Kategorie: Schnipselfriedhof

  • BLOGROLL – GROLLBOL – OLLBLOGR

    Es wird Zeit, die Blogroll mal wieder zu erweitern. Vollständig ist sie damit noch lange nicht, aber ich mache das lieber Schritt für Schritt.

    Stilhaeschen – das Weblog mit dem schönsten Header und den besten schlechten Wortspielen, die nämlich gar nicht schlecht sind. Außerdem gibt es immer wieder schöne Fundstücke und Fotos und Geschichten und überhaupt alles, was man zum Blogleseglück so braucht.

    Tristan und das Gürteltier – Tristan war mal Lesebühnenautor. Isser leider nicht mehr. Aber ein schönes Weblog macht er. Und zwar nicht nur, weil er einen Artikel aus dem Schnipselfriedhof – bzw. das was an diesem Artikel dranhängt – als den lustigsten Kommentarspam, den er kennt, verlinkt hat. Leider kapiere ich nicht, ob und wie man einzelne Artikel von ihm verlinken kann. Und am Ende der Seite fehlt der „Ältere Einträge“-Knopf 🙁

    Ahne International – Ich hielt es schon für eine Sensation, als ich vor gar nicht vielen Jahren erfuhr, dass Ahne nun eine Emailadresse habe. Und jetzt auch noch ein Weblog. Und ein gutes noch dazu, in das er dauernd was reinschreibt. Was kommt als nächstes? Ahne in Second Live?

    Wird fortgesetzt …

    (Volker Strübing)

  • Pause

    Bis nächste Woche.

  • Wie die Leser gerade so nochmal an einem gigantischen Dia-Abend vorbeischrammten

    Hmmm …. grummel … gestern konnte ich mich gar nicht bei WordPress einloggen und heute zickt es rum. Dabei hatte ich mich doch so gefreut, dass sie den kostenlosen Webspace, der einem für das Blog zur Verfügung steht, kürzlich von 50 MB auf 3 GB erhöht haben. Und diese wollte ich gerade mit alten Urlaubsbildern von der Ostsee zupacken, weil ich nicht so recht Lust zum Schreiben habe, und dann funktioniert die Bilder-Upload-Funktion nicht richtig.

    Hey, bloß weil ich nicht perfekt bin, heißt das noch lange nicht, dass die anderen es auch nicht sein müssen!

    (Volker Strübing) 

  • 2 x Kaffee für die Blogroll

    Manchmal klappt’s einfach nicht so recht mit dem Schnipseln. Gestern zum Beispiel. Oder heute. Das ist eine prima Gelgenheit, die längst überfällige Erweiterung der Blogroll voranzutreiben. Heute möchte ich zwei Blogs vorstellen, die absolut nichts miteinander verbindet, von der Tatsache abgesehen, dass sie beide das Wort „Coffee“ im Titel tragen, sich aber nicht oder kaum mit Kaffee beschäftigen.

    Da ist zum Einen Coffee And TV, dass sich häufig kritisch und unterhaltsam mit dem auseinandersetzt, was einem Fernsehen und Presse so täglich zumuten, in dem aber auch der Sieger des Wolfgang-Thierse-Lookalike-Wettbewerbes und ein seltsamer Ort namens Dinslaken finden Platz und Würdigung. Sogar ein Interview mit mir wurde schon veröffentlicht. Bei dieser Gelegenheit konnte ich mich gleich davon überzeugen, dass Lukas, der Hauptautor (kann ich das so sagen?) von Coffee And TV, nicht nur gut schreibt, sondern auch sehr nett ist. Das allein wäre zwar kein Gund für eine Blogrollaufnahme, aber schön zu wissen ist es doch.

    Das zweite Blog heißt black coffee in the hour of chaos. Der Autor lebte und arbeitete lange Zeit in Ost-Timor und beschreibt in vielen Artikeln den Alltag in einem Land, dass haarscharf am Rand des Bürgerkrieges entlangschlittert. Dabei schafft er es humorvoll zu schreiben ohne zynisch zu werden, und gelegentlich gibt es ein paar fast poetische Postings. Ich mag das sehr. Aber Achtung: Alles in Englisch!
    Momentan ist der Autor in Berlin, demnächst in der Karibik, man bekommt bei black coffee also so einiges von der Welt zu lesen. Ein Tip für den Einstieg: Striking Poses über die verschiedenen militärischen und paramilitärischen Gruppierungen, die sich in Ost-Timor tummeln, und von denen jede auf ganz eigene Art ihre „militarised masculinity“ präsentiert.

    (Volke Strübing) 

  • Schnipsel vom 2.2.08

    • BÄUME RAUS!
      (Erster Gedanke beim Lesen der Schlagzeile „Rentner von Baum erschlagen“*)
    • Tolles Wort

     

    leipzig02.jpg
    • Neulich auf der Post
      Sie: Guten Abend, ich bin Frau Hoffmann, wie kann ich Ihnen helfen?
      Ich (leicht verwirrt ob dieser namentlichen Vorstellung): Äh, guten Abend Frau Hoffmann, ich bin Herr Strübing … äh, ich möchte Briefmarken.
      Sie: Hihi!

    (Volker Strübing)

    * Ich glaube, es war die Chemnitzer Morgenpost von gestern, bin aber nicht ganz sicher.

  • Blog’n Roll

    Puh! Geschafft! Der neue Kloß-und-Spinne-Film ist fertig, und nichts würde ich jetzt lieber tun, als ihn hochzuladen. Aber das muss noch warten, damit er heute Abend bei der Chaussee der Enthusiasten Weltpremiere haben kann! Eigentlich wollte ich ihn schon am Dienstag bei LSD zeigen, allerdings in einer halbfertigen Version, bei der die Schlussszene fehlte. Aber der Beamer war kaputt.

    Stattdessen mache ich endlich meinen guten Vorsatz war, die Blogroll zu aktualisieren und zu erweitern. Aber gaaaaanz langsam. Heute schmeiße ich erstmal zwei Blogs raus: Die beiden englischsprachigen Cartoonseiten, denn die habe ich mir in letzter Zeit gar nicht mehr ansehen wollen.

    Dafür gibt es einen Neuzugang:

    Hortkind, von Konrad Endler – Liedermacher, Midipopper, Geschichtenerzähler, Nachrichtenerfinder, Brillenträger und seit gestern offizielles Mitglied der Surfpoeten – herzlichen Glückwunsch!

    Leider hat er es rechtzeitig zu dieser Verlinkung geschafft, alle alten Blogeinträge zu löschen, aber es wird sich ganz sicher schnell wieder füllen und zumindest hat er seine Songs und ein animiertes Musikvideo retten können:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=w779MaDFYq0]

    (Volker Strübing)

    PS: Ich traue mich gar nicht zu googeln, wieviele das Wortspiel aus der Überschrift schon vor mir gemacht haben … Apropos, wenn man ein traurig an der Bar getrunkenes Bier als „Wermutshopfen“ bezeichnet, ist man dann ein schlechter Mensch?

  • Gute Vorsätze für den Schnipselfriedhof

    • Die Blogroll endlich aktualisieren und erweitern
    • Mehr Einträge von Spider drin haben
    • Weniger Smileys verwenden 😉

    (Volker Strübing) 

  • Was ist denn heut mit WordPress los? Hilfe!

    So ein Mist. Hab vorhin einen Beitrag geschrieben, der jetzt plötzlich verschwunden ist. In meiner Liste der letzten Aktivitäten steht er noch drin, aber wenn ich drauf klicke und ihn bearbeiten will, kommt die Nachricht, dass er nicht existiert. Und die Videoseite habe ich vorhin auch aktualisiert und jetzt sind die Aktualisierungen verschwunden. Scheiße, scheiße, scheiße.

    Hat vielleicht jemand meinen Beitrag von heute morgen „Schnipsel vom 21.11.07“ per RSS bekommen und kann ihn mir zuschicken? Das wäre schön. War zwar kein Highlight, enthielt aber teifschürfende Erkenntnisse zu Themen wie Lippenpiercings, Funktionsunterwäsche und neumodischen Akkus, die ich der Welt nicht vorenthalten darf!

    (Volker Strübing)

    Nachtrag, 2 Minuten später: Jetzt ist alles wieder da. Hat mir da der Cash einen üblen Streich gespielt? Nee, kann nicht sein. Denn im Cash hätten die neuen Sachen drin sein müssen, außerdem kanne r die Seite mit dem „Dieser Beitrag existiert nicht“ nicht aus dem Cash gehabt haben. Na, da hatte WP wohl einen kleinen Schluckauf. Kann ja jedem mal passieren.

  • Zwiegespräche mit Schwangerschaftsstreifen

    Der Taucher blickt traurig zu Boden und sagt: „Schlüpper zählen nicht.“ Die Rehapatientin stellt einen Teller mit einer ulkigen Wurst in einer Grabkammer voller Gold und Lapislazuli ab.

    Das klingt jetzt natürlich erst mal merkwürdig, aber das soll so. Aufklärung gibt es – tut mir leid, wenn ich schon wieder davon anfange – am Sonntag bei meiner Buchpremierenfeier.

    Ich hoffe sehr, dass es dann auch das Buch zu Bestaunen gibt, denn bis jetzt ist das große Paket nicht ankommen und ich bin etwas ängstlich. Gestern konnte ich in Leipzig schon mal ein Exemplar in den Händen halten. Die Freude war kurz, weil es gleich darauf verkauft wurde 😉 MichaEbeling, Julius Fischer, Ahne und ich waren zu einer Lesung anlässlich der Jugend Medien Tage ins wunderschöne UT Connewitz eingeladen und Sebastian vom Verlag Voland und Quist hatte den Büchertisch betreut die ersten druckfrischen Belegexemplare mitgebracht. Apropos: Ich ärgere mich ein bisschen über mein gestriges Posting, weil ich den Abdruck meiner Geschichten in der Jungle World im selben Aufwasch wie die merkwürdigen Einladungspraktiken einiger Veranstalter kommentiert habe. Ich hab das zwar voneinander getrennt, aber vorsichtshalber möchte ich doch noch mal schreiben, dass ich mich über das Dossier in der Jungle World sehr gefreut habe.

    (Volker Strübing)

  • Almanach der Albträume – Heute: A wie Abmahnangst

    In meinem gestrigen Beitrag habe ich das Foto des Logos eines zahntechnischen Betriebes sowie eine zweite, von mir veränderte Version dieses Logos veröffentlicht. Das tat ich recht arglos, es war ja nur ein kleiner unbedeutender Schmunzelscherz. Dann erhielt ich eine Email von einem Fotografen, der so freundlich war, mir aus eigener Erfahrung den Rat zu geben, diese Bilder rasch zu entfernen bevor irgendein gieriger Abmahngeier sie findet und mir ein Mahnbescheid über hunderte Euros ins Haus flattert.

    Da habe ich nun gerade gar keine Lust drauf. Mit hunderten von Euros kann man soviel schönere Dinge machen, als sie Menschen, um deren Seelenheil ich mir ernsthafte Sorgen mache, in den Rachen zu werfen. Man kann das Geld zum Beispiel verbrennen und dem heimeligen Knistern der Flammen lauschen. So gerät es wenigstens nicht in die falchen Hände. Vielleicht fällt einem sogar was noch besseres ein!

    Einen Moment schämte ich mich für diese vorauseilende Kapitulation. Aber dann sagte ich mir: Das war kein Beitrag, um den es sich wirklich zu kämpfen lohnt. Nur: wo ist die Grenze. Was müsste passieren, damit ich mein Recht auf Meinungsfreiheit und Satire (so wie ich es verstehe) verteidige und dabei das Risiko eingehe, dass aus ein paar hundert Euro ein paar tausend werden. Und hätte ich „hundert“ und „tausend“ eigentlich groß schreiben müssen? Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind …

    (Volker Strübing)