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  • Ich wär‘ gern viele Leute

    Ach, eigentlich gäbe es soviel zu schreiben. Zum Beispiel darüber, das ich vorgestern mein erstes graues Nasenhaar gefunden habe und danach wie zum Hohn in Dresden in der „Jungen Garde“ auftreten musste (ein Auftritt, der mich wieder mit der Welt versöhnt hat, weil es so eine tolle Show war – herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle noch mal an Julius Fischer, den neuen sächsischen Poetry-Slam-Champion! [oh je eine Einfügung mit Gedankenstrichen in einer Aufzählung, die ein Nebensatz einer eingeklammerten Einfügung ist, welche wiederum innerhalb einer Aufzählung steht – ob ich diesen Beitrag vernünftig zu Ende kriege?]- und weil mir hinterher jemand erzählte, beim Zelten mit Freunden würden sie gerne mein Kellerlied auf der Gitarre spielen und singen) oder über den Simpsonsfilm, bzw. die Rezeption desselben (für die einen ist es Satire – für die anderen eher Rollenvorbild) und das ganze Drumherum, das „Philosophie bei den Simpsons“-Buch, die Burger-King-Werbung, und dass der Burger-King-Simpsonizer sich beharrlich weigert, Horst zu simpsonizen (was freilich irgendwie zu Horst passt), und wo wir gerade bei Horst und Trickfilmen sind: Ein „Making of Kloß und Spinne“ wollte ich auch noch machen, bevor ich für den 5.Teil auf eine neue Software umsteige, und apropos neue Software: Vorgestern habe ich endlich einen Softwaresynthesizer entdeckt, der den C64-Soundchip emuliert und per Midiangesteuert werden kann, und ich habe gar keine Zeit ihn richtig auszuprobieren, genausowenig wie für das Weblog und hundert andere Dinge. (Na gut: achtzig. Aber nur, weil ich „Welt verbessern“ und so vorerst von der To-Do-Liste gestrichen habe.)

    Der Grund für den Stress ist allerdings sehr erfreulich und wird demnächst enthüllt.

    Manchmal wär‘ ich gern viele Leute. Wir würden uns die Arbeit teilen. Ich wäre am liebsten dafür zuständig, mich ins Bett zu verkriechen, die Decke über den Kopf zu ziehen und ein bisschen nachzudenken und traurig zu sein. Die anderen Iche würden sich um den Rest kümmern.

    (Volker Strübing)

  • Backstage-Party

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    (Augsburg / Brecht-Festival)

    (Volker Strübing) 

  • Wir nennen es Urlaub

    Bin zwar im Urlaub, aber Zeit für eine Postkarte muss sein:

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    (Volker Strübing)

  • Urlaub für den (Schnipsel)friedhofswärter

    Vielleicht schreibt Spider ja den einen oder anderen Artikel, aber ich mache jetzt erstmal mindestens eine Woche Blogurlaub, vielleicht wird es sogar ein bisschen mehr.

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    (Volker Strübing)

    PS: Seit ein paar Tagen kriegt mein Beitrag „Urlaub“ vom letzten November überraschend viel Besuch. Offenbar über die Suchanfrage „Urlaub“. Leider ist über die WordPress-Statistikseite nichts Genaueres rauszukriegen. Aber wenn man zum Beispiel bei Google „Urlaub“ eingibt, findet man 68,2 Millionen Seiten und mein Blog ist weiß Gott nicht unter den Toptreffern (ich hab mir nur die ersten 50 angeguckt – aber wer sucht schon auf Seite 6 der Google-Trefferliste?). Seltsam. Eine andere Suchmaschine?

    PPS: Jetzt gibt’s auch wieder eine Blogroll. Immer noch unvollständig, aber das wird noch …)

  • Autorenschlussverkauf?

    Letzten Freitag erschien im Feuilleton der Berliner Zeitung ein Beitrag von Jörg Sundermeier über Schriftsteller, die zu Selbstvermarktern würden und mit ihren Ideen meist zu spät kämen. (mehr …)

  • Moment bitte, Sie haben da ein Ding an der Waffel!

     

    Dass Werbeagenturen auch mal was Gutes tun wollen, ist ja eigentlich löblich.Es gäbe auch viele Möglichkeiten, segensreich zu wirken. Sie könnten zum Beispiel einen Subbotnik einlegen und die ganzen kacken Werbeplakate, die sie haben aufhängen lassen, mit Blumen übermalen oder was weiß ich – die Agenturen stecken doch voller kreativer Köpfe, denen sollte schon irgendwas einfallen.

    Von wegen! Am Ende gestalten sie kostenlos eine Plakatkampagne für irgendeine wohltätige Organisation, und dann gehen sie wieder an ihre eigentliche Arbeit, die darin besteht, Menschen unzufrieden zu machen. Und den kostenlosen Plakatentwurf, den delegieren sie an irgendeinen kostenlosen oder zumindest kostengünstigen Praktikanten, der das in einer Überstunde erledigen muss. Heraus kommt dann sowas wie: „Moment bitte, Ihnen hängt da ein Brunnen am Ohr!“ oder „Moment bitte, Sie haben sich gerade mit Schulbüchern eingecremt!“ – haha! Voll witzig und irgendwie frech, aber auch provozierend, blabla, das Spendenaufkommen wird sicher gewaltig gestiegen sein, da ist sicher eitel Freude bei dieser Organisation für die das wirbt, für welche hab ich vergessen, steht aber glaub ich auch irgendwo auf den Plakaten. Brot für die Welt war’s nicht, die haben gerade irgendwas mit „fairgeben“ und „fairsorgen“ und „Gottes Spielregeln“.

    Das mit Abstand schlimmste Machwerk dieser Art war vor einiger Zeit ein Plakat für die Christoffel Blindenmission, bei dem ein offenbar enthirnter Werber im Portrait eines Afrikaners die Augen durch Geldeinwurfschlitze ersetzt hatte – was bei mir sofort die Frage aufwarf, ob Blindheit bei allen Schrecken nicht auch den kleinen Vorteil hat, dass man soetwas nicht sehen muss …

    (Volker Strübing)

    PS: Habe gerade erst bei der Bildrecherche gesehen, dass das Blindeplakat wegen öffentlichen Protestes zurückgezogen werden musste (siehe Link oben). War ich also zum Glück nicht der einzige, dem das Kotzen gekommen ist.

  • Ich habe die Zukunft gesehen …

    … und zwar auf einem Foto von Lars vom Spitblog.
    Zukunft

    (Volker Strübing)

  • Hoffentlich von glücklichen Freilandscheiben …

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    (Berlin /Warschauer Straße)

    (Volker Strübing)

  • Kino, Kino, Kino (ein besserer Titel für dieses Posting ist mir nicht eingefallen)

    Gestern habe ich mir „Stirb langsam 4.0“ angeguckt und war sehr zufrieden mit dem, was mir geboten wurde. War natürlich nicht so gut, wie der erste Teil, aber das ist bei Serien ja immer so, wie ich gerade am eigenen Leibe erleben muss 😉

    Nach dem grausligen Casino Royal, war es das erste mal, dass ich mich wieder für einen Action Film ins Kino begab, und immerhin hatb er mich wieder so halbwegs mit dem Genre versöhnt. Es gab viel Krach und Explosionen und schwerkraftbefreite Autos und Menschen und was zum Schmunzeln. Damit meine ich jetzt weniger die actionheldentypischen und ziemlich abgedroschenen Bruce-Willis-Sprüche, sondern eher den ganzen Computer- und Hackermumpitz, den sie da verzapft haben. Mein Favorit: Ein Statusfenster mit Fortschrittsbalken und dem Text „Uploading Virus … 10% … 20% ….. Done!“ 🙂
    Noch mehr Spaß als an dem ganzen Spektakel hatte ich allerdings an dieser wunderbaren Parodie auf das Filmplakat:

    Um es richtig würdigen zu können, muss man Robert Rescue kennen. Wer Robert Rescue nicht kennt, fährt am besten mal an einem Donnerstag in den Wedding zu den Brauseboys.

    Was mir im Kino noch auffiel, ist, dass mein Boykottaufruf gegen computeranimierte Filme für die ganze Familie offensichtlich nicht befolgt wurde. Ansonsten wäre nicht das ganze Kino vollgepflastert mit Vorankündigungen für die nächste Welle putziger Tierchen in 3D.
    Kein Wunder, dass mir vor diesem Hintergrund ein Filmtrailer besonders sympathisch war:

    [youtube=http://youtube.com/watch?v=XnCR3fAVPWs]

    Aber sacht mal, der Kran, der ist doch mit ’nem 3D-Programm gemacht, oder? Na egal. Ich hab ja gar nichts gegen 3D-Animationen, nur gegen computeranimierte Filme für die ganze Familie mit niedlichen Tieren. Sie gehen mir auf den Keks. Mir wird schon von den Plakaten übel. Nicht mal Shrek 3 kann ich mehr ertragen. Herrjeh, früher da gab’s mal so schöne (teilweise) computeranimierte Filme für (fast) die ganze Familie. Durchaus auch mit (mehr oder weniger) niedlichen Tieren!

    Ups … wer im Glashaus sitzt, soll keine Kinder in den Brunnen fallen lassen:

    hase.jpg

    Nö, ich schreib jetzt nicht, was es damit auf sich hat. Keep watching the schnipselfriedhof 😉

    Jedenfalls: Kurz nach „Stirb langsam“ war auch „Harry Potter Teil soundso“ zuende. Was war ich froh, dass ich den nicht geguckt habe, denn (wie ein heftig vor sich hinpubertierender Potterast seine Kumpels und alle Unschuldigen im Umkreis von 10 Metern informierte) : „Das Feuergesicht, jaha? Dis war voll büllejh jemahacht! Dis war in Teil 3 viel besser!“

    (Volker Strübing)

    PS: Wer war eiegtlich der Arsch, der im Kino Salamistullen gegessen hat? Bäh, hat das penetrant gestunken.