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  • Kloß und Spinne 17 – Gegensätze ziehen sich an

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=WfztpH7B2y8]

    Da isser. Hab ihn schon vor über nem Monat bei drei Lesungen gezeigt, aber der Ton war so beschissen, dass ich ihn noch mal aufnehmen musste. Und dabei habe ich gleich noch den Text ein bisschen bearbeitet und gekürzt und darum musste ich auch die Animation nochmal komplett neu machen.

    Viel Spaß beim Gucken!

    (VS)

  • Hopfen und Malz verloren

    Nicht einmal elementarste Aussagen kriegen sie ohne Grammatikfehler hin.

    Dessau, ehemaliges Bauhaus-Café


    (VS)

  • Das Buch ist da!

    Wegen irgendwelcher postalischer Sperenzchen sind die Belegexemplare erst jetzt bei mir eingetroffen:

    Es ist ein sehr schönes Buch geworden, das kann ich auf jeden Fall sagen, denn daran sind die vielen Zeichnungen von Matthias Seifert schuld. Den Text kann und will ich nicht beurteilen, zum Einen, weil ich ihn geschrieben habe, zum Anderen, weil mir noch der zeitliche Abstand fehlt. Immerhin habe ich beim Verfassen ungeahnte seherische Qualitäten bewiesen. Im letzten Absatz heißt es: „In ein paar Wochen halte ich dieses Buch hier in den Händen, druckfrisch, und ich werde es aufschlagen und sofort einen Fehler finden.“ Und so war es auch. Aber das ist nach meiner Erfahrung immer so.
    Im Buch steckt keine DVD, da wir nicht alle Folgen draufpacken konnten und es beim Nicht der Süden-Buch viele Beschwerden darüber gab, dass bloß eine Folge auf der DVD ist. Dann lieber gar keine. Stattdessen steckt hinten eine CD drin. Ich habe einige Kapitel eingelesen, darunter eines, dass ich hinterher wieder aus dem Buch herausgeschmissen habe. Nicht, weil ich es so schrecklich fand, sondern weil es ein bisschen arg vom Thema wegführte.

    Hier kann man das Buch bestellen.

    Ich denke, das war es jetzt mit Mississippi-Einträgen hier im Blog. Vielen Dank für alles Lob per Kommentar oder Email – es hat mich wirklich sehr gefreut. Und das schreibe ich nicht bloß so aus Höflichkeit.

    (VS)

  • Mister & Missis.Sippi – Teil 3 – Von Saint Francisville nach New Orleans

    Morgen noch mal:

    [Diashow deaktiviert wegen technischer Problem]

    (VS)

  • Mister & Missis.Sippi – Teil 2 – Von Memphis nach Vicksburg

    Und hier eine kleine Slideshow mit Bildern aus der zweiten Folge:

    [Diashow deaktiviert wegen technischer Problem]

    Passend zum Ostersonntag ist auch ein Kirchenbesuch mit dabei.

    Frohe Ostern!

    (VS)

  • Mister & Missis.Sippi – Teil 1 – Von St. Louis nach Cairo

    Morgen ist es nun also soweit: Die erste Folge von Mister & Missis.Sippi wird 20.15 Uhr auf 3sat ausgestrahlt, worauf noch einmal hinzuweisen ich mir nicht verkneifen kann.

    [Diashow deaktiviert wegen technischer Problem]

    Als akzeptable Ausreden für das Nichtgucken gelten ein Besuch der 7. Geburtstagsfeier der Brauseboys im La Luz in Wedding oder des Kantinenlesens in der Alten Kantine in der Kulturbrauerei. „Aber auf Sat 1 lief ‚Die weiße Massai‘!“ güldet nicht! Teil 2 und 3 folgen dann am Sonntag bzw. Montag. Wir haben darauf geachtet, das jede Folge etwas ganz Besonderes ist: Teil 2 zum Beispiel ist die lustigste Folge, Teil 3 die schönste und Teil 1 die erste.

    Unsere Serie ist Teil des Themenschwerpunktes „Twains World“ mit vielen Dokumentationen über Mark Twain und den Mississippi sowie Verfilmungen von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, Ein Yankee an König Arthus‘ Hof und Leben auf dem Mississippi.

    (VS)

  • Sackkarre im Arsch in Darmstadt

    Na super: Sonnenschein. Dabei war Mistwetter angekündigt. Seit Kachelmann im Knast ist, kriegen die das mit dem Wetterbericht nicht mehr auf die Reihe.

    Über das schöne Wetter hinweg tröstet ja vielleicht dieses Schild, das Micha im Backstagebereich der Centralstation in Darmstadt entdeckt hat:



    „Sackkarre hat nen Platten“ – ist das nicht zauberhaft? Ein Satz in dem Komik und Tragödie eins werden – wie in jedem großen Kunstwerk; auch in jenem, das wir „das Leben“ nennen. Und zum Kompott sind wir hier vielleicht sogar Zeugen der Geburt eines neuen Buchstabens, des „CK“ .

    Falsche Richtung.

    (VS)

  • Der phantastische Ziegelstein

    Meine Geschichtensammlung „Ein Ziegelstein für Dörte“ ist jetzt als Taschenbuch bei Ullstein erschienen:


    Damit bin ich wieder bei dem Verlag gelandet, bei dem das allererste Buch mit meiner Beteiligung erschien. 1992 oder so kam „Der phantastische Weihnachtsmann“ heraus, ein Buch mit 3D-Weihnachtspostkarten nach dem Prinzip des „Magischen Auges“ von Tube, Uwe Beneke und mir. 4 Jahre später haben wir dann LSD mitbegründet. So war das.

    Ich freue mich sehr, dass für die Neuausgabe von „Dörte“ das Titelbild von Voland & Quist beibehalten wurde. Das Taschenbuch kostet 7,95, enthält drei neue Geschichten, aber dafür fehlt die CD. Ihr müsst euch die Geschichten also gegenseitig vorlesen und könnt nicht einfach dem CD-Player diese Arbeit überlassen. Auf diese Weise wird das Buch zu einer besseren Welt mit glücklicheren Menschen beitragen. Das Original – in grün und mit CD – ist natürlich weiter lieferbar.

    (VS)

  • Schnipsel vom 24.3.2010 – Buchmesse

    Als ich am Donnerstag Abend nach Leipzig zur Buchmesse fuhr, konnte ich mehrere Minuten etwas Ulkiges am Himmel beobachten. Leider bin ich erst am Ende, als es nicht mehr allzu deutlich war, auf die Idee gekommen, es zu fotografieren. Rechts von der Sonne sah ich einen anfangs kreisrunden, später strahlenförmigen regenbogenfarbenen Fleck. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich wusste, dass es in der Arktis „Nebensonnen“ gibt, hatte sie aber bisher für ein arktisches Phänomen gehalten.


    (Klick auf die kleinen Bilder zum Vergrößern. Bei den Bildern habe ich arg an der Tonwertkurve geschraubt.)

    Der Ausflug nach Leipzig war wunderschön. Am Donnerstag habe ich im Horns Erben ein Buch, das noch nicht erschienen ist vorgestellt und eine DVD, die es noch nicht gibt. Und ich habe Kloß und Spinne 17 das erste Mal gezeigt. Es war meine erste Lesung seit langem und sie hat mich glücklich gemacht. Es gibt kaum etwas Schöneres, als Geschichten zu erzählen, zu hören, wie Leute lachen oder zu spüren, wie sie zuhören.

    Nichts gegen Fernsehserien … aber auch bei Mister und Missis.Sippi war für mich der Höhepunkt unsere Premierenfeier, die Aufführung der Serie vor Publikum. Die Ausstrahlung im Fernsehen fühlt sich für mich eher wie eine Zugabe an, das ist etwas abstraktes.
    Am Freitag las ich auf der Magazin Lesenacht. In einem großen Saal in der Schaubühne Lindenfels, zusammen mit Kirsten Fuchs, Ahne, Jochen Schmidt, Stefan Schwarz und … verdammt, jetzt habe ich den Namen einer Autorin vergessen.

    Technikprobe für Kloß und Spinne


    Kirsten Fuchs, Steffen Schwarz und ein Mann mit Fotoapparat im Backstageraum der Schaubühne

    An der Buchmesse selbst gefällt mir vor allem, dass ich dort so viele Kollegen und Freunde treffe. Trotzdem denke ich jedesmal, dass ich auf einer Spielzeugmesse wahrscheinlich mehr Spaß hätte.

    Sonntag war Zeit für einen langen Leipzigspaziergang. In Leipzig gibt es einiges zu entdecken, zum Beispiel einen Fahrradladen, der mir auf Anhieb sympathisch war. Ich habe aber auch gut reden, ich muss mein Fahrrad ja dort nicht abgeben.


    Die schönsten Kloschilder der Welt gibt es im Dingsbumspark:





    Und die freundlichsten Eichhörner auch:

    Diese Bäume habe ich immer wegen ihrer rabommelförmigen Früchte „Rabommelbäume“ genannt:



    Habe jetzt leider erfahen, dass sie „Platanen“ heißen.

    (VS)

  • Schnipsel vom 17.3.2010

    Nur ganz kurz – ich muss heute noch die neue Kloß-und-Spinne-Folge so weit fertig kriegen, dass ich sie morgen Abend im Horns Erben und Freitag auf der Magazin Lesenacht (beide in Leipzig) vorführen kann.

    Premiere

    War super. Vielen Dank, an alle, die da waren oder gern da gewesen wären!

    Nichtrauchen

    Ich wusste nicht mehr, wieviel Zeit das kostet, sonst hätte ich gar nicht nochmal mit Aufhören angefangen. Mit Rauchen ist man insgesamt vielleicht 2 Stunden am Tag beschäftigt, aber Nichtrauchen dauert 24! Das entspricht einer 168-Stunden-Woche! Und alles andere muss man irgendwie nebenbei erledigen.

    2 Cent

    War ich gestern in der Apotheke. Wollte ich Kopfschmerztabletten kaufen. Musste ich lange anstehen, weil offenbar gerade sämtliche Zahnarztgattinnen des Prenzlauer Bergs beschlossen hatten, sich koffeinhaltige Cellulite Cremes und hautstraffende Birkenwasser Trinkkuren und so Zeugs zu kaufen. Habe ich mir die Werbung in den Fernsehern angeguckt. Kam da Werbung für irgendeine Creme – so’n Vitamingelumpe glaub ich – und eine Laufschrift verkündete, dass von jeder verkauften Tube 2 Cent an ein Entwicklungshilfeprojekt in Afrika gehen. Die nette Apothekerin hat dann nachgeguckt, was eine Tube kostet: 13,98 €. Und da gilt die Pharmaindustrie immer als böse und geldgierig!

    Von Kindern für Kinder

    Danach habe ich mir Schokolade gekauft. Und später am Abend einen Fernsehbericht gesehen: Fünfzig Prozent des in Deutschland verwendeten Kakaos stammen aus der Elfenbeinküste. Der Kakao wird dort mithilfe von Kinderarbeit produziert. So sorgen die kleinen und großen Naschkätzchen hierzulande dafür, dass die Kinder dort nicht auf der Straße (oder gar in der Schule) sitzen müssen.

    (VS)