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  • Dann lieber Depressionen

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    Ist das nicht unfassbar grauenvoll? Humor- und Spaß-Experten an Infoständen! Klinik-Clowns! Duftige WC-Jonglierkunst!?!?! Bis einer heult!

    (Volker Strübing) 

  • Alter Sack im Teenieschlüpfer

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    Hab ich Geburtstag gehabt, bin ich 36 geworden, so alt musste erst mal werden, Alter, (mehr …)

  • Pauschal ins Paradies …

    … heißt eine neue Anthologie, die beim Verlag Voland & Quist herauskommt. Im Buch und auf der beiliegenden CD finden sich allerlei Urlaubsgeschichten von allerlei Leuten, darunter auch von mir.

    Ich kann noch nicht guten Gewissens Werbung dafür machen, weil ich das Buch noch nicht kenne, aber ganz bestimmt werde ich in ein paar Tagen guten Gewissens Werbung machen können … einstweilen weise ich auf das Gewinnspiel im Voland & Quist Verlagsblog hin, bei dem man eine Pauschalreise ins Paradies ein Exemplar von „Pauschal ins Paradies“ gewinnen kann.

  • Es war nicht alles schlecht im Osten

    Jetzt haben wir ja dank Leiharbeit endlich Aufschwung in Deutschland und nicht mehr soviele Arbeitslose, weil sich die Menschen endlich von der dussligen und verdächtig nach Kommunismus und RAF und Ostalgie klingenden Idee verabschiedet haben, dass man von einem Vollzeitjob auch anständig leben können sollte. Da kann ich ruhig mal wieder einen Weblogeintrag machen. Das eine hat zwar absolut nichts mit dem anderen zu tun, aber irgendwie muss ich den Beitrag ja einleiten, herrjeh! (mehr …)

  • 2.Mai – Kampftag der Arbeitslosen?!

    Natürlich habe ich mir die von den Surfpoeten (aka „Liga für Kampf und Freizeit“) initiierte Demo zum 2.Mai, dem internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen angeschaut. Dabei habe ich mir gleich das von ihnen geforderte Recht auf Faulheit herausgenommen und bei einem Kaffee vor den Schönhauser Allee Arcaden darauf gewartet, dass die Demo bei mir vorbeikommt …

    Tja, was soll ich sagen. Ahne hat eine sehr schöne Rede gehalten, die etwa 50 Demonstranten hatten gute Laune und die Welt wurde wieder einmal nicht verändert. Klar,das war abzusehen, und das ist auch noch lange kein Grund, es nicht zu versuchen, aber, naja, mal ehrlich, mehr als ein Spaß ist das Ganze eben doch nicht. Und das obwohl einige es durchaus ernst meinen und nicht nur schöne Parolen („Mein Freund ist Roboter!“), sondern auch Konzepte haben. Dennoch bleibt es – zumindest in der Außenwahrnehmung – wohl immer ein Spaßveranstaltung von Künstlern, Lebenskünstlern und Studenten für ihresgleichen. Das heißt ja nicht, dass es deshalb schlecht wäre.

    Während der Zwischenkundgebung mit Reden und dem Gebet gegen die Arbeit vor den Allee Arcaden habe ich eine Gruppe von drei jungen – ich nehme an türkischen – Mädchen beobachtet, die die stehengeblieben waren, und sich das Spektakel – na gut, bleiben wir ehrlich: Das Spektäkelchen 😉 – angeguckt haben. Sie knatschten lautstark und mit einseitig hochgezogenen Oberlippen Kaugummi (Hm, kann man sich das bildlich vorstellen? Denkt einfach an die Billy-Idol-Flappe), die Arme verschränkt oder in die Hüften gestützt, die nackten Kinderbäuche nach vorn geschoben. Als sich die Demo wieder in Bewegung setzte, riefen sie „Faules Pack!“ und „Die sollen sich mal bloß verpissen!“ und verpissten sich ihrerseits in Richtung H&M. Ich selbst hatte mich abseits gehalten. Ehrlich gesagt, wäre ich mir komisch vorgekommen, da mit rumzustehen und das Gebet gegen die Arbeit entweder mitzuskandieren.
    Neben mir standen zwei Männer Mitte zwanzig, entweder Studenten oder „Ich mach da grad so ein Projekt“-Menschen, die den Sinn der Demo genauso missverstanden hatten wie die migrationshintergründlichen Proll-Mädchen: „Böh, ich kanns nicht mehr hören, dieses ‚Arbeit ist Scheiße’“. Diese Interpretation der Forderungen hört man recht häufig und man muss natürlich sagen, dass die Surfpoeten diesem Missverständnis schon allein durch das Gebet großen Vorschub leisten. Ich tue mich deshalb auch schwer damit, mich in ihre 2.Mai-Demo einzureihen (bzw. lasse es einfach bleiben), obwohl ich eigentlich ganz ihrer Meinung bin.

    So. Jetzt wäre der richtige Moment, um zu erklären, um welche Meinung es sich handelt, aber ich bin gerade zu faul. Vielleicht treibt dieser Bericht ja meinen geliebten Mitblogger zu einer Gegendarstellung und weiteren Ausführungen.

    (Volker Strübing)

    PS: Bin ich jetzt wenigstens der erste, der darüber berichtet?

  • Es geht voran

    Was habe ich meinen Freund, Lesebühnenkollegen und Gelegenheitsschnipselfriedhofsgärtner Andreas Krenzke um diesen Leserbrief zu einem seiner Texte in der Berliner Zeitung beneidet:

    Hintergründiger Humor und eine unerwartete Pointe lässt der Beitrag vermissen. Stattdessen schüttet der Autor ein gerütteltes Maß an Dreck aus.

    Mein Zeugs wird normalerweise entweder ignoriert oder gelobt. Besonderes letzteres freut mich natürlich sehr, und ich weiß auch, dass dies hier Jammern auf hohem Niveau ist, aber: Einmal sollte sich jemand so richtig beschweren. Dank meines Mecklenburg-Liedes wurde mir nun auch dieser Wunsch erfüllt, und eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter ist genommen 😉

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    (Volker Strübing)

  • Mein Sommerhit

    Einen Sommerhit sollte jeder einmal produziert haben. Die Gäste tanzen auf der Terrasse, Eiswürfel schmelzen auf warmer Haut und aus den Boxen zwitschert der selbstgemachte Sonnenschein.
    Das geht ganz leicht.

    Das schrieb Malte auf Spreeblick. Da habe ich natürlich auch gleich Lust bekommen, einen zu machen, zumal Malte gleich eine praktische Anleitung geliefert hat.
    Man braucht vor allem ein altes Lied, aus dem man einen Sommerhit basteln kann, weil das einfacher ist, als ein ganz neues Lied zu schreiben, und weil die guten Melodien langsam alle sind. Zum Glück kann ich auf selbstausgedachte Oldies zurückgreifen, dass macht die Sache mit den Rechten einfacher.

    Dann braucht man natürlich einen fetzigen Beat. Ich habe mich für eine Minimalvariante entschieden – ich stampfe während des Songs viermal laut auf den Boden. Das ist nicht viel, ich weiß, aber so mache ich es Remixern leichter – dann wird es halt spätestens nächstes Jahr ein Hit, wenn sich … weeß icke … wer ist denn gerade angesagt als Produzent von Remixen? … na, jedenfalls, wenn der sich daran setzt oder sonstewer oder … ich – ach, das bleibt doch sowieso wieder alles an mir hängen …

    Außerdem verwendete Malte den Magix Music Maker, aber nö, den finde ich doof. Hatte vor Jahren mal eine der ersten Versionen und die war doof, doof, doof. Das Programm und vor allem die teuer dazu gekauften Samples, die man dann nicht mal frei verwenden durfte, nee, nee, nee. Vielleicht ist das Programm ja inzwischen besser geworden, aber bei mir hat’s auf ewig verschissen.
    Allerdings habe ich das Video mit dem wirklich schönen Magix Video Deluxe 2007 zusammengebastelt, einem Programm, das viel Spaß macht und das vielleicht das beste Programm der Welt wäre, wenn es eine Funktion hätte, mit der man alle Spuren ab dem Marker bis zum Ende bzw. bis zum Anfang markieren könnte.

    So nun lasst eure Gäste auf der Terasse tanzen (oder in der Küche, wenn ihr keine Terasse habt, oder die Staubflocken im Sonnenschein, wenn ihr keine Gäste habt):

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Cxo_F7CfXMw]

    (Volker Strübing)

    PS: Ich bitte um Würdigung der Tatsache, dass ich die menschliche und künstlerische Größe besessen habe, auf das Wortspiel „Mein Sommer(s)hit“ zu verzichten.

  • Streichholz rein – WUSCH! – Kaffeebohne rein … lalala …

    Seit ich das Mecklenburg-Lied gemacht habe, werde ich recht häufig gefragt, ob ich etwas oder sogar was ich denn eigentlich gegen Rainald Grebe hätte. Nichts! Ich habe nichts gegen Rainald Grebe. Ich finde Rainald Grebe großartig. Das einzige, was ich ihm vorzuwerfen habe, ist, dass ich letztens 3 Tage lang „Wenn die Saale Sambuca wär“ vor mich hinsingen musste, weil es mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Das Mecklenburg-Lied ist keine Verarsche, sondern eine Hommage. So. Wollte ich nur mal klarstellen.

    (Volker Strübing)

    PS: Niemand hat mich gefragt, ob ich etwas bzw. was ich denn eigentlich gegen Mecklenburg hätte … Halten das alle für selbstverständlich, oder habe ich da klar genug gesagt, dass ich das nicht ganz so meine, wie ich es singe?

  • Der alltägliche Käserindenfaschismus

    Da kommt man zurück von einem Kurzurlaub an der Ostsee, und was findet man? Sowas:

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    (gesehen Greifenhagener- / Kuglerstraße)

    Immerhin ist es zerbrochen, was wahrscheinlich den so oft verteufelten Tauben zu danken ist, die sich daran zu schaffen machten, bevor ich sie durch mein Kommen vertrieb.

    (Volker Strübing)

    PS: Hoffentlich mache ich mich jetzt nicht wegen der Verbreitung verfassungsfeindlicher etc. strafbar …

    PPS: Ja, eigentlich hätte ich lieber schöne Bilder vom schönen Urlaub hier veröffentlicht, aber an der Ostsee habe ich kaum fotografiert. Schlimm, schlimm, ich packe Kamera oder Fotohandy nur noch aus, wenn ich schlimme oder bekloppte Sachen sehe, das ist doch nicht normal, ist das doch nicht …

    PPPS: Wer trotzdem schöne Ostseefrühlingsurlaubsbilder (wenn auch nicht aus meinem, sondern aus Anikas Urlaub) sehen will, muss hier klicken.

    PPPPS: Schade, dass mein neues Handy soviel besser aussieht, als die Fotos, die man damit machen kann … da nimmt man nun schon extra eins mit 1,3 Megapixel, und das Ergebnis sieht trotzdem aus wie ein schlechter Scan eines mit einer Wegwerfkamera gemachten und in einer fragwürdigen Fotobude irgendwo in Zentraljava entwickelten Bildes. Naja.

    5P+S: Schluss jetzt.