Kategorie: Schnipselfriedhof

  • Vorsätze sind ein zerbrechliches Gut

    Ach, von wegen Blogurlaub. Heute Abend ist Bloglesung. In Bielefeld. Und auf dem Sparrenblog wird diese Lesung evtl. live kommentiert, auf alle Fälle aber werden live Fotos geflickert. Sei auch Du dabei! Um 9 auf http://sparrenblog.twoday.net Wahrscheinlich ist es aber auch nicht soooo schlimm, wenn man sich das erst morgen anguckt …

    Außerdem habe ich gerade ein neues Video hochgeladen, aber da das noch von YouTube umgerechnet wird, hier erstmal ein schönes Video von Schwadroneuse, das ich jetzt erst entdeckt habe, obwohl es schon seit 4 Monaten unbeachtet und traurig auf Zuschauer wartet – Der Todesbart:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=a5nfkWGIX70]

    Allen ein schönes Wochenende! Auch mir!

    (Volker Strübing)

  • Wegen Überlastung geschlossen (aber nur kurz)

    Ich brauche noch ein paar Tage Weblog-Urlaub. Ich war und bin zuviel unterwegs und es ist ’ne Menge liegengeblieben. An nervigem Kram, aber auch an Ideen und Projekten. Aber Montag oder so geht es bestimmt schon weiter. Vielleicht mit einem Bericht über Sparrenblog vs. Schnipselfriedhof:

    bloglesung.jpg

    Das wird sicher schön. Mit Multimedia-Gedöns, hey! Außerdem fahre ich 1.Klasse nach Bielefeld – falls ich den Gutschein finde, den mir die gute alte Tante Bahn zugeschickt hat, um mich von den Vorteilen zu überzeugen und zu einem generellen Umstieg auf die 1.Klasse zu bewegen. Lieber Onkel Mehdorn, überzeuge Du die Veranstalter davon, dass sie mir dann auch weiterhin die Fahrtkosten erstatten, und die Sache ist geritzt.

    (Volker Strübing)

  • Warum ich WordPress so mag …

    Das Computer ab und zu abstürzen oder nicht so funktionieren, wie man sich das wünscht, ist ärgerlich, aber nicht zu ändern. Kein Grund sie oder die Programmierer zu hassen. Eigentlich. Es sei denn man wird noch durch unverständliche Fehlermeldungen genervt. Wenn dann noch der „schwere Ausnahmefehler an Adresse 7246a24934ab349de249c478“ zur Regel wird und der Rechner einen nach dem Totalabsturz mit dem Hinweis begrüßt: „Sie haben Windows nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“, dann kaufen sich die Leute Macs, nur um festzustellen, dass diese genauso abstürzen und blödsinnige Fehlermeldungen produzieren und zudem nur eine Maustaste haben (zumindest war das vor ein paar Jahren noch so, als ein Job mich zur Arbeit am Mac verdammte).

    Ich glaube, es wäre alles kein Problem, wenn die Betriebssystemprogrammierer sich nur etwas mehr Mühe mit den Fehlermeldungen geben und ein bisschen in die geplagten Nutzer hineinversetzen würden. Das hier hat mir WordPress vorgestern als Fehlermeldung angezeigt:

    komisch.gif

    Das fand ich süß. Man sieht fast den bedrüppelten Blick der errötenden, händeringenden Programmierer vor sich. Da kann man gar nicht mehr böse sein. Seitdem hab ich WordPress mindestens doppelt so lieb.

    (Volker Strübing)

  • Was Sie noch nie über mich wissen wollten, aber trotzdem gefragt haben

    Ich bin ja nicht so ein Stöckchenfan, zumindest nicht so dolle wie der komische Mann vom Bodensee. Aber gut, weil heute Dienstag und es gerade 14.00 Uhr ist und die Sonne nicht scheint und weil der Stöckchenwerfer über einen ausgezeichneten Geschmack verfügt (ich sag nur: „Flucht ins 23. Jahrhundert“ und „Der Partyschreck“ – mehr sag ich gar nicht) und weil … naja, überhaupt eben!

    4 Jobs, die Du in Deinem Leben gerne getan hättest. (mehr …)

  • Wie man ein erfolgreicher Autor bleibt …

    … ist freilich eine ganz andere Frage:

    🙁

    😉

    (Dieser Artikel ist ein Nachtrag zu: Wie man ein erfolgreicher Autor wird)

    (Volker Strübing)

  • Wie man ein erfolgreicher Autor wird

    Bevor jemand sich falsche Hoffnungen auf ein Geheimrezept zum Schreiben eines Bestsellers macht: Wie man ein erfolgreicher Belletristikautor wird, habe ich noch nicht herausgefunden (obwohl ich da eine Idee habe – dazu weiter unten mehr). Es geht hier nur um den Erfolg als Weblogautor, welcher sich natürlich an der Zahl der Besucher zeigt:

    Man beachte den Sprung am Ende. Das sind Zuwachsraten, von denen selbst die chinesische Wirtschaft, die globale Durchschnittstemperatur und die Dummheit der Menschen nur träumen können. Der Trick ist ganz einfach: Statt mühselig eigene Texte zu schreiben, habe ich in meinem letzten Posting lediglich auf einen schönen Text von Malte auf dem sehr berühmten und gut besuchten Spreeblick.com hingewiesen und diesen verlinkt. Mein Link tauchte dann als Trackback samt Link zum Schnipselfriedhof in den Kommentaren zu diesem Text auf. Ich hatte Glück, dass ich den Artikel kurz nach dem Upload gelesen und ihn nach dem Lesen gleich verlinkt habe, so dass mein Trackback der zehnte von mittlerweile 117 Kommentaren ist. (Und wenn ich den Beitrag in diesem Posting nochmal verlinken würde, könnte ich auch noch die Nr.118 werden 😉

    Die Strategie zur Erlangung der Weltherrschaft (zumindest die Weltherrschaft über die deutsche Blogosphäre) steht damit fest: Ich erstelle eine Reihe von Vorlagen des Typs: „Gerade beim Surfen über einen ganz hervorragenden Beitrag auf XY gestoßen …“ und dann verfolge ich in zig Browsertabs, die ich den ganzen Tag lang immer nacheinander aktiviere und aktualisiere, das Geschehen auf allen großen Blogs. Sobald es irgendwo ein neues Posting gibt … na, ihr ahnt es schon …
    Mag sein, dass ich mir damit Feinde mache, aber ich sag immer: Weltherrschaft ohne Feinde, das gibt’s nicht.

    Na gut, ehrlich gesagt wäre der oben gezeigte Anstieg um einiges flacher verlaufen, wenn nicht ix von wirres.net so freundlich gewesen wäre, statt Maltes Beitrag auf Spreeblick meine Verlinkung des selben zu verlinken. (Danke! Schön auch, dass mir Qualität zugestanden wird, die man zerstören kann 😉 Merkt man eigentlich schon was?)

    Insgesamt hat mir meine Empfehlung des Spreeblickartikels schätzungsweise fünfzehnmal soviele zusätzliche Leser eingebracht wie dem Artikel.

    Web 2.0 ist lustig 🙂

    Was nun meine Karriere als Schriftsteller angeht, spiele ich mit dem Gedanken, ein Buch herauszubringen, das nur aus Hinweisen und Empfehlungen für andere, sehr erfolgreiche Bücher besteht.

    (Volker Strübing)

    PS: Wehe, das macht jetzt jemand anders!

  • Einfach besser als Omas aus der Tiefkühltruhe

    omashausgemacht.jpg

    (gefunden in Bonn in der Speisekarte eines italienischen Restaurants, Hervorhebung von mir)

    Schön, dass Spider mal wieder was geschrieben hat. Ich muss mich ein paar Tage vom Bloggen verabschieden. In einer Woche spätestens mache ich weiter.

    (Volker Strübing)

  • Sonnigen Zeiten entgegen

    Gerade habe ich in der Heilbronner Stimme einen Artikel zur heute erscheinenden EU-Klimastudie gelesen.

    Laut dieser Studie wird im Jahr 2071 die Jahresdurchschnittstemperatur um bis zu 3 Grad gestiegen sein. Etwa 90.00 Tote wären in diesem Fall zu beklagen (pro Jahr?), Teile der Niederlande und Belgiens stünden unter Wasser, der Süden würde von extremen Hitzeperioden und Dürren heimgesucht. Überhaupt würde sich das Nord-Süd-Gefälle innerhalb Europas dramatisch verschärfen. Zum einen würde der weltweit größte Touristenstrom (100 Millionen Nord- und Mitteleuropäer, die am Mittelmeer Urlaub machen) zum Erliegen kommen, zum anderen würden die Ernteerträge in Südeuropa um 20% zurückgehen, während sie im Norden wegen längerer frostfreier Perioden um 70% steigen würden.

    Es folgt ein Protokoll der ersten 30 Gedanken nach dem Lesen des Artikels (in order of appearance):

    1. Schlimm, schlimm, schlimm! (mehr …)

  • Kater … aber keine Kippen

    Ach Du heiliger Bimbam. Habe mich selbst nicht an die Überschrift des letzten Postings gehalten und mich ziemlich erschreckt. Wusste gar nicht mehr, dass ich das geschrieben hatte … 2 Uhr 16 … da war ich noch im RAW, hab wahrscheinlich, bevor ich den Laptop eingepackt habe, schnell noch mal das dortige WLAN benutzt. Oh Mann, ich war ganz schön betrunken. Aber: Ich habe nicht geraucht. (Auch nicht während eines Filmrisses. Das würde ich schmecken und spüren.)

    So habe ich gestern gleich ein paar Risikosituationen durchgestanden: Schreiben (zumindest für ein Stündchen), Zugfahren (bzw. das Warten und das Ankommen), eine Besprechung, einen Auftritt und Alkohol.

  • Meine Lieblingsrechtschreibfehler

    – „indem“ statt „in dem“ (manchmal auch umgedreht)

    – „solange“ statt „so lange“

    … und natürlich die Sache mit dem „dass“ und dem „das“. Quatsch! Ich meine natürlich: mit dem „das“ und dem „dass“!
    w.z.b.w. (bzw. q.e.d.)

    Dies ist ein absolut sinnloser, unnötiger Weblogeintrag. Tja. Ich klick dann mal auf „Veröffentlichen“ 🙂

    (Volker Strübing)