Das muss man sich mal vorstellen: Noch vor hundert Jahren war hier nichts als öder blauer Himmel zu sehen:

Wenn das Wetter so schön ist wie gestern, ist ein Nachmittagsausflug in die Umgebung von Berlin unbedingt empfehlenswert. Das Kloster Chorin kann man sich aber – wenn dort nicht irgendein Konzert oder so ist – getrost sparen. Im Kloster selbst gibt es wenig zu sehen, nur ein paar wirklich langweilige und mit ermüdenden Erklärungstafeln ausgestattete Ausstellüngchen, zum Beispiel über olle Klosterziegelsteine:


Höhepunkt des Rundgangs war eindeutig die in der Kapelle ausgestellte Hebebühne. Aber dafür 4 Euro Eintritt?

Man kann auch einen trübseligen Rundgang um den „Amtsee“ machen, vorbei an einem hässlichen Hotel, bedrängt durch die Zäune von Privatgrundstücken, durch ein vollkommen belangloses Wäldchen und entlang der Hauptstraße. Immerhin, mit dem Rücken zur Straße gelingt einem das eine oder andere hübsche Foto vom Seeufer.

(VS)
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