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  • Triumph!!!

    Beharrlichkeit zahlt sich am Ende aus: Seit heute Morgen geht die Uhr in meinem Handy wieder richtig. Ich wusste: Wenn ich nur lange genug warte, statt es wie blöde allen nachzumachen und an der Uhr rumzustellen, wird sich das Problem von alleine lösen. HA! Jetzt habe ich zwar ein Problem mit der Uhr im Videorecorder, aber ich wette, in spätestestens einem halben Jahr hat sich das auch erledigt.

    (V.S.)

  • Nicht der Süden 4

    So, heute noch Teil 4, dann ist Schluss mit Nicht-der-Süden, auch hier beim Schnipselfriedhof. Naja, das eine oder andere Mal werde ich bestimmt noch darauf zurückkommen. Eigentlich ist es ja nur eine Fernsehserie, aber für mich ist es das vergangene Dreivierteljahr und eine sehr wichtiges, aufregendes obendrein und da ich hier gerne über das schreibe, was mich beschäftigt …

    Jedenfalls: In Folge 4 fahren wir in Spitzbergen herum, es gibt eine postkommunistische Wunderheilung, zwei Sonnenfinsternisse (von denen aber nur eine echt ist), Tiere, einen Gletscherabbruch und ich prahle mit meinen Russischkenntnissen. Wer’s mit uns auf großer Leinwand gucken will, ist herzlich zur Abschlussparty eingeladen.

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    Fotos: Icke

    Wer heute Abend nicht kann oder was verpasst hat, kann alle Folgen in der 3sat-Mediathek sehen. Eine praktische Sache, aber ein bisschen schade finde ich, dass sie schon vor der Ausstrahlung dort guckbar waren. Darum habe ich die bisher auch nicht hier verlinkt.

    (Volker Strübing)

  • Nicht der Süden 3 und ein Gewinnspiel

    Heute kommt der 3. Teil von „Nicht der Süden“, wie gehabt um 20.15 Uhr auf 3sat (aber leider nicht im RAW). Überraschend werden wir darin noch einmal mit dem Thema Waljagd konfrontiert und bekommen die Folgen übermäßigen Walgenusses vorgeführt. Kirsten muss wegen Schlafmangel und ich wegen kaputtem Zeh auf Jan Mayen behandelt werden, womit wir die einzigen Autoren der Welt sein dürften, die von sich behaupten können, auf dieser seltsamen arktischen Vulkaninsel verartztet worden zu sein – macht sich bestümpt toll im Lebenslauf.  Zum Trost gibt es eine heiße Schokolade in einem Berlin-Mitte-Café in der Arktis.

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    (Das zweite Bild stammt von Alexander Lembke, die anderen sind von mir.)

    Vor ein paar Tagen erreichte mich übrigens eine Email von G.W. (ich hoffe, es ist in Ordnung, sie zu zitieren):

    Zu Ihrem Film „Nicht der Süden“ (–> Island), der gestern auf 3sat kam, möchte ich anmerken:
    Leif Erikson, der Entdecker Amerikas, ist Christ

    Auwacka, das ist leider richtig. Ein peinlicher Fehler …

    Es ist natürlich nicht der einzige: In Folge 1 ließen wir dem anderen Leif, dem der noch lebt und auf den Färöer Inseln eine Fischfarm managet eine unkorrekte Aussage durchgehen: Er behauptet dort, die Fischzucht sei sehr effizient, wenn man den Fischen 1,1 Kilo Futter gebe, würden sie 1 Kilo zunehmen. Das wäre schön, stimmt aber nicht, man braucht mindestens 3 Kilo.
    Wenn ich mich rausreden wollen würde, könnte ich darauf hinweisen, dass dies aber ohnehin kein Argument gegen die Fischzucht ist – auch gefangene Fische müssen eine Menge mehr in ihrem Leben essen, als sie nachher wiegen.  Es ist eher ein Argument gegen das Essen von Fischen im Allgemeinen und von fleischfressenden Fischen im Besonderen.
    Für das Fischmehl wird Soja, Getreide und Beifang verwendet, der normalerweise achtlos und tot ins Meer zurückgekippt wird. Ich habe Leif gefragt, ob das heißt, dass in der Fischfarm die Delfine verfüttert werden, die beim Thunfischfang anfallen, aber das hat er vehement bestritten und ich habe ihm geglaubt, weil ich manchmal denken will, dass es auch gute Sachen gibt.

    (Dass für das Soja im Fischfutter möglicherweise irgendwo auf der Welt Regenwald abgeholzt wird, dass die Fähringer Fischfarmen von ihren Standards her leider nicht das Gros der Fischzuchtbetriebe weltweit repräsentieren, sorgt aber gleich im nächsten Moment wieder für düstere Weltuntergangsstimmung)

    In Folge 3 ist auch ein Fehlerchen drin, hoffentlich gut versteckt. Wer es findet und als erster hier reinschreibt, dem schicke ich ein Nicht-der-Süden-Buch. Aber nur wenn es der Fehler ist, den ich meine. Wie ich mit zusätzlich gefundenen Fehlern verfahre, weiß ich nicht – hängt auch von der Anzahl ab, nicht dass ich nachher die ganze Auflage aufkaufen und verschenken muss 😉

    (Volker Strübing)

  • Abschlussparty

    Am Freitag, dem 27.3.09, findet die große Geburtstags- und Umzugsparty der Brauseboys im La Luz im Wedding statt. Mit den Brauseboys, Manfred Maurenbrecher und Jan Koch und hoffentlich vielen Gästen. Aber leider ohne mich, obwohl es von mir zuhause doch viel kürzer in den Wedding ist, als in den Friedrichshain. Dort, im RAW-Tempel, im Ambulatorium (das Gebäude in dem die Enthusiasten gelesen haben, bevor sie in die Franz-Stenzer-Halle weiter hinten auf dem Gelände umgezogen sind), findet aber unsere „Nicht der Süden“-Abschlussparty statt und da möchte ich schon dabei sein. Wer auch kommen möchte, sollte allerspätestestens kurz nach 8 da sein, weil wir ab 20.15 die vierte Folge auf ner schönen großen Leinwand zeigen. Danach gibt es noch ein paar Hinter-den-Kulissen-Videos, eventuell ne kurze Lesung und Musik. Der Eintritt ist frei, die Getränke sind billig. Viele Leute aus dem Team werden da sein, wenn alles klappt sogar unser Skipper und der Steuermann von den Färöer Inseln.

    (Volker Strübing)

  • Der ewige Kreislauf der Jahreszeiten …

    Der Winter ist gegangen, der Herbst fängt an …

    (V.S.)

  • Goldene Worte eines Rauchers anlässlich seines 60. Geburtstages

    (Mit einer Stimme, ähnlich der, mit der Norbert die Welt erklärt:)

    „45 Jahre ha-ick jeroocht und kann immer noch alle Kerzen auf der Geburtstagtorte mit eim Mal aushusten!“

    Möchte noch jemand ein Stück?

    (Volker Strübing)

  • Nicht der Süden 2 und ein Dank an die Musiker

    Heute läuft die zweite Folge. Mit dabei sind u.a. ein Wale jagender Maler, keine Mücken, 13 Weihnachtsmänner und wieder viele großartige Musikstücke von:

    Robert & the Roboters

    Kahuna Kawentzmann

    Acapulco Radio

    The Bricats

    Stevie And His Sideburns

    und Skorbut.

    Die Titelmusik wurde von den Roboters eingespielt und stammt aus der alten DDR-Fernsehserie „Zur See„. Komponiert wurde sie von Helmut Niehr. Als Kind habe ich zwei oder drei Folgen der Serie gesehen, vor wahrscheinlich 30 Jahren also. An den Inhalt konnte ich mich kaum noch erinnern, aber – kein Scheiß! – die Musik hatte ich seither im Ohr und als wir nach einer Titelmusik suchten, mussten wir nicht lange überlegen.

    (Volker Strübing)

  • Mit Anika nach Friedrichshain

    Guckt mal 🙂

    Anika und ich kennen uns von der Chaussee der Enthusiasten, wo man am offenen Mikrofon schon Geschichten von ihr hören konnte, bevor sie anfing, das Knallrosa Tagebuch zu führen.

    Übriegns keine Sorge: Bald ist es ja vorbei mit den dauernden Nicht-Der-Süden-Postings im Schnipselfriedhof, aber in den nächsten Tagen kommt sicher noch einiges.

    (Volker Strübing)

  • Nicht der Süden 1 – Ausstrahlung und Andiewandwerfung

    Morgen 20.15 Uhr läuft nun also der erste Teil von Nicht der Süden auf 3sat, inklusive einem Cameo-Auftritt von Kloß und Spinne, einem Kirstenzillamonsterangriff und DEM PFERD. Und weil man es danach nicht mehr schafft, rechtzeitig zur Chaussee der Enthusiasten zu kommen, zeigen wir den Film im RAW-Tempel in der Franz-Stenzer-Halle auf großer Leinwand direkt vor dem Beginn der Lesung. Kostet nüscht extra. Ich denke mal, um 8 oder ein paar Minuten vorher wird aufgemacht, dann gucken wir die Tagesschau und dann gehts los.

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    Alle Fotos (C) Alexander Lembke

    (Volker Strübing)

  • Schnipsel vom 17.3.2009

    Zurück

    Eine Woche war ich unterwegs, erst mit Kirsten, dann, am Sonntag mit Micha, Ahne und Spider. Berlin – Düsseldorf – Dresden – Leipzig – und überall war es schön, sogar die Lesungen nachmittags auf der Buchmesse haben viel Spaß gemacht. Überhaupt: Die Buchmesse! Tolle Sache! Nur zuviele Menschen. Und zuviele Bücher, aber ansonsten … hm, naja, die Spielwarenmesse ist bestimmt ein bisschen lustiger. Aber dort hätte ich nicht soviele liebgewonnene Kollegen getroffen.
    Zwei Höhepunkte waren die beiden Auftritte gemeinsam mit Robert and the Roboters, einer phantastischen Dresdener Surfband, von der ein Teil des Soundtracks zu Nicht der Süden stammt. Leider, leider, leider lösen sie sich auf, aber ich hoffe heimlich, dass die beiden Auftritte in der Groove Station und im UT Connewitz ihnen soviel Spaß gemacht haben, dass sie sich irgendwann reunifizieren.
    „Nein, nein!“, haben sie gerufen, als ich von dieser heimlichen Hoffnung zu ihnen sprach, womit sie nicht meinten, dass es ihnen keinen Spaß gemacht hat, sondern dass sie sich nicht wiedervereinigen – aber ich sach mal so: Es hieß auch irgendwann, dass die Mauer noch hundert Jahre stehen würde und dann – bumms! – Wiedervereinigung!

    Nö, mach ich nicht

    Vorgestern erhielt ich eine Email mit der Bitte, einen Aufruf zur Gegendemo zum Antiislamisierungskongress im Mai in Köln zu verlinken. Das hat mich ein bisschen in die Bredouille gebracht, weil ich nicht zurückschreiben wollte: Nö, mach ich nicht. Machen wollte ich es aber auch nicht, weil ich es zwar sehr gut finde, gegen diesen Kongress zu protestieren, aber keine Lust habe, solche Bitten zu erfüllen (es kamen schon gelegentlich ähnliche Anfragen).
    Ich schreibe in den Schnipselfriedhof, was ich so erlebt habe, was „Wir nennen es Arbeit“-mäßig gerade los ist und ganz, ganz selten auch mal etwas nicht völlig Unpolitisches, aber wirklich nur ganz, ganz selten, und wenn dann sind es auch nur persönliche Gedanken zum Thema. Ist nun mal so. Aus Gründen. Ärgert mich selbst manchmal. Ich gehöre leider auch zu den Leuten, die immer, wenn eine Anti-Nazi-Demo stattfindet, für die man früh aufstehen oder eine halbe Stunde mit der Straßenbahn fahren müsste, einen Vorwand finden, doch nicht hinzugehen – es gibt ja immer etwas Unaufschiebbares zu tun und sei es nur das anstrengende Aufschieben unaufschiebbarer Sachen – und die am nächsten Tag traurig und empört sind, wenn sie lesen, dass nur ein paar Hundert oder Tausend Leute dort waren, obwohl Hunderttausende aus der ganzen Republik hätten anreisen sollen, um mal ein deutliches Zeichen zu setzen 🙁
    Also: Auch, wenn ich die Bitte um Verlinkung leider ablehnen muss, hoffe ich doch, dass am 9. Mai in Köln ganz, ganz viele Leute dabei sind …

    Entzaubert

    Politiker ist glaube ich gar nicht so ein aufregender Beruf, wie man immer glaubt. Gestern belauschte ich in der Kneipe ein Gespräch von Vertretern dieses Gewerbes. (Unfreiwillig, die waren einfach ziemlich laut.) War alles uninteressant, meist so Zeugs darüber, welcher Ausschuss Mist gebaut hat, welcher Kollege doof ist und so. Ich kannte die alle nicht. Barack Obama war nicht dabei, nichtmal Angela Merkel, war wohl Lokalpolitik, aber wahrscheinlich ist es bei den Top-Politikern, denen mit den großen Spielzeugen, auch nicht anders. Bemerkenswert war vor allem folgender Satz: „Das wirklich Spannende morgen wird ja, die Erweiterung der Tagungsordnung um den Punkt Baumaßnahmen an der Dingsbumsstraße …“ Die anderen nickten und ich auch und zwar ein.

    Relativierung

    Nicht, dass Kneipengespräche unter Autoren zwangsläufig geistreicher und spannender wären …

    Über den Zusammenhang zwischen Entbunden und Gebunden

    Im Übrigen ist das Nicht-der-Süden-Buch da, hab ich das schon geschrieben? Nee, hab ich nicht. Es ist sehr, sehr gut, zumindest Kirstens Teil und die 32 Fotoseiten in der Mitte und die DVD. Mein Teil ist eigentlich auch sehr, sehr gut, aber das klingt so eingebildet, wenn ich das schreibe, dabei ist das doch das Normalste der Welt, dass man sein Buch toll findet, wer sollte mir einen Vorwurf daraus machen?! Einer Mutter, die behauptet ihr Baby sei das süßeste auf der ganzen Welt, nimmt man das ja auch nicht übel, auch wenn alle sehen, dass es ein totales Knautschgesicht und schütteres Haar und Sabber im Mundwinkel hat.

    (Volker Strübing)