ist ganz schön zappelig und ich muss mich an eine ordentliche Kopfdreh- und -neigeanimation setzen. Vielleicht sollte ich den Figuren auch Nasen spendieren?! Dann können alle schreiben: Ohne Nase waren sie besser …

    Danke an Tube, der mich auf Some Grey Bloke hingewiesen hat. Alle müssen alle seine Videos gucken!

    (VS)

  • Baden: Weißer See

    Nicht so schön wie die Seen vor der Stadt und außerdem ist das Wasser schon ziemlich lauwarm, aber trotzdem ganz angenehm und der Teich ist nur ein paar Minuten Fahrradfahrt entfernt und unterwegs kommt man auch noch bei Starburger vorbei. Perfekt war der Weiße See, als ich neulich nachts um 4 dort gebadet habe, da hatte auch das Wasser gerade die richtige gefühlte Temperatur. (Allerdings hattense den Springbrunnen leider ausgeschaltet).