[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=zQzthFR037Q#GU5U2spHI_4]
Das sich plötzlich füllende Bierglas ist kein Fehler, sondern ein Wunder. Basta!
(Volker Strübing)
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=zQzthFR037Q#GU5U2spHI_4]
Das sich plötzlich füllende Bierglas ist kein Fehler, sondern ein Wunder. Basta!
(Volker Strübing)
Ich mag YouTube sehr gerne. Schon deshalb, weil ich vielleicht nie mit dem Videomachen angefangen hätte, wenn es YouTube nicht gäbe. Nun startet YouTube auch auf deutsch. Und zum Auftakt hat es einer meiner Kloß-und-Spinne-Filme in die Liste der empfohlenen Videos auf der Startseite geschafft, was mich sehr gefreut und dem Video auch eine Menge zusätzlicher Zuschauer gebracht hat. Und dann wurde ich auch noch gefragt, ob ich nicht bei „Secret Talents“, dem Talentewettbewerb zum Start der deutschen Dependance mitmachen möchte. Geschmeichelt und erfreut schrieb ich auch gleich zurück, dass ich teilnehmen wolle, auch wenn ich um das, was ich an Talent habe, ja normalerweise kein Geheimnis mache, sondern es eher aufbausche und allen Leuten um die Ohren haue -egal!
Die Teilnahme funiktioniert ganz einfach. wenn man schon eigene Videos in sein Profil hochgeladen hat, muss man nur noch eins als Wettbewerbskandidat aussuchen und fertig. Einen Moment faszinierte mich die schamlose Idee, gleich mehrere, ach was! alle Videos einzureichen, aber dann war mir das doch zu peinlich. Außerdem hatten sie dem sicher in den Teilnahmebedingungen einen Riegel vorgeschoben. Ich lese nie Teilnahme oder Nutzungsbedingungen, nie! Aber man kann ja mal reingucken … (mehr …)
Der Verlag Voland & Quist hat den Arras-Preis gewonnen. Ich weiß nicht, was dieser Preis genau bedeutet, aber da Voland & Quist jeden Preis der Welt verdient hat (vom Nobelpreis für Chemie und der goldenen Himbeere mal abgesehen), wird das schon seine Richtigkeit haben.
Ebenfalls gewinnen konnten sie mich für ein Interview 😉
War leider etwas maulfaul an dem Tag.
(Volker Strübing)
Ich gebe es zu: Ich gehörte zu den kleingeistigen Schissern, die sich wegen Vorratsdatenspeicherung & Co. Sorgen gemacht haben. Aber jetzt hat Bundesjustizministerin Zypries zum Glück klargestellt: „Das ist nicht der Weg in den Überwachungsstaat.“ Na dann. Die Frau wird schon wissen, was sie sagt („Browser? Was sind jetzt nochmal Browser?„). Die ist immerhin Ministerin und ich bin nur ein kleiner, dummer Bürger, dessen Telefon- und Internetverbindungsdaten gefälligst gespeichert gehören als „notwendiger Schritt zur Kriminalitätsüberwachung“. Ich bin jetzt zwar gerade gar nicht so kriminalitätsmäßig unterwegs, aber Kontrolle ist besser.
Spaß beiseite.
Ein CDU-Abgeordneter namens Kauder sagte: „Wer das Schreckgespenst des Orwell’schen Überwachungsstaates an die Wand malt, der zündelt.“ (Und muss deshalb überwacht werden?)
Ich sage: Wer das Schreckgespenst des Orwell’schen Überwachungsstaates an die Wand malt, der malt das Schreckgespenst des Orwell’schen Überwachungssaates an die Wand. Wer den Orwell’schen Überwachungsstaat Schritt für Schritt per Gesetz festschreibt, der zündelt. Und außerdem: Selber Schreckgespenst, Herr Kauder!
(Volker Strübing)
Am Sonnabend ist es soweit: Da darf ich im Zeise Kino in Hamburg meine Filme auf der großen Leinwand zeigen: Schnipselkino! Unglaublich, oder? Ich bin so gespannt auf Norberts Stimme, wenn sie aus einem Kinosoundsystem kracht 🙂 Neben einigen Filmen – darunter auch Sachen, die es nicht oder noch nicht im Netz gibt (den neuesten „Kloß und Spinne“ zum Beispiel) – werde ich auch die eine oder andere Geschichte vorlesen. Alle müssen kommen. Der Zug braucht nicht lange bis Hamburg. Naja. Hängt ein bisschen davon ab, wo man her kommt.
Bereits am Freitag findet ebenfalls im Zeise der monatliche „Kampf der Künste“ Poetry Slam statt, an dem ich auch teilnehme. Wir hatten die Idee, hinterher einen kleinen Film zu Werbezwecken zu zeigen, und so habe ich heute einen Trailer zusammengebastelt. Wollte eigentlich bloß rasch was zusammenschnippeln, aber dann bin ich ins Spielen und Basteln gekommen und habe jetzt gute 11 Stunden am Computer hinter mir. Und hier ist das Ergebnis:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=kyuOns0XFo8]
(Nicht wundern, falls ihr den Anfang kennt: Der stammt aus dem Trailer zu Kloß und Spinne Teil 4.)
(Volker Strübing)
Wo ich doch gestern gerade vom zweitbesten Beruf der Welt berichtete, widme ich diesen Beitrag den Menschen, die am entgegengesetzten Ende der Rangliste arbeiten – bei Schlecker. Ich weiß nicht, wie man das aushalten kann, wenn man jeden Tag mehrere Stunden, das obergruslige Schlecker-Einkaufsfernsehen hören und sehen muss. Das kann doch nicht ohne Folgen bleiben. Entweder man wird dumm oder verrückt. Wenn eine der Verkäuferinnen (Verkäufer habe ich dort noch nie gesehen) irgendwann mal Amok läuft, werde ich das nicht gutheißen aber von Herzen verstehen …
Auch schlimm: In der Leipziger Innenstadt sah ich neulich vor einem Handyladen ein Zettel verteilendes Base-Werbe-Mädchen. An sich schon ein schlimm genuger Job, aber zum Kompott feierte der danebenliegende Schnickschnackladen gerade sein zweijähriges Bestehen. Man hatte aus diesem freudigen Anlass eine fette Musikanlage aufgebaut und spielte mit menschenverachtender Lautstärke intelligenz- und gefühlsverachtende deutsche Rummeltechnoschlager. Es war zum Heulen.
(Volker Strübing)
Bei der VG Wort sind mehr als eine Viertelmillion Autorinnen und Autoren registriert. Man könnte eine komplette Großstadt mit Schrifftstellern, Publizisten, Journalisten, Textern und so weiter vollmachen und sie dann mit versteckter Kamera dabei beobachten, wie sie morgens kopfschüttelnd vor dem verschlossenen Bäcker stehen und anschließend einen aufrüttelnden Roman mit dem Titel „Der Tag, an dem die Brötchen alle waren“ verfassen. (mehr …)
Du liebe Güte, ist mir das wieder mal peinlich, zuzugeben, was für Dreck ich manchmal lese! Es gibt ein Interview, dass in der Illustrieren Vanity Fair erschienen ist, und in dem Michel Friedmann Horst Mahler befragt. So weit so schlimm und Grund genug, eigentlich ignoriert zu werden. Aber dann dieses Bonbon:
M.F. Was halten Sie eigentlich von Otto Schily, mit dem Sie ja früher auf derselben Seite standen?
H.M. Sehen Sie, bei Otto Schily glaube ich, einen Persönlichkeitswandel negativer Art feststellen zu können. Das zeichnet sich schon in seinem Gesicht ab.
Es ist Sonnabend, es ist 14.00 Uhr, es ist Herbst. Märchenstunde!
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=4iOAm1BqBIQ]