Kategorie: Literatur / Lesebühne / Poetry Slam

  • Bericht zur Lage der Nation

    Ganz offensichtlich ist hier gerade tote Hose. Das liegt nicht so sehr daran, dass ich nicht wüsste, worüber und was ich schreiben sollte, sondern daran, dass ich mich nicht dazu aufraffen kann, es zu tun. Aber das ist kein grund zur Besorgnis, das kenne ich schon, das geht vorbei.

    Deshalb jetzt auch bloß zwei Veranstaltungshinweise:

    Morgen bin ich in Winterthur und nehme am Casino-Slam teil. Für Berliner ist das natürlich ein bisschen abgelegen, aber die 9 Stunden Zugfahrt lohnen sich bestimmt, zumal wir, wie gemunkelt wird, hinterher noch in eine Karaokebar gehen. Außerdem kann man vor der Rückfahrt noch für die Lieben daheim Schoki kaufen (ich hoffe, ich finde nocheinmal diese unglaubliche mit Krokantsplittern und Salzbrocken … aber zur Not tuts auch die Malzschokolade).

    Am Sonntag trete ich dann das erste mal in Weißensee auf, dem bezirk, in dem ich meine erste Wohnung hatte. Zu diesem Slam muss ich Folgendes erzählen: Am Sonnabend startet der neue Sender ZDF Kultur, ein Sender, der sehr interessant zu werden verspricht und schon deshalb meine vollen Sympathien hat, weil er gleich am zweiten Sendetag, nächstem Sonntag also, einen Poetry Slam ausstrahlt. Es ist außerdem meines Wissens nach der erste wirklich live ausgestrahlte Slam im deutschen Fernsehen. Mit dabei sind: Mit dabei sind: Franziska Holzheimer (München), Yasmine Hafedh (Wien), Pierre Jarawan (Kirchheim), Moritz Kienemann (München), Sebastian23 (Bochum), ich (Berlin) und als Special Guest das wunderbare Team Totale Zerstörung (Leipzig). Moderieren werden Nina „Fiva“ Sonnenberg und Jo Schück.

    Der Eintritt ist, glaub ich zumindest, frei, aber begrenzt. Wer hinkommen möchte, schreibt bitte eine Mail an poetry-slam@studio-tv-film.de. Beginn ist halb 10, Einlass ist ab 20.30 uhr im Studio Weißensee, Langhansstraße 86, 13086 Berlin. (Ich hätte das Studio gern verlinkt, aber Googeln nach „Studio Weißensee“ bringt mir so Sachen eine Muckibude und „Ellen’s Nagel Studio in Weißensee“. Es ist aber ganz leicht zu finden: auf halbem Weg zwischen Sonnenapotheke und Reseda-Apotheke, wenn man Google-Maps vertrauen darf.)

    Ein schönes Wochenende!

    (VS)

  • Quedlinburg / Ansbach

    Das waren zwei Auftritte! Solo in Quedlinburg (sage „Quättlinburg“, wenn Du rasch mit Einheimischen ins Gespräch kommen willst), der schönsten Stadt der ganzen Welt, dem Venedig des Harz, dem Paris von Sachsen-Anhalt, der harzvorländischen Schweiz, dem Bode-Athen. Vielen Dank nochmal ganz besonders an Manuela und Christian von der Büchercouch für die Einladung, den freundlichen Empfang, das Frühstück und den Stadtbummel!

    (Quedlinburger Spezialitäten …)


    Am Montag war ich dann ziemlich überraschend beim Highlander-Slam in Ansbach dabei. (Bei einem Highlander-Slam treten alle, die in der letzten Saison bei diesem Slam gewonnen haben, gegeneinander an.) Eigentlich war ich gar nicht qualifiziert, weil ich bei meinem Slamauftritt im letzten jahr dort nur zweiter wurde – aber dann hat Philipp Scharri abgesagt und ich bin nachgerutscht.

    Auf der Zugfahrt habe ich einen neuen Text (fast)  fertiggeschrieben – und dann das Heft liegenlassen 🙁 18.00 Uhr war ich in Ansbach, 20.00 Uhr begann der Slam. Die beiden Stunden dazwischen waren dann ziemlich hektisch, aber ich habe es geschafft, ihn aus dem Gedächtnis nochmal zu schreiben und mir den noch fehlenden Schluss auszudenken und habe schließlich mit zwei neuen Texten gewonnen. Das heißt: ich werde Ansbach beim SLAM2011 in Hamburg vertreten. Von dieser freudigen Nachricht (für mich zumindest … tut mir leid, Paddi …) abgesehen war es ein super Slam – Dank und gruß an alle, die da waren und besonders an Michl und Martina!

    Ich werde den Text wahrscheinlich demnächst hier reinstellen. Andererseits baue ich ihn auch gerade zu einer Kloß-und-Spinne-Folge um …

    (Senfei habe ich auf meiner Chinareise auch immer gegessen. Dort aber mit Reis statt mit Salzkartoffeln. Ich entschuldige mich für diesen blöden Witz.)


    (VS)

  • Bekanntmachung

    Ich bewundere Kollegen, die es schaffen, auf ihrer Homepage die Auftrittstermine immer aktuell zu halten. Wahrscheinlich beschäftigen sie einen Stab hochbezahlter und -qualifizierter Mitarbeiter, die sich darum kümmern.

    Aus gegebenem Anlass weise ich darum jetzt im Blog auf einen ganz besonderen Auftritt hin: Am Sonnabend trete ich zusammen mit Marius Jung und Till Kersting im kabaretttheater „Die Wühlmäuse“ am Theodor-Heuß-Platz auf.  Es ist eine der ganz, ganz wenigen Gelegenheiten, wo man mehr als 30 Euro für eine Karte bezahlen kann, um mich auf der Bühne zu sehen – das sollte man sich nicht entgehen lassen! Es gibt aber auch billigere Karten. Außerdem kann ich zwei Freikarten vergeben. Wer die beiden Karten haben will, muss nur als erster oder erste einen Kommentar zu diesem Artikel schreiben, aus dem dieser Wunsch hervorgeht. Wichtig wäre noch, dass man am Sonnabend auch wirklich Zeit hat und in Berlin ist und die Karten nicht nur nimmt, weil sie kostenlos sind …

    Ach so: Es sieht bezüglich eines neuen Kloß und Spinne Films ganz gut aus … nächste Woche vielleicht, aber nagelt mich nicht drauf fest …

    (Volker)

  • An den nächsten drei Abenden könnt Ihr das Internet mal aus lassen

    Volker hat in seinen letzten Schnipseln ein Problem angesprochen, dass ich nur zu gut von mir selber kenne. Auch ich habe so ein Problem mit dem Veröffentlichen. Ich veröffentliche nicht mal meine Auftrittstermine. Geschweige denn Schnipsel auf dem Schnipselfriedhof. Dabei hatte ich mir ganz fest vorgenommen, zu schnipseln. Sylvester habe ich mir das vorgenommen. Sylvester 2009! Letztes Sylvester nahm ich mir vor, wenigstens meine Auftrittstermine bekannt zu geben.

    Wer also den guten alten Andreas „Spider“ Krenzke mal pur und solo – ohne diese ganzen Spitzenkabarettisten, Comedians, Komiker und Akrobaten drum herum, ohne Big Band und BackgroundtänzerInnen, ohne die dressierten Elefanten, Delfine und weißen Tiger – nur mich und ein Mikrofon (SM 58) erleben will, der kommt am besten heute (10.3.), morgen (11.3.) und am Sonnabend (12.3.) in den Kookaburra Club, Schönhauser Allee Ecke Lottumstraße nach Berlin. Ich lese was vor und erzähle Schnurren. Vielleicht zeige ich auch Urlaubsfotos oder schwärme von früher. Eigentlich müsste es genug Material geben, dass ich mich drei Abende lang nicht wiederholen muss. Ach, und „Im Arbeitslosenpark“ ist wieder aufgelegt worden und erhältlich, ich bringe ein paar Exemplare mit.

    Und nächste Woche schnipsle ich was. Ganz fest vorgenommen!

    (Andreas Krenzke)

  • Ich schaffe es einfach nicht …

    … meine Terminseite aktuell zu halten. Darum hier eine schnelle Auflistung der nächsten Auftritte:

    Mittwoch, 9.3., Dresden, Kino Thalia, 20.30 Uhr

    Sololesung und Filmschnipsel

    Donnerstag, 10.3., Chemnitz, Stadtbibliothek, 20.00 Uhr
    Sololesung und Filmschnipsel

    15.3., Dienstag, Berlin, Schokoladen, 21.30 Uhr

    LSD – Liebe Statt Drogen

    16.3., Mittwoch, Berlin, Klub der Republik, 21.30 Uhr

    Die Surfpoeten

    18.3., Freitag, Zürich, Schiffbau

    Schiffbau-Jubiläums-Slam (Infos hier)

    19.3., Sonnabend, Darmstadt, Centralstation

    Team LSD (MichaEbeling und ich) – Sololesung

    (VS)

  • Schnipsel vom 9.2.2011


    (Backstage Übel & Gefährlich / Hamburg)

    Ich bin zur Zeit ziemlich viel unterwegs, deshalb ist hier auch nicht so viel los. Vorletzte Woche war ich in Hamburg, wo ich unter anderem erleben konnte, wie Laurin Buser beim Bunkerslam im Uebel & Gefährlich von allen Jurymitgliedern 10 Punkte bekam. Die 10 ist – so erklären es zumindest einige Moderatoren der Jury und dem Publikum – für Texte vorbehalten, die einen kollektiven Orgasmus auslösen. Und man muss sagen: Laurin hat genau das geschafft. Habe noch nie erlebt, dass ein Publikum bei einem Slam so ausrastet. Hammer.

    Vorgestern war ich in Augsburg, war eingeladen zum Dead-Or-Alive-Slam im ausverkauften Parktheater. Ein sehr, sehr schöner Abend. Und tolles Wetter haben die da unten!

    (Soundcheck im Parktheater)

    Außerdem gibt es in Augsburg, wie ich erfreut feststellte, nicht nur einen Roy-Black-Weg, sondern auch eine Frohsinnstraße. Spinne würde das sicher sehr gefallen.

    (Kein Roy-Black-Weg, keine Frohsinnstraße: In Meiersberg (MV) kann man auf jeden Schnickschnack bei der Straßenbenennung verzichten. Ach, auf dem Land ist alles so herrlich unkompliziert …)

    Ab Sonntag steht dann eine kleine Frankentour an, danach bin ich mit Micha als Team in Düsseldorf und der Schweiz unterwegs. Die nächste Gelegenheit, mich in Berlin zu hören gibt es am Freitag in der JVA Hakenfelde. Ich weiß nicht, ob es noch Plätze gibt. Vom Ambiente wird es sicher das genaue Gegenteil des Parktheaters.

    Gerade jetzt, wo ich soviel unterwegs bin, wurde mir von Seiten der Deutschen Bahn die ultimative Demütigung für einen fahrenden Schriftsteller zu teil. Meine neue Bahncard ist da:

    Nie mehr Omas von den Bahn-Comfort-Plätzen vertreiben 🙁

    Was ganz anderes: Neulich beklagte sich Norbert über den mangelnden Integrationswillen der Muslime was den Alkoholkonsum angeht, jetzt ist ihm der bayerische Brauereibund beigesprungen. An der Argumentation ist ja auch absolut nichts auszusetzen! Umso peinlicher ist es anzusehen, wie der Brauereibund jetzt halbherzig und feige zurückrudert, von Missverständnissen spricht und behauptet, mit Migranten habe man vor allem Nichtbayern aus anderen Teilen Deutschlands gemeint. Jaja, tolle Sache, auf Ausländer schimpfen und dann glauben, man mache es besser, indem man sagt, man habe ja eigentlich die Ostler gemeint!

    (Hotelhinterhof, Reeperbahn, Hamburg)

    Sehr unangenehm ist es übrigens, sich die Haut über dem Kehlkopf im Reißverschluss der hochkragigen Jacke einzuklemmen. Ich möchte behaupten, dass es die zweitunangenehmste Möglichkeit ist, sich etwas in einem Reißverschluss einzuklemmen.

  • Mensch, ganz vergessen …

    … zweiter Platz beim Slam-Poetry-Fotowettbewerb in der Kategorie „Backstage“:

    Ich hoffe, es gibt irgendwann einen Link zu allen Bildern, dann reiche ich den nach …

    (VS)

  • Minderbärtigkeitskomplexe

    Drei Tage. Abwechselnd Sturm, Nieselregen, Wolkenbruch. Im November. IN BOCHUM! Das ist mehr als ein empfindungsfähiges Wesen ertragen könnte, gäbe es nicht ein emotionales Gegengewicht. Der SLAM 2010 im Ruhrpott ist vorbei, meine mittlerweile 7. deutschsprachige Poetry Slam Meisterschaft und es war großartig super toll herzerwärmend wunderschön awesome grandios fantastisch eine deutschsprachige Poetry Slam Meisterschaft! Als ich letzten Donnerstag aus dem Hauptbahnhof Bochum trat wurde ich fast erschlagen von menschenfeindlicher Hässlichkeit. Regen klatschte mir ins Gesicht. Der erste Gedanke war: „Bochum sehen und sterben“ aber nicht wie in „Venedig sehen und sterben“, sondern wie in „Die Pest kriegen und sterben“. Aber dann sah ich auch schon Ken und Thomas, die durchnässt und mit hochgezogenen Schultern unter dem schmalen Vordach standen, und ich wusste: Ich bin nicht in Bochum, ich bin beim SLAM. Die ersten Stunden vergingen mit freudigen Umarmungen – und eigentlich hörten diese die ganzen drei Tage nicht auf. „Slamily“ ist eins der wenigen wirklich guten Wortspiele. Ich fühle mich wohl mit diesen ganzen Verrückten!

    Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank an Laurin Buser, Patrick Salmen und Team & Struppi, die Sieger im U-20, Einzel- sowie Teamwettbewerb. Ihr seid großartig super toll herzerwärmend wunderschön awesome grandios fantastisch verdiente und würdige Sieger, ganz ungeachtet der Tatsache, dass es auch andere gegeben hätte, über die ich das selbe hätte schreiben können.

    Micha und ich – Team LSD – sind in der Team-Vorrunde rausgeflogen und damit ist endlich, endlich der „Fluch der geraden Jahre“ gebrochen. Nachdem wir 2006 und 2008 den Teamwettbewerb gewonnen haben, haben wir natürlich errechnet, dass wir dieses Jahr wieder dran wären und dann 2012, 2014, 2016 etc. nochmal. Aber so einfach ist es wohl nicht. Da aber alles im Universum Gesetzen und letztlich der Mathematik gehorcht, muss es eine andere Formel geben. Und ich glaube, ich habe sie gefunden. Ich habe ja im Jahr 2005 den Einzelwettbewerb gewonnen. Dann 2006 mit Micha im Teamwettbewerb. Zwischen meinem ersten und zweiten Titel lag also ein Jahr. Zwischen meinem zweiten Titel und meinem dritten im Jahr 2008 lagen ZWEI Jahre. Zwischen meinem dritten und meinem vierten werden folglich DREI Jahre vergehen und dann muss ich sogar vier Jahre warten, bis es wieder klappt.

    Ich habe ein kleines Basic-Proramm geschrieben, mit dem man die Termine für meine ersten tausend Meisterschaftstitel ausrechnen kann:

    Der nächste ist jedenfalls 2011 fällig. Leider kann die Formel die Kategorie nicht vorraussagen – es bleibt also spannend. Vielleicht werde ich ja U20-Meister. Ich wäre dann der erste 40jährige, dem das gelingt. (Ja gut, man müsste die Einstufungskriterien leicht modifizieren. Statt auf so willkürliche Sachen wie das Geburtsdatum zu gucken, könnte man zum Beispiel bei Jungs/Männern nach der Stärke des Bartwuchses gehen und schon wäre ich im Rennen. Mhm. Seit Patricks großartigem superen tollem herzerwärmendem wunderschönen awesomen grandiosen fantastischen unglaublichem Barttext leide ich ein bisschen unter … siehe Titel des Beitrags …)

    Ein paar Wünsche habe ich für den SLAM 2011 in Hamburg:

    • Besseres Wetter. Okay, das wird schwer in Hamburg, aber gebt euch Mühe!
    • Keine stundenlangen Fahrten zwischen den Auftritts-, Schlaf- und Party-Locations.
    • Dass aber trotzdem die gesamte Slamily schwarz ICE fährt, denn das war sehr lustig. Reicht ja einmal von Altona nach Hauptbahnhof oder so 😉
    • Weniger Vorwurfstexte nach dem Muster: „Du hast/Wir haben/Ihr habt/Deine Generation hat dies und das und eigentlich alles falsch gemacht“. So gut und berechtigt jeder einzelne Text gewesen sein mag: Es waren mir am Finaltag einfach zu viele. Aber wahrscheinlich musste das alles mal raus; vielleicht lagen dieses Jahr Vorwurfstexte in der Luft.
      Es gibt ja immer so Wellen, die durch die Szene gehen. Vor ein paar Jahren – ich weiß nicht mehr genau, wann es war, aber der Krieg war schon vorbei – trat Lars Ruppel eine solche Welle los und ein Jahr lang konnte man auf keinen Slam gehen, ohne drei Brottexte zu hören nur ohne Brot und dafür mit Toilettenpapier oder Frauen oder Wackelpudding. Ich habe damals versehentlich auch einen Brottext geschrieben, allerdings nicht mit Toilettenpapier oder Frauen oder Wackelpudding sondern mit … Brot.
      Noch ein bisschen eher waren es die Schimpftexte und 2008 schien jeder zweite Text vom Texteschreiben zu handeln. Dieses Jahr war es nur etwa jeder 5. und so wird es sich auch mit den Vorwurfstexten einpendeln und nächstes Jahr rollt dann vielleicht die große Versöhnungstextwelle.
    • Keine Slammer im Publikum. Na gut, das ist ein bisschen übertrieben und außerdem wäre es schade. Aber mir war es dieses Jahr ein bisschen zuviel Gegröle. Das hat die Texte gestört,  das hat das Publikum manchmal wohl eher irritiert als mitgerissen, das war scheiße für die Jurys (ab und zu ausbuhen ist ja okay, aber was diesmal an Beschimpfungen gebrüllt wurde, war peinlich) .  Man musste sich schon fragen, ob jetzt bald die ersten Slam-Hools auftauchen, die alle verkloppen, die nicht für ihren Liebelingskollegen sind.
      Und wenn jetzt jemand: „Dann geh doch zu ner Dichterlesung in der Buchhandlung, alter Mann“ in den Kommentaren posten will, kann er den Satz gleich hier oben kopieren und braucht ihn nicht extra eintippen – dies ist ein Weblog bei dem Service noch groß geschrieben wird.
    • Dass „schwul“ nicht mehr als Schimpfwort benutzt wird. Das ärgert mich. Das ist unnötig. Das ist, auch wenn es nicht so gemeint sein mag, diskriminierend. Aber ich bin scheinbar einer von nur noch wenigen, die das nicht lustig und cool finden.
    • Dass ich U-20 Meister werde.

    Selbst wenn keiner dieser Wünsche wahr wird, eins weiß ich ganz sicher: Der SLAM 2011 wird großartig super toll herzerwärmend wunderschön awesome grandios fantastisch der SLAM 2011! So, und jetzt schreib ich einen Bärte-Text. Nur mit Broten statt Bärten. Und sehr versöhnlich.

    Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer!

    (VS)



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  • (Überschriften sind überbewertet)

    So, endlich mal wieder die Terminseite aktualisiert. In den nächsten paar Tagen trete ich in Trier, Jena, Ansbach und sogar Berlin auf. Durch die Auftreterei verpasst man auch so einiges. Neulich war ich zum Beispiel in Leipzig und konnte nicht zur Premiere von Die Donauten gehen, der neuen Serie von Monstamovies, für die Kirsten Fuchs die Texte geschrieben hat. Jetzt muss ich wie alle anderen warten, dass sie im Fernsehen ausgestrahlt wird und habe dann bestimmt gerade Auftritt …
    Heute haben sie den ersten Teil des Making-Ofs ins Netz gestellt (gegen Ende kommen auch ein paar bewegte Bilder):
    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=iYgJCUD5Fag]

    Und noch ein Angucktip: Gestern Abend kam auf Arte eine sehr schöne Doku zur „Halbzeit für Obama“ -ein Stimmungsbild aus den USA. Mir hat es natürlich auch deshalb sehr gefallen, weil sie in New Orleans, St.Louis und dem seltsamen Land dazwischen gedreht wurde…
    http://videos.arte.tv/de/videos/united_states_of_obama-3491298.html

    (VS)