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  • Wenn man es am wenigsten brauchen kann …

    … macht es leise „moep!“, der Bildschirm wird schwarz und der Geruch verbrannter Plaste macht sich im Zimmer breit.

    Andererseits: Wann kann man es schon brauchen?

    Aber verdammt, es hätte vielleicht keinen guten Zeitpunkt dafür gegeben, aber zumindest einige weniger schlimme. Scheißescheißescheiße! Zum Glück habe (bzw. hatte) ich gerade Geld auf dem Konto, und mein alter Computer ging mir sowieso sowas von auf den Keks – da bin ich vor drei Stunden losgegangen und habe mir einen neuen gekauft. In den, so hatte ich mir das gedacht, würde ich die alten Festplatten reinstopfen und erstmal einfach weiterarbeiten können. Und dann schraube ich das Ding auf und stelle fest, dass diese Schurken offensichtlich schon wieder irgendeine neue Schnittstellen entwickelt haben und dass ich meine alten Platten nicht angeschlossen kriege. Und das wiederum heißt, dass ich mir noch eine große externe Festplatte kaufen und jemanden finden muss, bei dem ich sie mal kurz einbauen und die Daten rüberschaufeln kann und dass ich die alten Festplatten – insgesamt immerhin 300 GByte – nicht weiter benutzen kann. Es ist doch zum Mäusemelken! Ach, was sage ich? Es ist zum MÄUSEORGELSPIELEN!

    (Volker Strübing)

    PS: Sorry, ich hoffe hier kommen bald auch mal wieder etwas spannendere Postings 😉

  • Ich wär‘ gern viele Leute

    Ach, eigentlich gäbe es soviel zu schreiben. Zum Beispiel darüber, das ich vorgestern mein erstes graues Nasenhaar gefunden habe und danach wie zum Hohn in Dresden in der „Jungen Garde“ auftreten musste (ein Auftritt, der mich wieder mit der Welt versöhnt hat, weil es so eine tolle Show war – herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle noch mal an Julius Fischer, den neuen sächsischen Poetry-Slam-Champion! [oh je eine Einfügung mit Gedankenstrichen in einer Aufzählung, die ein Nebensatz einer eingeklammerten Einfügung ist, welche wiederum innerhalb einer Aufzählung steht – ob ich diesen Beitrag vernünftig zu Ende kriege?]- und weil mir hinterher jemand erzählte, beim Zelten mit Freunden würden sie gerne mein Kellerlied auf der Gitarre spielen und singen) oder über den Simpsonsfilm, bzw. die Rezeption desselben (für die einen ist es Satire – für die anderen eher Rollenvorbild) und das ganze Drumherum, das „Philosophie bei den Simpsons“-Buch, die Burger-King-Werbung, und dass der Burger-King-Simpsonizer sich beharrlich weigert, Horst zu simpsonizen (was freilich irgendwie zu Horst passt), und wo wir gerade bei Horst und Trickfilmen sind: Ein „Making of Kloß und Spinne“ wollte ich auch noch machen, bevor ich für den 5.Teil auf eine neue Software umsteige, und apropos neue Software: Vorgestern habe ich endlich einen Softwaresynthesizer entdeckt, der den C64-Soundchip emuliert und per Midiangesteuert werden kann, und ich habe gar keine Zeit ihn richtig auszuprobieren, genausowenig wie für das Weblog und hundert andere Dinge. (Na gut: achtzig. Aber nur, weil ich „Welt verbessern“ und so vorerst von der To-Do-Liste gestrichen habe.)

    Der Grund für den Stress ist allerdings sehr erfreulich und wird demnächst enthüllt.

    Manchmal wär‘ ich gern viele Leute. Wir würden uns die Arbeit teilen. Ich wäre am liebsten dafür zuständig, mich ins Bett zu verkriechen, die Decke über den Kopf zu ziehen und ein bisschen nachzudenken und traurig zu sein. Die anderen Iche würden sich um den Rest kümmern.

    (Volker Strübing)

  • Backstage-Party

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    (Augsburg / Brecht-Festival)

    (Volker Strübing) 

  • Wir nennen es Urlaub

    Bin zwar im Urlaub, aber Zeit für eine Postkarte muss sein:

    postkarte.jpg

    (Volker Strübing)

  • Urlaub für den (Schnipsel)friedhofswärter

    Vielleicht schreibt Spider ja den einen oder anderen Artikel, aber ich mache jetzt erstmal mindestens eine Woche Blogurlaub, vielleicht wird es sogar ein bisschen mehr.

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    (Volker Strübing)

    PS: Seit ein paar Tagen kriegt mein Beitrag „Urlaub“ vom letzten November überraschend viel Besuch. Offenbar über die Suchanfrage „Urlaub“. Leider ist über die WordPress-Statistikseite nichts Genaueres rauszukriegen. Aber wenn man zum Beispiel bei Google „Urlaub“ eingibt, findet man 68,2 Millionen Seiten und mein Blog ist weiß Gott nicht unter den Toptreffern (ich hab mir nur die ersten 50 angeguckt – aber wer sucht schon auf Seite 6 der Google-Trefferliste?). Seltsam. Eine andere Suchmaschine?

    PPS: Jetzt gibt’s auch wieder eine Blogroll. Immer noch unvollständig, aber das wird noch …)

  • Autorenschlussverkauf?

    Letzten Freitag erschien im Feuilleton der Berliner Zeitung ein Beitrag von Jörg Sundermeier über Schriftsteller, die zu Selbstvermarktern würden und mit ihren Ideen meist zu spät kämen. (mehr …)

  • Moment bitte, Sie haben da ein Ding an der Waffel!

     

    Dass Werbeagenturen auch mal was Gutes tun wollen, ist ja eigentlich löblich.Es gäbe auch viele Möglichkeiten, segensreich zu wirken. Sie könnten zum Beispiel einen Subbotnik einlegen und die ganzen kacken Werbeplakate, die sie haben aufhängen lassen, mit Blumen übermalen oder was weiß ich – die Agenturen stecken doch voller kreativer Köpfe, denen sollte schon irgendwas einfallen.

    Von wegen! Am Ende gestalten sie kostenlos eine Plakatkampagne für irgendeine wohltätige Organisation, und dann gehen sie wieder an ihre eigentliche Arbeit, die darin besteht, Menschen unzufrieden zu machen. Und den kostenlosen Plakatentwurf, den delegieren sie an irgendeinen kostenlosen oder zumindest kostengünstigen Praktikanten, der das in einer Überstunde erledigen muss. Heraus kommt dann sowas wie: „Moment bitte, Ihnen hängt da ein Brunnen am Ohr!“ oder „Moment bitte, Sie haben sich gerade mit Schulbüchern eingecremt!“ – haha! Voll witzig und irgendwie frech, aber auch provozierend, blabla, das Spendenaufkommen wird sicher gewaltig gestiegen sein, da ist sicher eitel Freude bei dieser Organisation für die das wirbt, für welche hab ich vergessen, steht aber glaub ich auch irgendwo auf den Plakaten. Brot für die Welt war’s nicht, die haben gerade irgendwas mit „fairgeben“ und „fairsorgen“ und „Gottes Spielregeln“.

    Das mit Abstand schlimmste Machwerk dieser Art war vor einiger Zeit ein Plakat für die Christoffel Blindenmission, bei dem ein offenbar enthirnter Werber im Portrait eines Afrikaners die Augen durch Geldeinwurfschlitze ersetzt hatte – was bei mir sofort die Frage aufwarf, ob Blindheit bei allen Schrecken nicht auch den kleinen Vorteil hat, dass man soetwas nicht sehen muss …

    (Volker Strübing)

    PS: Habe gerade erst bei der Bildrecherche gesehen, dass das Blindeplakat wegen öffentlichen Protestes zurückgezogen werden musste (siehe Link oben). War ich also zum Glück nicht der einzige, dem das Kotzen gekommen ist.

  • Ich habe die Zukunft gesehen …

    … und zwar auf einem Foto von Lars vom Spitblog.
    Zukunft

    (Volker Strübing)

  • Hoffentlich von glücklichen Freilandscheiben …

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    (Berlin /Warschauer Straße)

    (Volker Strübing)