Im Urlaub ist sogar Nebel schön.
Aus der Reihe „Geheimnisvolle Kurznachrichten“:
Absender: 0178 XXXXXXXX
Nachricht: Meine neue Nummer 0178 XXXXXXX
Ich habe dann zurückgeschrieben: Liebe Nummer 0178 XXXXXXXX, danke für Deine äußerst herzliche und informative Nachricht. Deine Nummer 0179 XXXXXXX
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Typisch: Der Erpel starrt der Entendame auf den Bürzel
Stell Dir vor, es ist FKK und keiner zieht sich aus.
Aus der Reihe „Geschredderte Mythen“
Hartnäckig hält sich die Behauptung, im Osten sei es sexmäßig voll abgegangen, die politische Unfreiheit habe man anderweitig mit Freizügigkeit wettgemacht. Als Beleg wird gern die in der DDR weitverbreitete Freikörperkultur herangezogen.
Die Wahrheit ist prosaischer: Die Ostklamotten waren einfach so hässlich, dass wir jede Gelegenheit nutzten sie auszuziehen.
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Kaltes Grab
Aus der Reihe „Gedanken, die man sich im Urlaub so macht“ (1)
Ich musste an Rapunzel denken. Oder besser gesagt: An den Königssohn, der sie aus ihrem Turm befreite. Entweder, er war kurzsichtig und es gab ein großes Hallo, als er endlich oben war. Oder er stand auf reifere Frauen. Bei einem durschschnittlichen Haarwachstum von 1 cm pro Monat muss Rapunzel um die 60 gewesen sein, wenn wir von einem ziemlich kleinen Turm ausgehen.
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Steilküste
Möwe lacht, Blende 8
Aus der Reihe „Gedanken, die man sich im Urlaub so macht“ (2)
Ich musste an Salmonellen denken. Ich fragte mich, ob sie so heißen, weil sie wie kleine Lachse aussehen. Zum Glück war eine Biologin vor Ort, die ich fragen konnte (was mich den Nichtbesitz eines iPhones mit Internetflatrate verschmerzen ließ). Nein, sagte sie, die sehen wie Stäbchen aus.
Ich sah meine Theorie dadurch eher gefestigt: Wahrscheinlich wurden die Salmonellen von weltfremden Wissenschaftlern entdeckt, die den ganzen Tag und die halbe Nacht über ihren Mikroskopen saßen. Nur ab und zu, alle zwei Tage oder so, verließen sie ihr Labor, um in der Kantine zu essen. Dort gab es hin und wieder … na? Genau: Fischstäbchen. Aus Seelachs. (Damals wurden Fischstäbchen noch aus Seelachs und nicht aus Abfall gemacht.) Und dann, kurz nach der Mittagspause, entdeckte ein Forscher ein ihm unbekanntes Bakterium und rief: „Boh, die sehen ja aus wie Fischstäbchen!“
So kamen die Salmonellen zu ihrem Namen.
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Extremsport
Bin ich eigentlich der erste, der auf die Idee gekommen ist, Möwen zu fotografieren? Wenn ja, dann habe ich der Fotografie ganz neue Türen aufgestoßen!
Aus der Reihe „Schnipsel, die in keine Reihe passen“
Im Fischrestaurant, in dem auch schon Angela Merkel gegessen hat, bedient ein Kellner, auf dessen Namensschild der Zusatz „Auszubildender im 2. Lehrjahr“ steht. Im ersten Lehrjahr muss er mindestens acht Wochenstunden „Humor für Kellner“ gehabt haben („Haha, ein Fünfziger, na, ob der auch echt ist? Haha!“, um nur eine Kostprobe zu geben.)
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Eine Fahrt mit dem Rasenden Roland ist natürlich Pflicht.
Aus der Reihe „Früher war alles besser“
Ich hatte mich so auf einen Grog oder Glühwein im Rasenden Roland gefreut, doch der Schaffner teilte mir mit, dass der Teewagen bereits 2007 abgeschafft wurde. „Hat sich nicht rentiert.“ Wie ich das hasse! Wenn es nach den Rentabilitätsprüfern ginge, würde man auch Sonnenuntergänge abschaffen, weil sie keinen Gewinn abwerfen!
Aus Protest noch ein Symbolbild „Eiskalter Kapitalismus“:
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(VS)






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