Kategorie: Literatur / Lesebühne / Poetry Slam

  • Und plötzlich geht alles ganz schnell …

    Unglaublich … morgen und übermorgen geht unsere Serie in die redaktionelle Endabnahme. Wenn wir da heil durchkommen, ist der Film Mittwoch Abend fertig. Zumindest, was den Schnitt und die Inhalte und so betrifft. Kirsten und ich müssen dann unsere ganzen Sprechtexte nochmal in Schönschrift abschreiben und in einem Studio aufnehmen, dann geht alles in die Tonmischung und in die Farbkorrektur und in wasweißich noch für geheimnisvolle Arbeitsgänge, aber damit habe ich dann schon nicht mehr viel zu tun. Ich muss dann bloß noch rasch meinen Teil des Buches schreiben, vielleicht ein paar Clips fürs Internet machen, mich mit Micha auf den Slam2008 vorbereiten und so. Aber sicher ist dann wieder mehr Zeit für den Schnipselfriedhof, Privatleben und überhaupt. Tut mir leid, dass ihr die Finanzkrise ohne mich meistern musstet (ihr habt sie doch gemeistert, oder?).

    (Volker Strübing)

    Ach so: Ich habs ja auch nicht geschafft, meine Auftrittsliste zu aktualisieren, darum erstmal schnell hier: Am Donnerstag und Freitag trete ich in Köln auf. Donnerstag bei der Eröffnung des Köln-Comedy-Festivals und Sonnabend solo im Atelier Theater.

  • Norderney

    Ein paar Fotos vom Wochenendauftrittsausflug nach Norderney. Das schlimmste vorneweg:

    So, jetzt kommen die schönen Bilder. (mehr …)

  • Zweite Spiderworld

    Mann bin ich aufgeregt. Und das schon am heute. Dabei ist die nächste Spiderworld erst morgen. Am Montag dem 6. Oktober um 20 Uhr in der Bar jeder Vernunft in Berlin. Die erste Show war so großartig (ehrlich!) und hat Maßstäbe gesetzt, bei denen es eigentlich kein Wunder ist, dass ich jetzt Bammel habe. Aber mit Sebastian Krämer, Foxy Freestyle, Gregor Mönter und Marc-Uwe Kling, mit solchen Gästen kann ja gar nichts schief gehen. Hingehen!

    (Andreas Krenzke)

  • Fest der Liebe gerettet / Arbeitstag erfolgreich begonnen

    Machen wir uns nichts vor, Weihnachten steht vor der Tür. Seit 1 Monat liegen die Marzipankartoffeln in den Kaufhallenregalen. Und Du, liebe Schnipselfriedhofleserin, lieber Leser, hast noch keine Geschenke für die Lieben? Frohlocke! Es ist erschienen. Es heißt Imbiss wie damals und ist mein neues Buch. Und obwohl Eigenlob stinkt, muss ich sagen, es ist eines der besten Bücher, die ich je geschrieben habe. 160 Seiten. Mit CD. Für lumpige 13,90€. Erschienen bei Voland & Quist. Auf der CD kann man mir 70 Minute lang zuhören, wie ich Texte vorlese. Toll, was? Es ist übrigens eine Studio-CD. Live gibt es mich ja (fast) jeden Dienstag, also auch heute, bei LSD – Liebe Statt Drogen. Ich bringe heute Abend gleich ein oder zwei Exemplare des neuen Buches mit ins Lokal, um sie dort feilzubieten. Und ein oder zwei neue Texte bringe ich hoffentlich auch. Deshalb beginnt jetzt ein neuer Arbeitstag.

    (Andreas Krenzke)

  • Zahl 10 Trink 12

    Schön wars in Hannover. (Sorry Christine, es ist wirklich eine Schande, wie ich meine Terminliste vernachlässige.) Ahne hat schon einen Text darüber geschrieben, darum brauche ich nur noch zwei Bilder hier reinstellen:

    Der Eingang sah ziemlich deprimierend aus. Ich hätte auch das Festivalzelt fotografieren können oder ein paar schöne Bilder von den Auftritten machen können, aber … nö, das Bild fand ich doch interessanter.

    Um die Ecke gab es eine nette Bierstube. Ich weiß nicht, ob dieses Schild ein Anzeichen von Verzweiflung ist (es waren kaum Gäste da) oder ob die Betreiber einfach nur dachten: „Das macht man heutzutage so“.

    (Volker Strübing)

  • Macht Arbeit dumm?

    Vorgestern. 9.30 Uhr an den Computer. 22.30 Uhr Feierabend. Ein Bier trinken gehen. Mal auf andere Gedanken kommen. Der Plan funktioniert. Weltbewegende Gedanken sind es nicht. Eine Kellnerin stellt der anderen zwei leere Weingläser auf die Theke, die diese übersieht. “ Wo sind denn die Gläser?“ – „Da stehnse doch, parallel in einer Reihe.“ Das beschäftigt mich. Zwei Gläser – Kreise in der Draufsicht – können erstens nicht parallel und zweitens nicht anders als in einer Reihe angeordnet werden. Versuch mal zwei Gläser im Dreieeck aufzustellen! Die letzten 4 Wörter ihres aus 7 Wörtern bestehenden Satzes enthalten also eine komplett falsche und eine komplett überflüssige Aussage. Ich denke lange und völlig sinnlos darüber nach. Es ist wie ein kleiner Urlaub …

    Heute ist richtig Urlaub! Urlaub in Hannover! Micha, Spider, Ahne und ich fahren nach Hannover zum 1. Nationalen Lesebühnenfestival („humorvolle Live-Literatur der Königsklasse“).

    (Volker Strübing)

  • Spiderworld

    So, ich habe mir jetzt vor Aufregung alle Nägel abgekaut, mehrere berühmte Opernarien einstudiert sowie ein paar romantische Balladen und schmissige Gassenhauer. Striptease habe ich auch geübt. Mal sehen, was davon ich alles anwende, heute Abend um 20 Uhr in der Bar jeder Vernunft, wenn ich zum ersten mal die Show „Spiderworld“ präsentiere. Gäste sind das Glas-Blas-Sing-Quintett, Hans Krüger, Nils Heinrich und Mr. Superextra. Die ersten zehn, die an der Kasse das Stichwort „Hörbuch“ sagen, kommen für Umme rein.

    (Andreas Krenzke)

  • LSD im Lokal (2)

    Hier sind ein paar Fotos vom ersten Abend LSD – Liebe Statt Drogen im Lokal.

    Warten auf Zuschauer: Uli Hannemann, MichaEbeling und Elis an der Kasse:

    Letzte Probe vor dem Klo Auftritt. Ivo und Sascha:

    Kollektive Kippen? Gemeinschaftszigarette? Nee, dann lieber doch keinen Kommunismus:

    Beim kollektiven Kippenpaffen vor der Tür:

    Tube mit Iro:

    Micha mit blonden Haaren:

    Zur Musik von Erste Stufe Haifisch musste ich mitwackeln:

    Ich war ehrlich gesagt ganz froh, kein Mitglied mehr zu sein und den Abend entspannt genießen zu können, ohne mich mit den unvermeidlichen Startschwierigkeiten am neuen Ort auseinandersetzen zu müssen.

    Allgemein freudig wurden die deutlich niedrigeren Getränkepreise zur Kenntnis genommen. Doof für mich: Im Bassy habe ich bis zum Schluss Freibier bekommen, das billige Bier im Lokal ist also eigentlich viel teurer 🙁

    (Volker Strübing)

  • LSD im Lokal

    „LSD – Liebe Statt Drogen“ die vielleicht beste Lesebühne Berlins zieht um. Ab heute jeden Dienstag um 21.30 Uhr im Lokal (Rosenthaler Ecke Linienstraße). Getränkeliebhaber dürfen sich in dieser von liebenswerten Punkrockern geführten Veranstaltungsbar an den moderaten Preisen begeistern. Anlässlich der morgigen Lokalpremiere erfreut die weltberühmte Band „Erste Stufe Haifisch“ Ohr und Fuß mit Math-Rock.

    (Andreas Krenzke)

  • Alles wird gut, nur das Wetter hoffentlich nicht

    Trotz allem wird es heute Abend einen neuen Kloß-und-Spinne-Film geben. Ohne viele Spielereien, aber immerhin. Und erstmal nur Offline: Ich bin heute zu Gast bei meiner alten Stammlesebühne LSD im Bassy, dort werde ich ihn zeigen. Außerdem hoffe ich für Donnerstag auf schlechtes Wetter, denn da bin ich zu Gast bei meiner anderen alten Stammlesebühne, der Chaussee der Enthusiasten, und wenn das Wetter mitspielt, bzw. eben gerade nicht, und es hinreichend oll ist, findet diese wie gewohnt im Ambulatorium des RAW statt und nicht Open Air, wo es keinen Beamer gibt …

    So. Und während der Rechner im Hintergrund die Animation rendert, aktualisiere ich endlich mal die Seite mit meinen Auftrittsterminen.

    (Volker Strübing)