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  • Es kam aus dem Backofen …

    Meine Stamm-Bäckerei bietet nun auch „vitale Snacks“ an. Klingt, als würden die zurückbeißen … ich bleibe bei den Quarktaschen.

  • Roboter für mehr Arbeitsplätze (Nachtrag)

    Keine Sorge, die Mal-Phase geht auch wieder vorbei. Aber heute hatte ich halt Lust, meinen Beitrag von gestern („Hitech-Strategie soll 1,5 Millionen Arbeitsplätze schaffen“) zu illustrieren.
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  • Roboter für mehr Arbeitsplätze!

    Am Mittwoch verkündete Bundesforschungsministerin Schavan die neue „Hitech-Strategie“ der Bundesregierung (siehe zum Beispiel hier) und war darob voll des Eigenlobes. Die Bundsregierung rechnet mit 1,5 Millionen neuen Jobs durch diese 14,6 Milliarden Euro teure Strategie. Lassen wir mal beiseite, dass diese 1,5 Millionen einfach nur so dahergeplappert sind. Frau Schavan hätte genauso gut 1,5 neue Arbeitsplätze oder 1,5 Milliarden versprechen können – ersteres war ihr wahrscheinlich zu poplig und bei letzterem wäre es zu sehr aufgefallen, dass sie eh nur irgendeine Fantasiezahl genannt hat. Egal.

    Aber Hitech, die Arbeitsplätze schafft? Häh? (mehr …)

  • jetzt schönerer Keller

    Nach 2 Tagen ohne Internet geht jetzt das Telefon nicht mehr, und alles, weil wir auf einen billigeren Tarif umsteigen, wo alles viel billiger und viel schneller und, und, und… Na ja, wir dachten, viel billiger heißt, die Telekom verdient weniger, und wird sich in Zukunft solche Frechheiten, wie die Verunzierung unseres schönen Berliner Fernsehturmes zur Fußball-WM nicht mehr leisten können…

    Aber es gibt auch gute Nachrichten:

    Früher hat meine Olle immer riechen können, ab ich schon nach Hause gekommen bin. Jetzt stinken ich und meine Klamotten nicht mehr, zumindest nicht Mittwoch Nacht. Vorgestern war der 2. rauchfreie Abend bei den Surfpoeten. Es war herrlich.

    Nichtrauchen ist ja so ein klassischer Vorsatz für Neujahr. Ich habe einen Vorsatz für nächste Woche: die paar Witzbolde, die denken, anzünden und dann diskutieren ist ja auch eine Möglichkeit ans Nikotin zu kommen, diese paar würdelosen Kreaturen nächstes mal ohne Diskussion rauszuschmeißen. Hach so kenn´ ich mich gar nicht. Am liebsten würde ich Bußgelder kassieren. ($$$-Hechel!)

    Fazit: rauchfreie Lesungen sind viel viel schöner, zumindest wenn sie in schlecht belüfteten Kellern stattfinden.

    (Andreas Krenzke)

  • Das Geheimnis des Erfolges

    Malen hat Spaß gemacht. Muss ich öfter mal machen.

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  • Pluto endlich kein Planet mehr!

    Ich mache mir Sorgen um die „Pluto muss Planet bleiben“-Fraktion, die Plutoplanetisten, wie man sie vielleicht nennen könnte. Sollen sie doch froh sein, dass ihr komischer Himmelskörper sich wenigstens eine Weile lang in dem Wahne sonnen konnte, ein Planet zu sein! Ich meine, das Ding wurde nach einer WALT-DISNEY-FIGUR BENANNT!
    Was für eine Demütigung für die echten, majestätischen Planeten, diesen Witz unter sich dulden zu müssen!
    Hört auf, darüber zu trauern und zu zürnen, dass Plutos Platz am Himmel zurecht gerückt wurde. Denkt Euch lieber neue Planetenmerksätze aus! Das macht Spaß. Ein paar tolle Anregungen findet ihr im Brauseboysblog. Oder praktisch überall im Netz. Die von den Brauseboys sind aber aus zwei Gründen besonders schön: Zum einen, weil ich die Brauseboys kenne und die Planetenmerksätze von Bekannten stets denen unbekannter Personen vorziehe, bei denen man nie sicher sein kann, ob sie nicht im Privatleben Ärsche sind. Zum anderen, weil sie, naja, eben besonders schön sind.
    Merksätze sind eine tolle Sache. Sehr hilfreich im Alltag. Meinen Namen rekonstruiere ich zum Beispiel so:

    „Verfluchte Ostsee!“, lamentierte Kurt. Er roch seit Tagen richtig übel. „Bin in Narwalkacke getreten!“

    Wenn mir der grad nicht einfällt, nehm ich den:

    Vollen Ohren lügen keine Edlen Recht. Sie tragen Rache über Berge ins neutrale Gebiet.

    Merke: Wer Merksätze ergrübelt, hat keine Zeit, Schlechtes zu tun … Wobei … es könnte viel Spaß machen, falsche neue Planetenmerksätze unters Volk zu bringen 😉 (Ein Anwärter für die Top 500 der Dinge, die besser sind als Fußballgucken?)

    Eine Frage warf Spider gestern Abend im Zosch auf: Was wird aus dem Plutonium? Ich denke, es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder, wir benennen es um, oder wir erkennen ihm den Elementestatus ab.

  • Ohrwurm

    Wo kommt der denn jetzt her? „Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse/ denn nun geht’s sie los uns´re Polonäse/von Blankenese/bis hinter Wuppertal/wir ziehen los/ mit ganz großen Schritten/ und der Erwin fast der Heidi/von hinten an die Schulta…“

    An der Stelle wurde immer gelacht. Ich habe damals 1982 nicht verstanden, wo der Witz war. Ich nahm an, „Schulta“ sei die Abkürzung von Schultasche. Wo ist der Witz, Erwin fasst der Heidi von hinten an die Schultasche? Vielleicht bei den ulkigen Namen – Erwin und Heidi, in einer Realität, in der alle Andreas und Kerstin hießen.

    (Andreas Krenzke)

  • Ein Hartz für Sicherheit – Update

    Okay, seien wir fair: Tiefensee hat nichts von Anti-Terror-Patrouillen gesagt. Er hat bloß ganz unschuldig im Rahmen der Sicherheitsdiskussion nach den fehlgeschlagenen Kofferbombenattentaten davon gesprochen, dass Arbeitslose „nach dem Rechten“ sehen sollen.

    Auch wichtig, das.

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    Text: Spider / Volker, Bild: Volker

    Vielen Dank an Juli für den Hinweis. In ihrem (sehr lesenswerten) Weblog hat sie auch auf die Sache mit dem bzw. den Rechten hingewiesen. Außerdem hat sie einen merkwürdigen Stern-Artikel verlinkt, dessen Grundtenor lautet: „Man muss den Hartz-IV-Empfängern mehr zutrauen, das sind nicht die Verlierertypen, als die sie gern dargestellt werden.“

    Das ist richtig – hey, ich habe immerhin vorgeschlagen, sie ins Parlament zu holen. Zu Verlierern werden sie von denen gemacht, die sie auf die Straße setzen, die ihnen Zwangsarbeit aufdrücken, die sie durch Kontrollanrufe und Schmarotzerdebatten demütigen – und nicht von denen, die sich darüber ärgern, wenn Politiker sie als billige Service- und Sicherheitsknechte einsetzen wollen.

  • Der Alkoholikertest

    A: Es gibt da so 4 Fragen anhand derer man rausfinden kann, ob jemand ein Alkoholiker ist. Mir fallen aber gerade bloß 3 ein. Trinkst du regelmäßig?“

    B: Eher unregelmäßig. Mal fang ich abends um 8 an, mal erst um 11.

    A: Verstehe. Die zweite: Hast du dir schon jemals vorgenommen ‚heute mal nichts zu trinken‘?

    B: Ja klar.

    A: (nickt wissend)

    B: Na Moment, ich hab den Vorsatz ja dann nicht eingehalten!

    A: Sehr witzig. Die dritte Frage war: Hast du schon jemals Alkohol getrunken, um einen Kater zu bekämpfen?

    B: Ja klar, aber das hat doch nix zu sagen. Das probiert man halt mal aus, weil man gehört hat, dass das helfen soll. Aber normalerweise verwende ich Kaffee …

    A: Schon klar. Die vierte Frage war wahrscheinlich: Fällt dir immer eine Ausrede ein, wenn du die anderen Fragen mit JA beantworten musstest?!

  • Ein Hartz für Sicherheit

    Konnte mir nicht verkneifen, Spiders Kommentar zu meinem letzten Posting grafisch in Szene zu setzen:

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    Text: Andreas Krenzke, Bild: Volker Strübing

    Nachtrag, 29.8.06:

    Und hier gibts ein Update!

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