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  • Für umme gibt’s kein Streichorchester – Ein LIDL-Liebeslied

    Ach, was soll ich groß schreiben? Wird alles im Video erklärt.

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=RLWCIWoZbwk]

    Hier noch der Link zum erwähnten Zitat in Roman Möllers Weblog. Die Idee mit dem „höchstpersönlichen Bereich“ hab ich wohl versehentlich bei ihm geklaut 🙁

    (Volker Strübing)

  • Heiliger Bimbam II

    Es wird immer schlimmer. Nicht nur, dass die Einschränkung von Konsum und Energieverbrauch als Verstoß gegen das 1. Gebot interpretiert werden kann. Nein, jetzt rotten sie sich auch noch alle zusammen und machen gemeinsame Sache. Und das, wie es nicht anders zu erwarten sein sollte, beim Fußball. Dort, wo schon der unverkrampfte Umgang mit der Nation (2006) geprobt wurde. Nun also der unverkrampfte Umgang mit den Glauben. Ein Fußballmatch Pfarrer gegen Imame mit jüdischen Schiedsrichtern. Vielleicht hätte ich, wenn das Bedürfnis nach Religion und deren Akzeptanz so groß ist, damals doch, bloß um ein Gegengewicht zu schaffen, mit Micha Ebeling eine Sex-Sekte gründen sollen.

    (Andreas Krenzke)

  • Wie man die Scheiße, die man baut, zu Geld macht

    Hach, die Blogroll ist immer noch nicht fertig, und ich habe diese Woche keine Zeit für Weblogbasteleien, weil ich mich auf das ABC-Festival in Augsburg vorbereite und in eine neue Grafiksoftware einfuchse.

    Ganz kann ich das Bloggen aber dann doch nicht lassen.

    Gerade war ich Kaffeetrinken und habe dabei eine GEO durchgeblättert. Nee, stimmt gar nicht. Zwei warn’s. In einer stieß ich auf eine kleine Notiz über einen Künstler namens Wil Delroye und sein Werk „Cloaca“ – eine Installation, die den menschlichen Verdauungsprozess korrekt simuliert: Vorne gibt man Lebensmittel hinein, die erst zerkleinert und in verschiedene Glasgefäße transportiert und dort mittels Enzymen und Bakterienkulturen verdaut werden, bis am Ende etwas heraus kommt, dass „biochemisch identisch mit den menschlichen Verdauungsprodukten“ ist, wie es die GEO etwas etepetete ausdrückt (Gedächtniszitat). Sie meinen natürlich Kacke.

    Interessant war der Hinweis, dass er diese Kacke vakuumverschweißt für 3.000 Euro pro Stück verkauft.

    Zuhause betrieb ich dann intensive Recherche zum Thema, indem ich Cloaca und Delroye in’s Googlesuchfeld eingab und auf „Suche“ klickte, und fand so heraus, dass er die erste Cloaca-Maschine schon im Jahr 2000 baute. Inzwischen sind weitere dazugekommen. Und trotzdem ist die Kunstkacke ausverkauft! Bis auf einen kleinen rest, den der Künstler zu Kapitalbildungszwecken selbst behalten hat …

    Kein besonders appetitliches Kunstwerk, aber aus mir selbst unklaren Gründen find ich das klasse. Es wäre freilich schwer, dieses Kunstwerk den Hungernden in Darfur zu erklären, über die in einer der beiden GEOse ein großer Bericht mit doppelseitigen und sehr geschmackvoll komponierten Schwarzweißbildern drin war, aber auf solche Gedanken lass ich mich gar nicht erst ein.

    Hier gehts zur Website von Cloaca.

    (Volker Strübing)

  • Zurückgerudert

    Tja, außer Anika und mir schien das neue Klopapiertitelbild niemandem zu gefallen. Jetzt hätte ich natürlich sagen können: scheiß drauf, ich hab mit dem Weblog am meisten zu tun, deshalb musses vor allem mir gefallen. Aber dummerweise hat’s mir auch nicht mehr so recht gefallen. Vor allem, nachdem mich Ko-Autor Spider darauf hingewiesen hat, dass das Bild in Zusammenhang mit dem Titel den Schluss nahelegen könne, dass man sich mit den hier versammelten Gedanken den Hintern abwischen und sie im Klo herunterspülen könne …

    Eigentlich ging es mir sowieso hauptsächlich darum, mehr Seitenleisten zu haben. Jetzt probiere ich es halt mal so. Ich musste das Headerbild neu fotografieren. Die Farben sind ein bisschen krass geworden, da ist wohl noch ein bisschen Tuning nötig.

    Schönen Sonntag!

    (Volker Strübing)

    Nachtrag: So sah der alte neue Header aus:

    neu-3.jpg

    (Klick macht das Bild groß!)

  • Ersatzwürde

     

    Vorgestern bekam ich eine Email mit einem schönen Tippfehler: Statt „… für Ersatz würde ich sorgen …“ stand dort etwas von „Ersatzwürde“. Da habe ich ein bisschen drüber nachgedacht. Ersatzspaß, Ersatzindividualität, Ersatzfreiheit, Ersatzbefriedigung werden in den Einkaufszentren in allen Farben und Formen und für jeden Geschmack und Geldbeutel angeboten.
    Und Ersatzwürde? Das ist dann wohl, wenn man unterbezahlte Reinigungskräfte „Facility Manager“ oder Soap-Clowns „Stars“ nennt. Oder Arbeitslose nicht mehr als Sache bearbeiten, sondern als Fall managen lässt. Und Nationalismus, Sexismus, Rassismus sind ebenfalls wichtige und seit Jahrhunderten bewährte Ersatzwürdeprovider.
    Apropos: Vielleicht kann man ja den Artikel 1 des Grundgesetzes ändern, bevor er endgültig zur Farce wird. Wie wär’s mit: „Die Würde des Menschen ist unantastbar, es sei denn, es wird eine Ersatzwürde zur Verfügung gestellt“?

    Hm. Ich glaub, ich trink erst mal Kaffee, da bin ich heut noch nicht zu gekommen.

    (Volker Strübing)

  • Kitsch ist mein zweiter Vorname

    erkner01lein.jpg

    Hat eigentlich noch jemand außer mir den Eindruck, dass es dieses Jahr äußerst viele Regenbögen gibt?

    (Volker Strübing)

    (NACHTRAG, 15.15 Uhr: Bild skaliert und neu hochgeladen.)

  • Ich weiß, dass bei der Bank keine Beamten arbeiten, herrjeh!

    Vor kurzem war ich in Bamberg. Es war ein Dienstag und eine aus der Stadt stammende Sportmannschaft hatte gerade in irgendeiner Sportart (was mit Bällen war’s) die deutsche Meisterschaft gewonnen. Da haben sich die Bamberger gefreut. Da waren die Bamberger glücklich. Da haben die Bamberger sich gedacht: Na Mensch, so’ne Freude, da setzen wir uns doch gleich mal in unsere Autos, fahren sinnlos durch die Gegend und hupen wie blöde.

    Naja, immerhin besser als wenn sie, wie in etwas … rustikaleren … Regionen üblich, ihre Kalschnikovs rausgeholt und in die Luft geballert hätten.

    Sind die Berliner eigentlich auch hupend durch die Stadt gefahren, als MichaEbeling und ich in München das Teamfinale der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschft gewonnen haben? Falls ja, entschuldige ich mich bei allen, die der Lärm gestört hat!

    Bamberg besitzt übrigens die phallusförmigste Kirche, die ich je gesehen habe und es ist eine sehr inspirierende Stadt. Seit Jahren suche ich immer mal wieder nach Zungenbrechern, aber mir fallen einfach keine ein. Sie sind immer viel zu einfach, aber der folgende, erdacht in Bamberg, der hat’s in sich, wenn man ihn schnell spricht:

    Ein Bamberger Punk pampt am Bamberger Bahnhof Bamberger Bankbeamte an.

    Ließe sich daraus nicht ein prima Rap machen?

    (Volker Strübing)

  • Spaß mit Windows – Die unendliche Geschichte

    corel-absturz-1.gif

    Nein. na-hein. NEIN! Ich habe mich nicht entschlossen, irgendwas zu beenden, verdammt nochmal! Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich gerne noch ein klitzekleines bisschen weitergearbeitet, du ARSCH!

    Aber CorelDraw mischt in Sachen zynische Absturzmeldungen sowieso in der Oberliga mit. Die Verantwortlichen scheinen sich dieser Qualität bewusst zu sein, weshalb sie dafür sorgen, dass man regelmäßig daran erinnert wird.

    Meist stürzt CorelDraw mit Vorankündigung ab und diese hat es wirklich in sich:

    Wir begrüßen Sie zum Assistenten des Wiederherstellungsmanagers.

    Da sieht man doch gleich eine zierliche Hostess im Businesskostüm vor sich, mit einem Lächeln, so falsch wie die Protokolle der Weisen von Zion, und Zähnen so weiß wie was weiß ich (sorry, die Metaphernschmiede läuft erst langsam an). Und man wünscht sich, man hätte 3 Wochen lang nicht die Zähne geputzt und ganz viel Döner gegessen und Bier getrunken und würde sein Maul aufreißen und sie aus 10 Zentimetern Entfernung anbrüllen: „ICH SCHEISS AUF DEIN GRINSEN UND DEN ASSISTENTEN DES WIEDERHERSTELLUNGSMANAGERS! UND ÜBERHAUPT: WIESO EIGENTLICH NUR DER VERKACKTE ASSISTENT?! ICH WILL DEN WIEDERHERSTELLUNGSMANAGER PERSÖNLICH! UND ICH WILL EINMAL IM LEBEN VERGESSEN, DASS ICH ZU FEIGE UND ZU NETT ZUM LEUTEVERKLOPPEN BIN! SAGEN SIE IHM, DASS ER RUHIG SCHONMAL EINEN TERMIN MIT DEM ASSISTENTEN SEINES GEBISSWIEDERHERSTELLUNGSMANAGERS VEREINBAREN KANN!!“

    Die Arbeit am Computer bringt nicht immer unsere besten Seiten zum Vorschein. Da reden alle von Amokläufen wegen Killerspielen, dabei ist es wahrscheinlich so, dass diese Spiele die Amokläufe herauszögern. Wer mit Computern zu tun hat, wird von diesen schikaniert, gedemütigt, gepiesackt. Irgendwo muss die Wut hin, die sich dabei aufbaut. Killerspiele können helfen, eine Zeitlang, aber nach dem nächsten Systemabsturz und der Nachricht: „Sie haben den Computer nicht ordnungsgemäß heruntergefahren“ beim darauffolgenden Neustart, hakt’s bei dem einen oder anderen dann endgültig aus.

    Hm.

    Na, ist jetzt mal so’ne Theorie. Für die Uhrzeit und dafür, dass ich erkältet bin, schlecht geschlafen und erst einen Kaffee getrunken habe, gar nicht mal so übel …

    Ich habe übrigens seit über 2 Jahren Dauerspaß mit einem USB-Problem und kann mich nicht durchringen, irgendwelche Support-Foren zu durchsuchen. (Achtung ab jetzt wird dieser Eintrag sehr langweilig…) (mehr …)

  • Kloß und Spinne – Teil 4: Die Hölle kostet 20 Euro …

    Ist natürlich nicht annähernd so gut wie der Trailer, aber das ist ja bei allen erfolgreichen Filmen so 😉

    Trotzdem viel Spaß!

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=_jhPhrSNTc4]

    [googlevideo=http://video.google.de/videoplay?docid=4958899881038960688&hl=de]

    (Volker Strübing)

  • Nicht erschrecken!!!

    Ich weiß selbst noch nicht, ob mir das gefällt …