Kategorie: Sonst so

  • Brille uff

    Ich erschrecke seit gestern jedesmal, wenn ich an einem Spiegel oder einer Schaufensterscheibe vorbeikomme und mich darin sehe. Huch!, denke ich dann immer. Ich habe nämlich seit gestern eine neue Brille, und sie sieht sehr anders aus als alle Brillen, die ich vorher hatte. Statt meiner üblichen kleinen, runden Drahtbrille ist es so ein Gestell „wie jetzt alle haben“, wie es jemand gestern kurz und treffend beschrieb. Dicker schwarzer Rahmen, große Gläser, eine Brille, die ganz laut „BRILLE!“ ruft, eine Brille, für die ich in meiner Jugend (zu Recht?) auf dem Schulhof verkloppt worden wäre, eine echte ZDFkultur-Brille, was freilich passend ist, da MonstaMovies und ich demnächst hoffentlich etwas für diesen Sender drehen werden.

    Jedenfalls sehe ich mir überhaupt nicht mehr ähnlich. Bekannte erkennen mich wundersamerweise noch, aber ichselbst erkenne mich nicht, beziehungsweise erst nach oben beschrieben Huch!-Moment. Und dann frage ich mich, was ich mir gedacht habe, als ich ich im Brillenladen für dieses Modell entschieden habe. Klar, ich wollte nach zwanzig Jahren, die ich einem Brillendesign treu war, mal anders aussehen. Aber trotzdem …

    Mir ist dann auch aufgefallen, was für ein teuflisches Verkaufskonzept Brillenläden haben: Um eine Brille aufzuprobieren, muss man die alte Brille abnehmen und das mit Fensterglas ausgestattete Vorführmodell aufsetzen – und sieht nur noch Schemen. Und wenn man die Brille abholt, kommt der große Schreck. Das einzige Gestell, das ich wirklich ausprobieren konnte, war dieses utopische Terminator-Steampunk-Ding, mit dem sie die Sehstärke prüfen, aber das wollten sie mir nicht verkaufen.

    Uli Hannemann meinte gestern: „Naja, irgedwann gewöhnen wir uns vielleicht daran. Und dann finden wir dich bestimmt schön.“ Ich mich hoffentlich auch.

    (Neue und alte Brille. Ein Foto von mir mit Brille auf traue ich mich noch nicht zu posten …)

    (VS)

    PS: Wegen der Überschrift … eine kurze, representative Umfrage unter 4 Personen ergab, dass zumindest Ostdeutsche mit einem Mindestalter von 33 Jahren den Ausspruch „Dann haste die Brille uff“ kennen. Jüngeren Menschen scheint er unbekannt zu sein. Ich werde mein Leben der Aufgabe widmen, ihn wieder fest in der deutschen Sprachkultur zu etablieren.

  • Und was machst du so?

    (Klick zum Vergrößern.)

    Ich mache Gartenarbeit. Auf dem Balkon. Wie man an den Fotos sieht. Davon abgesehen spiele ich zur Zeit sehr, sehr viel Gitarre. Nach langer Pause habe ich wieder begonnen, Musik zu machen. Und zwar zusammen mit Mischa-Sarim Vérollet. Weil zusammen musizieren viel mehr Spaß macht, als alleine. Und weil wir uns so gut ergänzen, dass wir uns abwechselnd verspielen oder versingen, so dass das Ganze dann immer noch halbwegs gut klingt. Unsere momentan noch sehr kleine Band heißt WIEBKE und ist die beste Band der Welt (Angabe ohne Gewähr). Wir können inzwischen schon fünfeinhalb Lieder spielen, von denen wir drei heute, Donnerstag Abend, bei der Chaussee der Enthusiasten aufführen werden. Kirsten Fuchs hat uns einen herzallerliebsten Ankündigungstext geschrieben, in dem eigentlich alles drinsteht, was man wissen muss, außer, dass wir WIEBKE heißen. Nebenbei erfährt man in ihrem Enthusiastenblogeintrag auch noch, was eigentlich das Gegenteil von Körperklaus ist.

    Außerdem bereite ich zusammen mit den Monstas zusammen ein neues Filmprojekt vor – ist aber leider noch geheim. Ich denke in einem Monat oder so kann ich was darüber schreiben. Wird auf jeden Fall eine spannende Sache.

    Meine Balkonlieblinge sind übrigens die Zwiebeln. Haben gerade zu blühen begonnen. Tolle Typen! Vor zwei Monaten lagen sie noch in der Küche rum und keimten vor sich hin und da dachte ich mir: Warum wegschmeißen, warum nicht einpflanzen? Jetzt kann ich mir kaum noch vorstellen, dass ich jemals Zwiebeln gegessen habe! Was sind das nur für Menschen, die solch interessanten und schönen Geschöpfe häuten, in Würfel schneiden und anbraten?!

    Mit freundlichen Grüßen vom Balkon ….

    (VS)

  • Sommerhit

    Hurra, es gibt die Mariachis noch! Und Ivo sowieso! Und eine tolle Sängerin haben sie sich dazu geholt. Ein schönes Lied:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=m2HTzbSO3oM]

  • Erpel sind Schweine

    Ich war gerade auf Verwandtenbesuch in Dessau. Mein jüngster Neffe hatte sich ebenfalls angekündigt. Er lebt derzeit in den USA, wurde aber zur Feier seines zweites Geburtstages mit dem Flufßeug (wie ich es in diesem Alter genannt habe; er sagt Airplane) ins alte Europa gekarrt, damit er sieht, dass die diversen Großeltern, Tanten und Onkel auch lippensynchron sprechen können und nicht nur so komisch verzögert wie bei Skype.

    Wir machten einen Spaziergang durch den Dessauer Tierpark, der zwar sehr schön ist, aber nicht komplett jugendfrei, es sei denn, es ist wahr, dass die Kleinen heutzutage schon in der Krabbelgruppe über ihre liebsten Gangbang-Videos reden, aber ich will das ja nicht so recht glauben.

    (Liebe scheint mir da nicht im Spiel gewesen zu sein.)

    Zu Beginn unseres Rundganges gab es einen Moment der Panik, als wir feststellten, dass nicht jeder von uns fünf Erwachsenen einen Fotoapparat dabei hatte. Lohnte es sich überhaupt, mit nur einer Spiegelreflex- und einer Videokamera bewaffnet loszuziehen? Die Furcht erwies sich als unbegründet: Ich alleine schaffte in den 90 Minuten, die wir durch den Park liefen, an die 300 Kinderfotos (der Fratz ist aber auch süß!) plus die paar von und vom Vögeln.

    300 Kinderfotos. Soviele gibts von mir wahrscheinlich insgesamt, von meinem Vater vielleicht 3… heutige Kindheiten werden gut dokumentiert. Doof nur, dass es noch keine Geruchsfotografie gibt. Vielleicht ist es eine gute Idee bis zu deren Erfindung die eine oder andere volle Windel aufzuheben, die man dann zum 18. Geburtstag oder wenn der Sohn/ die Tochter das erste Mal Freundin oder Freund mit nach Hause bringt hervorholen kann …

    Kinder sind schon ne schöne Sache, zumindest die, die man kennt und solange sie nicht allzu zahlreich, sagen wir maximal alleine auftreten. Im Café im Tierpark saß eine Familie mit zwei Mädchen, das eine war vielleicht drei, das andere so fünf oder was weiß ich und das größere Mädchen sang dem kleineren ein Lied vor:

    Wozu ist der Kopf denn da, Kopf denn da, Kopf denn da?
    Der Kopf der ist zum Denken da, zum Denken da.
    Wozu sind die Ohren da, Ohren da, Ohren da?
    Die Ohren sind zum Hören da, zum Hören da.

    Die folgenden Strophen behandelten die Augen (zum Gucken), die Beine (zum Laufen), die Hände (zum Greifen) und den Mund – und das war die Stelle, wo ich das erste Mal gerne laut mitgesungen hätte und zwar: „Der Mund der ist zum Halten da, zum Halten da!“, denn längst war klar, dass ich dieses blöde Lied die nächsten fünf Tage als Ohrwurm haben würde. Aber man benimmt sich ja dann doch immer und lässt es bleiben. Ich habe sogar darauf verzichtet, dem Mädchen eine spontan von mir gedichtete Strophe vorzusingen (das Lied dauerte zwar ewig, schien mir aber nicht ganz vollständig): „Wozu ist der Hintern da, Hintern da, Hintern da? Der Hintern ist …“ – aber wie gesagt, ich habe es sein lassen.

    (VS)


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  • Endlich erwachsen!

    Seit dreieinhalb Wochen bin ich nun 40 Jahre alt, somit ins zweite Lebensdrittel eingetreten und fühle mich gut damit. 39 sein ist doof, 40 sein ist gut. Zumal ich es geschafft habe, meinen großen Vorsatz für das 41. Lebensjahr zu erfüllen: Ich hatte beschlossen, endlich erwachsen zu werden. Also jetzt nicht gleich esstisch-erwachsen, aber doch immerhin brieftaschen-erwachsen.

    Ja, ich habe mir eine Brieftasche gekauft, ein Portjuchhe, wie wir es früher genannt haben. Meine letzte hatte ich soweit ich mich erinnere in der Schule, mit 12 oder 13 vielleicht, und darin habe ich Kaugummibilder gesammelt. Das mache ich nicht mehr, sondern ich verwende die Brieftasche, um darin Münzen, Scheine, Kassenbons und Karten (und – als kleine Reminiszenz ans Kaugummibildersammeln – ein Passbild von Renato Kaiser) aufzubewahren. Falls ihr noch nie eine Brieftasche benutzt habt, kann ich das nur empfehlen: Man kommt sich unfassbar seriös vor, wenn man sie hervorzieht und dann weltmännisch im Münzfach kramt.

    Außerdem habe ich festgestellt, dass es eine verdammt praktische Angelegenheit ist. Das hätte mir ruhig schon früher mal jemand sagen können. Ich hielt mich immer für clever, weil ich dachte: Bevor ich in die Hosentasche greife, das Portemonnaie herausziehe, dann das Portemonnaie öffne, dort in diversen Fächern das Geld zusammensuche, dann das Wechselgeld nach Scheinen und Münzen sortiert in den entsprechenden Fächern verstaue, die Brieftasche zuklappe und sie in die Hose zurückbugsiere, bin ich doch viel schneller, wenn ich das Geld direkt aus der Gesäßtasche fördere. Allerdings hatte diese Technik den kleinen Nachteil, dass ich oftmals Kleingeld, alte Kassenzettel und vergessene Pfandbons großzügig auf dem Boden des Kassenbereichs verteilte (fragt mich nicht, wie oft ich den Spruch „Na, Sie müssen’s ja ham, wenn ses einfach so wegschmeißen könn!“ gehört habe). Ganz zu Schweigen von dem allabendlichen Münzregen in meiner Wohnung, wenn ich meine Hose ausgezogen habe.

    Meistens habe ich an der Kasse dann nur nach einem Schein gefischt, weil ich keine Lust darauf hatte, den Schaufelhandbagger einzusetzen und zu riskieren, das wieder die Hälfte des Hosentascheninhalts dem Ruf der Schwerkraft folgt. Das hatte natürlich zur Folge, dass der Anteil an kleinen Münzen im Laufe des Tages ständig wuchs und damit von Abend zu Abend auch die Schicht aus Kupfermünzen, durch die ich in meiner Wohnung waten muss.

    In den letzten Wochen kam es gelegentlich vor, dass ich jemandem mit strahlenden Augen und stolzgeschwellter Brust meine Brieftasche zeigte und sie mich ungläubig anguckten: Wie ich denn die ganzen Jahren ohne Brieftasche ausgekommen sei? Ich erklärte dann mein (doch nicht ganz so) geniales Hosenbrieftaschenkonzept. Und die Karten? Was ich denn mit den Karten gemacht hätte? Die fanden selbstverständlich im perfekten Notizbuch Platz.

    (Symbolbild: Brieftasche / Münzregen / Schweiz)

    Das Leben mit einer Brieftasche bringt auch ganz neue Abentuer und Erfahrungen mit sich: Vor Kurzem war ich zu einem Poetry Slam im Schiffbau in Zürich und leider war deutlich mehr Alkohol im Spiel, als für mich (und einige andere) gut gewesen wäre – in der Schweiz passiert das irgendwie immer, das muss an der absinth- und whiskygesättigten Schweizer Luft, vor allem der im Großraum Zürich liegen. Nach dem Slam standen F. (vollständiger Name ist der Redaktion bekannt), ein paar andere Leute, der Siegerschnaps, den F. gewonnen hatte, und ich an der Bar herum. Schließlich beschloss F. noch einen Abstecher nach Winterthur zu machen, wo ebenfalls ein Slam stattgefunden hatte und einige gute Freunde und Kollegen den Abend in einer Karaoke-Bar ausklingen lassen wollten. Ich wollte ins Bett und machte mich ein paar Minuten, nachdem er aufgebrochen war, auf den Weg zum Hotel.

    Am nächsten Morgen zog ich mich an und stellte fest, dass meine Hose ziemliche Steuerbordschlagseite und meine Brieftasche offensichtlich über Nacht deutlich an Umfang gewonnen hatte. Schnell stellte sich heruas, das sie schlank wie eh und je war – allerdings war eine zweite Brieftasche hinzugekommen. Beide sahen identisch aus, aus der einen grinsten mich wie gewohnt ich selbst und Renato an, aus der anderen der Kollege F. …

    Genau lässt sich nicht mehr rekonstruieren, was geschehen war: Entweder hatte er seine Brieftasche auf die Bar gelegt und ich hatte sie während er daneben stand in der Annahme eingesteckt, es sei meine. Oder er hatte sie selbst vergessen und ich hatte sie erst nach seinem Aufbruch eingesackt, ohne zu merken, dass da schon was in meiner Hosentasche steckte.

    Ich rief ihn natürlich sofort an – und erwischte ihn direkt auf der Polizeiwache, wo er gerade eine Anzeige wegen Taschendiebstahls machte. Er war glücklich, von mir zu hören, flüsterte aber, er könne jetzt nicht reden, er müsse das jetzt durchziehen, er könne doch jetzt nich sagen, April, April, ein Kumpel hat sie besoffen eingesteckt …

    Später trafen wir uns zur Übergabe und er erzählte mir, dass er den Verlust bemerkt habe, als er in die Bahn nach Winterthur einstieg und am Automaten eine Fahrkarte ziehen wollte. Und weil der Schreck über die vermeintlich geklaute Brieftasche nicht reichte, kam prompt auch noch eine Fahrkartenkontrolle. Ich bin sicher, F. hatte schon entspanntere Partynächte.

    Ich wüsste zu gern, ob ich ihm die Brieftasche quasi gemopst oder sie im Gegenteil unbewusst gerettet habe, nachdem er schon aufgebrochen war. Aber das wird sich wohl nie klären lassen. Ersteres ist mir durchaus zuzutrauen, Letzteres halte ich aber auch nicht für ausgeschlossen, wenn ich daran denke, dass F., nachdem er die Anzeige erstattet hatte, seine Notizbücher auf der Polizeiwache liegen ließ …

    (VS)


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  • Die frohe Botschaft

    Ich, ich, ich wusstes als erster! Hab schon vor 14 Jahren ein Lied über den heutigen Tag geschrieben:

    Mit einem komischen Gefühl bin ich heute aufgewacht

    irgendwas hatte sich verändert, verändert über Nacht

    hell schien die Sonne ins Zimmer rein,

    dabei sollte eigenlich Regen sein

    ich sprang aus dem Bett, es war grad mal halb zehn

    doch ich spürte es war was Besond´res geschehn

    mein Blümchen am Fenster blühte wieder, ich dachte es sei längst verdorrt

    und vor dem Haus warf ein alter Mann seine Krücken fort

    Kinder lachten im Sonnenschein

    kein Auto fuhr und die Luft war rein

    mein Nachbar lud mich zu Kaffee und Kuchen

    und ich dachte immer, er könne nur fluchen

    ich hörte frohes Glockenläuten, Vögel sangen ein Lied

    was war nur geschehen, daß die Welt plötzlich so schön aussieht ?

    die Gummizellen sind offen, die Gefängnisse leer

    die Polizei spielt Federball, man braucht sie nicht mehr

    ich konnt´s nicht begreifen, ich war verstört

    doch dann habe ich im Radio die Neuigkeit gehört :

    ein Freudenschrei geht um die Welt, der schwarze Mann ist tot

    die Menschen fall´n sich in die Arme und tanzen bis ins Abendrot

    Viel zulange hat er uns geplagt,

    doch jetzt ist er tot, sie ham´s im Radio gesagt

    ich konnt´s nicht begreifen, ich war verstört

    doch dann habe ich im Radio die Neuigkeit gehört :

    ein Freudenschrei geht um die Welt, der schwarze Mann ist tot

    die Menschen tanzen auf den Straßen vom Frühstück bis zum Abendbrot – der schwarze Mann ist tot

    (VS)

  • Kloß und Spinne 21 – Ein Hoch auf die chinesische Arbeiterklasse!

    So. Hier isser. Basiert, wie angekündigt auf einem Text, den ich hier vor ein paar Tagen gepostet habe, aber Norbert hat ja auch noch ein Wörtchen mitzureden …

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=b9WEHDRsMZ4]

    Eigentlich sollte er schon Donnerstag Abend fertig sein, aber sowohl Anime Studio als auch Video Deluxe haben sich gegen mich verschworen. Musste gestern nochmal eine 7-Stunden-Schicht einlegen, aber am Ende habe ich die Software bezwungen!


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  • Quedlinburg / Ansbach

    Das waren zwei Auftritte! Solo in Quedlinburg (sage „Quättlinburg“, wenn Du rasch mit Einheimischen ins Gespräch kommen willst), der schönsten Stadt der ganzen Welt, dem Venedig des Harz, dem Paris von Sachsen-Anhalt, der harzvorländischen Schweiz, dem Bode-Athen. Vielen Dank nochmal ganz besonders an Manuela und Christian von der Büchercouch für die Einladung, den freundlichen Empfang, das Frühstück und den Stadtbummel!

    (Quedlinburger Spezialitäten …)


    Am Montag war ich dann ziemlich überraschend beim Highlander-Slam in Ansbach dabei. (Bei einem Highlander-Slam treten alle, die in der letzten Saison bei diesem Slam gewonnen haben, gegeneinander an.) Eigentlich war ich gar nicht qualifiziert, weil ich bei meinem Slamauftritt im letzten jahr dort nur zweiter wurde – aber dann hat Philipp Scharri abgesagt und ich bin nachgerutscht.

    Auf der Zugfahrt habe ich einen neuen Text (fast)  fertiggeschrieben – und dann das Heft liegenlassen 🙁 18.00 Uhr war ich in Ansbach, 20.00 Uhr begann der Slam. Die beiden Stunden dazwischen waren dann ziemlich hektisch, aber ich habe es geschafft, ihn aus dem Gedächtnis nochmal zu schreiben und mir den noch fehlenden Schluss auszudenken und habe schließlich mit zwei neuen Texten gewonnen. Das heißt: ich werde Ansbach beim SLAM2011 in Hamburg vertreten. Von dieser freudigen Nachricht (für mich zumindest … tut mir leid, Paddi …) abgesehen war es ein super Slam – Dank und gruß an alle, die da waren und besonders an Michl und Martina!

    Ich werde den Text wahrscheinlich demnächst hier reinstellen. Andererseits baue ich ihn auch gerade zu einer Kloß-und-Spinne-Folge um …

    (Senfei habe ich auf meiner Chinareise auch immer gegessen. Dort aber mit Reis statt mit Salzkartoffeln. Ich entschuldige mich für diesen blöden Witz.)


    (VS)

  • Ohne Menschen

    Toller Typ, toller Song, tolles Video:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=qRRiROYazJw]

    Ich war auch zum Videodreh eingeladen, konnte dann aber doch nicht hingehen … jetzt kann ich mir wenigstens allerlei Bekannte, angucken, die offensichtlich viel Spaß dabei gehabt haben …

    (Volker)

  • Sommer, Sonne, Mathespaß

    Heute mal eine Mathe-Anwendungsaufgabe: Herr M.  und Frau W. sitzen in einem Gartenrestaurant. Sie möchten Weißweinschorle trinken. Eine Weißweinschorle kostet 3 Euro, genausoviel wie ein Glas Wein. Frau W. und Herrn M. fällt auf, dass sie einen Euro sparen können, wenn sie statt zwei Weißweinschorlen einen Weißwein und 0,3L Mineralwasser bestellen, das nur 2 Euro kostet. Gesagt, getan. 0,1 L Wasser werden schnell weggeschüttet, dann wird ein halber Wein zum restlichen Mineralwasser gekippt und das Ganze umgerührt. Dann kippen sie 0,1L der Mischung zurück ins Weinglas und so weiter. Wie oft müssen sie umschütten, um zwei Weißweinschorlen im Mischungsverhältnis 50:50 zu erhalten (ab 48:52 können wir ein Auge zudrücken)?

    Der oder die erste mit der richtigen Antwort wird von mir zu einem Praxistest der Methode eingeladen. Falls wir uns mal über den Weg laufen.

    Lesetipp: Fast erster April von Uli Hannemann

    (VS)