Au Backe, was habe ich angerichtet! Bin gerade aus dem Mittagsschlaf hochgeschreckt. Habe von den Tieren der Wildnis geträumt, die nach dem Winterschlaf mit traurigen Augen vor lauter Stumpen stehen, wo im Herbst noch ihr Wald war, weil die Menschen unter fadenscheinigen Ausreden (leuchtende Omaaugen) unbedingt Weihnachtsbäume brauchten. Schlechtes Gewissen.
(Andreas Krenzke)
Kategorie: Privates
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Fest-Resümee 2
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Fest-Resümee
Bei Schlecker (is´n Drogeriemarkt) gibt´s einen Weihnachtsbaumständer für 16€. Der selbe kostet bei Kaiser´s (is´ne Kaufhalle) 25€ und im Werkzeugladen gegenüber der Gethsemanekirche (is´n Werkzeugladen gegenüber der Gethsemanekirche) 60€. Man hatte mir das prophezeit: wenn Du ein Kind hast, musst Du auch einen Weihnachtsbaum aufstellen, und zwar wegen der Großeltern. (Ich: „Kommt ihr am 24. vorbei, wir machen Schweinebraten?“ Die Oma: „Und was ist mit dem Baum?“) Wir also, meine Süße und icke, wir also stellen unseren 1. Weihnachtsbaum auf. Strahlende Oma-Augen am Heiligen Abend sind der Lohn. Der Braten ist mir auch ganz gut gelungen. (Die Oma: „Schöner Baum.“) Am stolzesten bin ich aber auf den Weihnachtsbaumständer. Ich habe das Nadelgehölz einfach mit einer Schlauchschelle am Sonnenschirmständer vom Balkon festgemacht. (Achtung Nachahmer: der Stamm schrumpft, also die Schelle regelmäßig kontrollieren und nachziehen!) Hat 75 Cent gekostet. Ich habe also 16€ bei Schlecker gespart, 25€ bei Kaiser´s und 60€ beim Werkzeugladen gegenüber der Gethsemanekirche. Macht Gute 100€. Überlege noch, was ich mir davon schönes kaufen werde.
(Andreas Krenzke)
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Und das habe ich Neujahr gemacht:

Eigentlich wollte ich nur ein bisschen raus. Irgendwo einen Kaffee trinken und was essen. Dann bin ich immer weiter gefahren. Durch Prenzlauer Berg und Weißensee und Pankow, Wedding, Moabit, Charlottenburg, Friedrichshain, Mitte und zurück. 5 Stunden lang (inklusive einer Whopperpause, einer 0,5L-Birnensaftpause, einer Pfeffermiztee-und-ein-kleines-Bierpause und einem Rotwein aus Anlass der glücklichen Heimkehr). Vollkommen sinnlos, aber schön. Und etwas, was ich vor einer Woche, als Raucher, auf keinen Fall gemacht hätte.
Heute kann ich nicht stehen, weil meine Beine wie Quark sind (bin halt nüscht mehr gewohnt) und sitzen schon gleich gar nicht, weil der Hintern so weh tut …
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Kater … aber keine Kippen
Ach Du heiliger Bimbam. Habe mich selbst nicht an die Überschrift des letzten Postings gehalten und mich ziemlich erschreckt. Wusste gar nicht mehr, dass ich das geschrieben hatte … 2 Uhr 16 … da war ich noch im RAW, hab wahrscheinlich, bevor ich den Laptop eingepackt habe, schnell noch mal das dortige WLAN benutzt. Oh Mann, ich war ganz schön betrunken. Aber: Ich habe nicht geraucht. (Auch nicht während eines Filmrisses. Das würde ich schmecken und spüren.)
So habe ich gestern gleich ein paar Risikosituationen durchgestanden: Schreiben (zumindest für ein Stündchen), Zugfahren (bzw. das Warten und das Ankommen), eine Besprechung, einen Auftritt und Alkohol.
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Bitte lesen Sie den folgenden Eintrag nicht. Danke.
Man soll ja besoffen keine Weblogeinträge schrei9ben … egal. Es ist um 1, ich bin heute schon 2x Zug gefahren, habe 2 Stunden geschrieben, eine ganze Chaussee-Lesung durchgestanbdenb, viele Rechtschgreibfeherler gemacht und vort alem vielö getrunken – aber keine Zigarette geraucht.
ALLES gut. Um mt rauchen aufzuhören, misss man sich auch den eckstremsituationen ausetrzen. Besoffden sei n zum Besipsiel. Ich werde morgen erklären, was ich hbeuret geschrieben hanbe. Gurtte NAcht.
PS: Alles nur Spaß.
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Bis jetzt geht’s gut …
Der erste rauchfreie Tag ist überstanden. Die Leute von Rauchfrei-online.de versuchen mir Mut zu machen, in dem sie mich darauf hinweisen, dass ich den gefährlichsten Tag gemeistert hätte. 20 Prozent aller Rückfälle passierten an diesem ersten Tag. Ich bin aber gerade eher in einer „halb-leer“-Phase und verstehe: „Jetzt beginnt, die Phase, in der 80 Prozent scheitern – der Rest des Lebens nämlich!“
Bis jetzt aber ist alles gut, bis auf ein paar kurze Gierattacken. Wenn ich heute Abend die Chaussee überstehe …
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Geht doch.
So. Seit 13 Stunden nicht geraucht. Jetzt schaff ich den Rest des Lebens auch noch. (
Jaja, wer’s glaubt… Schnauze! Ich glaub’s! )Danke für die gedrückten Daumen und das anspornende „Schaffst Du sowieso nicht“!
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2006 enttäuscht auf der ganzen Linien
Vor einem Jahr habe ich eine Liste mit Wünschen an das Jahr 2006 erstellt. Diese habe ich mir nun noch einmal vorgenommen, um den Erfüllungsstatus zu überprüfen. Das Ergebnis ist niederschmetternd: Gerade einmal hinter 3 von 30 Punkten konnte ich ein grünes „erfüllt“ setzen. Für nächstes Jahr werde ich eine Liste mit 1000 Wünschen anlegen, dann kann ich auch bei einer Wunscherfüllungsquote von 10% mit einem erfreulichen 2007 rechnen.
- Ich wünsche mir für 2006, dass wir endlich Kontakt mit Außerirdischen aufnehmen.
- … dass diese Außerirdischen sich nicht als Arschlöcher entpuppen.
- … dass diese Außerirdischen nicht allzu traurig sind, wenn sie mitkriegen, dass sie soeben den Planeten der Arschlöcher entdeckt haben.
- … ein riesiges Aquarium mit einer Seekuh drin.
- … dass Westschokolade wieder so gut schmeckt wie zu Ostzeiten.
Hier gibt es die komplette Liste und den aktuellen Erfüllungsstand
(Volker Strübing)
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Hier läuft niemand mehr Amok

(ehemals 1. Polytechnische Oberschule Berlin Marzahn „Hans Marchwitza“ / Foto vom März 2004, inzwischen dürfte sie abgerissen sein)
In dieser Schule habe ich vieles gelernt. Ich weiß aber nicht mehr, was. Ach doch: „Достопримечательности“ und dass der Kommunismus siegen wird. Was Liebeskummer ist. Dass es weh tut, wenn man eine auf’s Maul kriegt. Wo man sich in der Hofpause am besten vor den Ordnungsschülern versteckt, um nicht auf den Hof zu müssen (ein Wissen, das sich als sehr nützlich erwies, als ich später selbst Ordnungsschüler war ;-). Solches Zeug halt.
Nein, mich überkommen keine nostalgischen Anwandlungen, weiß Gott nicht. Aber da Spider nunmal diese Kategorie aufgemacht hat, hab ich’s halt mit reingesteckt, meine Güte.
Bin bloß gestern über das Foto gestolpert.
(Volker Strübing)