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  • Im Zweifel

    Mein Freund und Kollege Misha Anouk hat kürzlich ein Blogprojekt mit dem Titel indub.io gestartet:

    Jeder Zweifel ist ein Anfang. Herzlich willkommen auf indub.io – ein Blog rund um die Themen Atheismus, Wissenschaft, Post-Religion, Kultur, Gesellschaft, Feminismus, Aufklärung, mit einem Schwerpunkt auf den Zeugen Jehovas.

    Hallo, mein Name ist Misha Anouk und ich schreibe hier. Dieses Blog entstand aus meinem Projekt Ich bin geistig krank, in dem ich mein Leben und meinen Ausstieg bei den Zeugen Jehovas thematisierte. Indub.io ist die Evolution dieses Projekts: Schwerpunkt bleiben weiterhin die Zeugen Jehovas, ich schreibe allerdings ebenso Artikel über obengenannte Themen.

    Da mich die Themen Religion, Glauben/Nichtglauben, Gott und/oder Wissenschaft und alles was damit zusammenhängt sehr interessieren, habe ich gern zugesagt, als er mich um ein Interview zu diesen Themen bat. Es soll der Auftakt sein zu einer ganzen Interviewreihe unter dem Titel „Was glaubst Du?“ sein. Ich bin gespannt auf die nächsten Interviews, wenn Misha auch Menschenn ffragen wird, die dazu ganz andere Meinungen als ich haben.
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    (Das ist jetzt ein bisschen weithergeholt, so rein symbolbildmäßig. Aber: Ich glaube nicht an Gott, aber an Gotti (den typen links) und an Gottis Allgegenwärtigkeit. Vorgestern bin ich ihm zum Beispiel überraschend auf der Toilette des Zentrums Bayreuth begegnet, weil er dort im April mit der Action Lesung „Tiere streicheln Menschen“ einen Auftritt hat, vorher aber – und jetzt wird  es wirklich verrückt und ist ohne Einmischung höherer Mächte eigentlich nicht mehr erklärbar – vorher, nämlich am Mittwoch, dem 12.2.2014 wird er zusammen mit den beiden Betreibern dieses Weblogs, also Spider und mir, bei unserer neuen Show „Vor der Pause, nach der Pause“ im Comedyklub Kookaburra in der Schönhauser Allee auftreten, bei deren wunderbarer Premiere im Januar uns wiederum sein Streichelkollege Sven van Thom (rechts) beehrte!) 

  • Bilder der Woche 05/14: Schorlisierung und Steampunk-Orks

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    Hier ist es mir gelungen, einen der traurigsten Momente dieser Woche im Bild festzuhalten. Nie war ich der perfekten Runde bei „Quizduell“ näher …

    Seitdem bin ich schon froh, wenn ich auf ein Dutzend richtig beantwortete Fragen komme – obwohl ich im Prinzip außer in der Rubrik Sport alles weiß. Immerhin haue ich mir fast jedes Mal nachdem die richtige Antwort aufleuchtet vor die Stirn und sage: „Ach, na klar. Stimmt ja!“

    Mein Lieblingsfehler war bisher, dass ich auf die Frage „Was soll man tun, wenn die Haut mit Diwasserstoffoxid in Berührung kommt“ das Antwortfeld „Gründllich unter fließendem Wasser abwaschen“ anklickte.

    Und jetzt die Quizfrage: Was ist das: (mehr …)

  • Operation Meniskus – Episode 3: Die ganze Wahrheit über Poetry Slam

    Was bisher geschah:

    Ich reiße mir den Meniskus
    Der Arzt verschreibt Reizstrom und Teetrinken

    Einer der schlimmsten Auftritte meiner – wenn man es denn so nennen will – Karriere war eine Mixed Show in einem kleinen Theater irgendwo irgendwann mit irgendwem, Kabarettisten und Stand-Up-Comedians auf jeden Fall. Ich machte alles falsch, was man falsch machen konnte: Ich verzichtete auf FDP-Witze, erwähnte weder einparkende Frauen noch die aktuelle Staffel des Dschungelcamps, legte die Finger nicht wie Angela Merkel aneinander, mokierte mich nicht über Menschen, die im Zug Tablets benutzten, stellte keine beifallheischenden rhetorischen Fragen und las zu allem Überfluss meine Geschichten auch noch von einem Blatt ab.

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    Einigermaßen zerstört schlich ich nach meinem 7-Minuten-Auftritt in den Backstageraum zurück, wo mir ein Kollege scheinheilig auf die Schulter klopte.   (mehr …)

  • Bilder der Woche – 04/14: I, Prophet

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    Vielleicht war es der Engelmann-Effekt, vielleicht waren bei den Leuten daheim die Heizungen kaputt, vielleicht war es nur Zufall: Am Dienstag war der Saalslam im Saalbau Neukölln so voll wie selten oder sogar nie zuvor. Darüberhinaus war es auch schön und darüberhinaus habe ich gewonnen und konnte eine Flasche Berliner Wodka mit nach Hause nehmen.

    Das alles hat wenig mit dem obenstehenden Foto zu tun, sieht man davon ab, dass (mehr …)

  • Operation Meniskus – Episode 2: Purgatorium

    Was bisher geschah: Ich reiße mir beim Bierholen in einer Fußpflegepraxis den Meniskus

    Am Wochenende schien es hoch hergegangen zu sein in Berlin, ein Aufstand der Mutigen gegen staatliche Bevormundung, administrative Beschützerinstinkte und grüne Erziehungsdiktatur. Das Wartezimmer der Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie war voll, überall standen Extremitäten in ungewöhnlichen Winkeln von den Wartenden ab, wenn sie nicht gleich in Frischhaltefolie oder Tupperdosen verpackt von verkrampften Fingern auf dem Schoß gehalten wurden. Vor mir am Empfangstresen stand ein Mann, der gerade aus dem Behandlungszimmer kam und sein Bein hinter sich her zog. Mit dem einen Arm, der ihm verblieben war. „Nein, nein, keine OP“, sagte er gerade zur Schwester. „Der Herr Doktor meint, wir probieren es erstmal mit Salbe und Reizstrom.“  (mehr …)

  • Kalenderblatt 04/14

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  • Bilder der Woche – 03/2014 (Achtung, enthält Engelmann-Content!)

    Die Woche vom 13. bis 19. Januar schaffte es aus dem Stand in die Top 3 der Wochen des Jahres! Dabei sah es anfangs oder eigentlich eher mittig gar nicht danach aus, da gab sie sich alle Mühe eine richtige Mistgurke von Woche zu sein. (mehr …)

  • Operation Meniskus – Episode 1

    Gefahren lauern überall. Doch nicht umsonst heißt es: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Nie lebten Menschen sicherer und länger als wir Mitteleuropäer am Beginn des 21. Jahrhunderts. Die Sicherheit aber wird mit Unfreiheit erkauft. Wo es möglich ist, wird uns der Zugang zu den Gefahren verwehrt, wo nicht, sind wir erzogen, ihnen aus dem Weg zu gehen. Mit jeder erkannten Gefahr schrumpft unser Handlungsspielraum, bis wir in nicht allzuferner Zukunft unsere Tage dick eingemummelt in atombombensicheren Wattebäuschen fristen werden.

    Wer von uns hat noch selbst an vereisten Treppengeländern geleckt? Keiner. Denn wir wissen, dass es gefährlich ist. So wie wir wissen, dass man bei Gasgeruch nicht den Lichtschalter betätigt (und dass diejenigen, die sich für clever halten und stattdessen eine Kerze anzünden, sich selbst ebenso effektvoll wie effektiv aus dem menschlichen Genpool entfernen). Wir wissen, dass wir bei Gewitter nicht nackt auf einen Baum klettern und dem Wettergott mit einem langen Metallrohr drohen sollen – oft genug haben Mutti und Vati uns auf das schreckliche Schicksal unseres Großonkels Erwin hingewiesen, dem angeblich genau dies vor Stalingrad zum Verhängnis wurde. Wir werden uns hüten, in einer Moschee in Peschawar laut schmatzend Schweineschnitzel zu essen, insbesondere wenn wir zufällig eine betrunkene unverschleierte Frau im Bikini sind. Wir vermeiden es aus gutem Grund, als Fußgänger eine Autobahn oder sogar einen Fahrradweg zu betreten, stecken uns keine angezündeten Silvesterknaller in nicht dafür vorgesehene Körperöffnungen und lassen uns zu unserem eigenen Besten von Geheimdiensten abhören, damit wir nicht plötzlich zu Terroristen werden, denn Selbstmordattentäter leben gefährlich, fast so gefährlich wie Passivraucher, wie neuere Studien ergaben.

    Zigaretten, Plastetüten und Hochspannungsleitungen sind mit Warnhinweisen ausgestattet, wir tragen Fahrradhelme und Gurte; Flugzeugtüren sind sinnreich so konstruiert, dass wir sie nicht versehentlich öffnen können, wenn wir uns beim Toilettengang in der Tür irren. So gut wie niemand bekommt mehr Kinder, da wir uns ungeschützten Sex gar nicht mehr vorstellen können.

    Doch machem wird der Mutterinstinkt von Vater Staat zu viel, machem passt es nicht, dass man uns zu unserem Schutz in Zwangswattejacken steckt; weich und warm und fest geschnürt … Freiheit stirbt mit Sicherheit, rufen diese tapferen Menschen und steigen ohne Helm aufs Fahrrad, zünden sich mit Todesverachtung im Blick eine Zigarette an oder kündigen bei Lichtblick, um sich zukünftig wieder Atomstrom liefern zu lassen.

    Ich bin einer dieser Adrenalinjunkies, immer auf der Suche nach Fluchtwegen aus der Gummizelle des Beschützerstaates, bereit, jedes Risiko einzugehen und, wenn es nötig ist, den Preis dafür zu bezahlen. Und so stieg ich in einer lauschigen Sommernacht des Jahres 2012 auf der Suche nach einem Bier todesmutig durch ein Parterrefenster in eine medizinische Fußpflegepraxis in Friedenau ein und riss mir dabei den Meniskus. Wie genau es dazu kam, ist eine lange Geschichte und interessiert sicher niemanden. Wer näheres wissen will, findet bei vimeo mang diversen Basejump- und Parcoursvideos eine Slowmotion-Aufname der tollkühnen Aktion, denn selbstverständlich habe ich mit einer Helmkamera mitgefilmt.

    Leider haben die Büttel des bemutternde Obrigkeitsstaates das Video gefunden und die erwartbaren Konsequenzen gezogen: Seit dem 1.1.2013 ist die Lagerung von Bier in Fußpflegepraxen strengstens untersagt. Ein weiteres Schlupfloch ist geschlossen, noch ein Stück Freiheit gestorben.

    Im Laufe der Nacht ließ ich mir an der Verbindungsstelle zwischen linkem Ober- und Unterschenkel einen Kindskopf wachsen, sogar ein Gesicht glaubte ich in den interessanten Mustern des begleitenden Blutergusses zu erkennen, es war die hässliche Fratze des Glöckners von Notre Dame, zehn Tage nach seinem Tod.

    Am Montagmorgen rief ich ein Taxi, das mich zu einem Arzt fahren sollte.

    „Wie jetze? In die Rabommelstraße zum Ärztehaus?“, polterte der Taxifahrer, nachdem er mich eine Viertelstunde lang seelenruhig dabei beobachtet hatte, wie ich mich mit schmerzverzerrtem Gesicht die 10 Meter von meiner Haustür bis zum Taxi schleppte. „Dis is doch höchstens n Kilometer! Ich hab ne Stunde an der Taxihalte jestanden und jetzt hab ich meinen Platz in der Reihe uffjejeben für diesen Quatsch!? Dit sind doch höchstens 10 Minuten zu Fuß!“

    „Nicht für mich“, gab ich zu bedenken.

    „Mann, ey, dis kotzt mich an, denkt denn heutzutage jeder nur noch an sich? Eine Stunde ha ick an der Halte jestanden, ich wäre als nächster dran jewesen, ne schöne Fahrt nach Schönefeld oder wenigstens zum Hauptbahnhof, aber ich durfte den Auftrag von der Zentrale nicht ablehnen, Mannmannmann. Ich verdien eh schon nüscht und habs im Kreuz und Al Quaida hört unsere Emails ab, seit meine Frau in einer Moschee nackt mit Bockwürsten um sich geschmissen und , „Gott ist mir Wurst“ skandiert hat und die Kinder müssen teuren Spezialbrei essen, weil sie im letzten Winter an vereisten Treppengeländern geleckt haben, und der feine Herr lässt mich hier antanzen, um sich zum Onkel Doktor chauffieren zu lassen, wahrscheinlich zum Schönheitschirurg oder weil er ein neues Viagrarezept braucht, dafür bin ich 89 nicht auf die Straße gegangen!“

    Wortlos schob ich das Hosenbein meiner Shorts hoch und ließ ihn einen Blick auf meinen Kniemutanten werfen.

    „Oh“, sagte er und beruhigte sich etwas. „Bier geholt?“, fragte er. „In ner medizinischen Fußpflegepraxis?“ Ich nickte. Er nickte. „Na gut“, sagte er und fügte aus Gründen der Selbstachtung an: „Aber trotzdem.“

  • Kalenderblatt 03/2014

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    (Eisblumen, Pankow)

    Und weil ich erst jetzt auf die Idee gekommen bin, die Kalenderbilder hier reinzupacken, liefere ich die letzten beiden nach. Der Kalender besteht aus Fotos, die zwischen 2011 und 2013 entstanden sind. Und wenn ich schneller damit gewesen wäre, hätte ich ihn vielleicht hier als Tischaufstellkalender angeboten. Nun eben so. Und wer weiß, womöglich gibt es nächstes Jahr den Schnipselfriedhof-Wochenkalender.

    Selbstkritisch eingestehen muss ich, dass der Kalender als Wettervorhersager bisher eine totale Niete ist.

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    (Die eine Insel, deren Namen mir gerad partout nicht einfällt, Nordsee)

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    (Bayreuth, Stadtkirche)

  • Bilder der Woche: 02 / 2014

    Einer meiner Lieblingsblogger, vielleicht sogar mein allerliebster Lieblingsblogger ist seit langer Zeit André Hermann. Und eine meiner Lieblingsrubriken in seinem Blog ist der bebilderte Wochenrückblick A week in pictures. Und als er jetzt auch noch die Wochenrückblicke des letzten Jahres zu einem Year in pictures-Beitrag zusammengefasst hat, der ein bisschen wie ein Überraschungseikalender funktioniert, dachte ich mir, Mensch, dachte ich mir, Volker, dachte ich mir, du machst doch auch dauernd Fotos und lässt die meisten auf der Festplatte vergammeln – klau doch einfach die Idee von André und behaupte, du hättest sie nicht geklaut, das Ganze sei vielmehr eine Hommage  und Ehrbezeugung.

    Und los geht’s!

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    Okay, das Bild gehört eigentlich noch in die Woche 1, aber was solls. Letzten Sonntag hat es mich auf den Fernsehturm verschlagen, wo ich Zeuge wurde, wie die Welt oder zumindest Berlin unterging. Wir hatten den perfekten Moment erwischt. Als wir hoch fuhren, regnete es, alles war grau und trist, doch dann brachen die Wolken auf und ein gigantisches außerirdisches Raumschiff die Sonne schaltete die Todesstrahler ein tauchte Berlin in dramatisches Licht.

    Unten im Souvenirshop entdeckte ich ein sehr seltsames Spielzeug. Ich fand ja schon immer diese Rehe und Giraffen aus Holz seltsam, die man durch Drücken eines Knopfes zusammenbrechen lassen kann. Zusammenbrechtiere nenne ich sie, aber ich weiß nicht, ob das der offizielle Name ist. Schon zu meiner Kindheit gab es die immer und überall zu kaufen, soweit es mir bekannt ist war die Versorgung der DDR-Bevölkerung mit Zusammenbrechtieren zu jedem Zeitpunkt sichergestellt und auch in der BRD waren sie offenbar beliebt. Mir erschließt sich der Sinn oder gar pädagogische Nutzen dieser Dinger nicht. Was kann ein Kind daraus lernen, wenn es per Knopfdruck Tiere zusammenbrechen lässt? Was soll daran Spaß machen? Richtig befremdlich fand ich allerdings den Zusammenbrechfernsehturm:

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    Drei Frage stellten sich mir: Erhoffen sie sich davon irgendeine Werbewirkung? Wäre es aus marketingtechnischer Sicht nicht sinnvoller zusammenbrechende Modelle von Konkurrenztürmen bzw. -sehenswürdigkeiten zu verkaufen? Gab es im Souvenirladen des WTC Zusammenbrech-Twin-Towers?

    Auf dem folgenden Bild sehen Sie, was Sie nicht sehen möchten, wenn Sie die Premiere Ihrer neuen Show begehen und von Backstage Richtung Zuschauerraum blicken.

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    Spider und ich starteten am Mittwoch im Kookaburra Comedyclub unsere monatliche Show Vor der Pause – nach der Pause. Zum Glück kamen doch noch Menschen, und es wurde ein sehr schöner Abend. Wir hatten zwei Spezialsondergäste. Gleich zu Anfang, wenn auch nur per Videobotschaft, Norbert, einen befreundeten Wirt, der uns viel Glück wünschte:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=hJxIL5iPZNo]

    In echt und sogar 3D auf der Bühne bei uns stand Sven van Thom. Sven ist Musiker und eine Hälfte der Action-Lesung Tiere streicheln Menschen. Das ist Sven. Backstage mit Nachos. Fotografiert von der Bühne. Bzw. von mir:

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    Und so sah die Bühne aus, nachdem Sven sie mit seinen Arbeitsmaterialien förmlich geflutet hatte:

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    Der Hund gehört allerdings nicht dazu und hat keine Musik gemacht, sonder sich nur heimlich ins Bild geschmuggelt – ich hab ihn erst bemerkt, als ich den Film entwickelt hatte. Ich dagegen habe Musik gemacht und brauchte viel weniger Zeugs als Sven. Dafür war natürlich meine Musik  doof (und weil ich einfach kein Musiker bin), aber trotzdem:

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    Das Instrument heißt Guitalele und die Krücke liegt nur zum Größenvergleich daneben, nicht, weil ich Mitleid möchte! Das Gitärrchen ist zur Zeit mein Lieblingsspielzeug. Im Vorfeld des Auftritts sorgte es für einige Diskussion unter Kollegen und Besuchern. Wenn man bedenkt, dass die Gitarre ein von der UNO anerkanntes Phallussymbol ist, was sagt dann eine Minigitarre über ihren Benutzer aus. Dass er keinen grund hat irgendwas zu kompensieren? Ich enthielt mich jeden Kommentars. Schnell einig war man sich indes, dass bei Nackt-Auftritten eine kleine Gitarre vorteilhaft sei, da die fraglichen Teile der Anatomie im Vergleich zu ihr größer wirkten als im Vergleich zu einer normalen Gitarre.

    Hier sind wir noch mal nach der Show. Glücklich über die Premiere und in unseren neuen maßanzügen, die wir uns umgehend von unseren Gagen anfertigen ließen:

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    Und hier noch mal verwackelt:

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    Überhaupt mag ich verwackelte Fotos von mir oft am liebsten:

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    Hier sieht man, wie man den Autofocus eines Fotoapparates mit   Lächel-Automatik in die Irre führen kann:

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    Nach dem Mittwoch passierte eine Weile nichts, was ich fotografieren wollte, doch gestern, Sonnabend, ging es an den müggelsee. Wie der Fernsehturm ein Ausflugsziel meiner Kindheit. Den Fernsehturm habe ich zwischendurch mal wieder besucht (und dauernd gesehen), am Müggelsee war ich aber wirklich 30 Jahre nicht mehr. Er ist immer noch voller Wasser!

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    Wer beim folgenden Bild denkt, ich hätte Enten fotografiert, irrt!!! Ich habe Fische fotografiert!  Wer auf das Bild klickt, um es zu Vergrößern, die Fische zählt und mir als erster die korrekte Anzahl der Fische auf dem Bild nennt (es ist wirklich wichtig, dass es die korrekte Anzahl ist, da ich sie selbst nicht kenne!), kriegt am Dienstag bei LSD – Liebe Statt Drogen freien Eintritt. Oder einen freundlichen Klaps auf die Schulter, wenn er oder sie Dienstag nicht kann und wir uns das nächste mal sehen.

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    Hier habe ich scheinbar eine Wurst fotografiert. In Wirklichkeit habe ich aber ihren Schatten fotografiert und damit wiederum den Winter! Denn einzig die tiefstehende Wintersonne zaubert solche tollen Bratwurstschatten!

    Plattenbauromantik:

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    Bevor ich fortfahre, den Samstag zu bebildern, doch noch schnell ein Freitagsfoto, dass ich fast vergessen hätte:

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    Ja, genau. Eine Kneipe mit Live-Musik und: Achenbechern. Und ich kann da einfach reingehen und muss nicht mitrauchen. In diesem Augenblick bin ich 56 Tage, 1 Stunde, 8 Minuten Nichtraucher und habe mir ungefähr 1400 Zigaretten erspart. Großartig. Das führte am Freitag dazu, dass ich irgendwann mal an die frische Luft gegangen bin, um in Ruhe eine nichtzurauchen … Zurück an den Müggelsee:

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    Theoretisch besagt dieses Schild zwar, dass die Fähre am 11.1.2014 wieder fahren müsste, aber irgendetwas sagte mir, dass es nicht sinnvoll war zu warten …

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    Mmmhhhmmm … geht es hier um den Männertag oder um ein Männer-Tag? Warum denke ich immer über so sinnlose Sachen nach. zum Beispiel auch, als ich diesen Brilllenladen sah:

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    Den über dem H meine ich. Na gut, man kann ihn leider nicht erkennen. Er hieß: „Robin Look“. Haben sich die Optiker bei den Friseusen und ihren Wortspielen des Grauens angesteckt? Oder stiehlt der Optiker den Reichen die Brillen und verteilt sie unter den Armen?

    So. Ich wünsche eine schöne Woche 3 und verweise in diesem Zusammenhang auf das Kalenderblatt für die kommende Woche, das ich hier morgen  posten werde.