Kategorie: Uncategorized

  • Neuigkeiten I

    Das Verlagsprogramm ist raus, nun ist es auch offizell: Im Herbst wird bei Voland & Quist eine DVD mit den gesammelten „Kloß und Spinne“-Folgen erscheinen.
    Eins gleich vorweg: Nein man wird NICHT von nun an bezahlen müssen, wenn man Kloß und Spinne sehen will. Die DVD wird die bisher 16 auf YouTube veröffentlichten Folgen enthalten. Neue Folgen – wenn ich denn endlich mal wieder dazu komme – werden auch weiterhin ins Netz gestellt. Damit stellt sich natürlich die Frage, was die DVD dann eigentlich soll …
    Zum einen habe ich alle Folgen nocheinmal angelegt, sie werden noch einaml neu exportiert, in guter Auflösung, ohne grüne Ränder um die Köpfe und so. Sieht sehr schick aus. (Für Traditionalisten gibt es die sehr groben ersten drei Folgen auch nochmal in der Originalfassung 😉 Ein paar klitzekleine Kleinigkeiten sind dazu gekommen; nüscht inhaltliches nur die eine oder andere neue Geste. Außerdem gibt es ein bisschen Bonusmaterial: Sonstige Videos, die ich gedreht habe (veröffentlichte und vielleicht das eine oder andere unveröffentlichte) und eventuell ein Making-Of, aber das kann ich noch nicht versprechen, weil ich gerade ziemlich viel zu tun habe – dazu mehr in ein paar Tagen unter der Überschrift „Neuigkeiten II“.
    Zu guter Letzt würden sich der Verlag und ich sehr freuen, wenn die DVD gekauft wird. Und bestümpt würden sich auch die freuen, die sie zum Beispiel zu Weihnachten geschenkt kriegen …

    Viele Grüße aus Bonn

    (V.S.)

  • Das Märchen von der globalisierungskritischen Hexe

    (Den folgenden Text habe ich Anfang 2008 geschrieben, in einem Zug meiner Videokamera vorgelesen und das Video bei Youtube hochgeladen. Da es mehrere Bitten um den Text gab, kommt er hier nochmal zum Selberlesen.)

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=DpniYfOOwmk]

    Im Märchenwald, im Märchenland, da lebte einst eine Hexe. Keine Sorge, es war eine gute Hexe; dies ist kein Schauermärchen á la Hänsel und Gretel. Die Hexe ernährte sich überwiegend vegetarisch. Nur wenn das Geld am Monatsende knapp wurde, streckte sie ihre Suppe mit Kinderfleisch, wobei sie peinlich genau darauf achtete, nur böse Kinder zu essen. Oft brachten die Leute aus den umliegenden Dörfern ihre missratenen Gören sogar selbst zur Hexe und bekamen von ihr zum Dank Kräuter und Pülverchen gegen Rückenschmerzen, Erektionsprobleme und Spam-Mails. Letztere funktionierten nicht besonders gut, aber die Leute erkannten den guten Willen der Hexe an, denn es waren gute Leute. (mehr …)

  • Triumph!!!

    Beharrlichkeit zahlt sich am Ende aus: Seit heute Morgen geht die Uhr in meinem Handy wieder richtig. Ich wusste: Wenn ich nur lange genug warte, statt es wie blöde allen nachzumachen und an der Uhr rumzustellen, wird sich das Problem von alleine lösen. HA! Jetzt habe ich zwar ein Problem mit der Uhr im Videorecorder, aber ich wette, in spätestestens einem halben Jahr hat sich das auch erledigt.

    (V.S.)

  • Bug sei Dank!

    Ich habs geschafft. Bin davon losgekommen, wobei mir auch ein Bug  geholfen hat, der das Spiel jedesmal einfrieren ließ, wenn ich mich endlich über Agatha hermachen wollte. In einem anderen Programm habe ich dafür endlich den Fehler gefunden: In Anime Studio hatte ich mit kaputten Links zu den von mir importierten Einzelbildern zu kämpfen. Stundenlanger Re-Import aller Bilder hat das Problem jeweils nur kurzzeitig behoben – ein, zwei Tage später waren die Zuordnungen wieder im Eimer, keine Ahnung wieso. Jetzt habe ich gesehen, dass ich die ganz einfach in der jeweiligen Animationsdatei mit „Suchen“ und „Ersetzen“ ganz schnell heil kriege, so dass ich wieder mit dem Programm arbeiten kann, selbst wenn es wieder mal einen Rappel kriegt.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Gestern war ich zu Gast bei der Chaussee der Enthusiasten und habe „Kloß und Spinne – Teil 15: Das Norbert Theorem“ gezeigt. Jetzt fehlt noch ein bisschen Feinarbeit (die sich eine Weile hinziehen kann, weil ich auch noch am Buch arbeiten und die Küche aufräumen muss) und dann stelle ich die Folge ins Netz. Wahrscheinlich Anfang nächster Woche.

    (Volker Strübing)

  • Alt im Alltag (3)

    Glas klirrt gegen Glas, Brille gegen Fleischtheke, ganz tief hat sich die kleine, alte Frau über das Kotelettstück in der Auslage gebeugt, ganz nahe ran. Ach ja, meine Augen sind auch nicht die besten. – „Det is allet ein eine Scheiße, diese alten Knochen?“ – Oha, weiß diese Greisin noch mehr über diese Fleischerei? Die Qualität der Waren? Sollte ich hier lieber nichts…? – „Meen Rücken bringt mir noch ma um!“ – Sie dreht sich von der Scheibe weg, immer noch gebückt. Ich verstehe: die alten Knochen, sie meint die eigenen. Am liebsten würde ich sie adoptieren. Statt dessen nehme ich das Kotelett.

    (Andreas Krenzke)

  • Zum Nikolaus: Kalenderblatt Dezember 2008

    kal-12-dezember

    Ich habe auch einen guten Vorsatz: Kloß und Spinne wiederbeleben 🙂

    (Volker Strübing)

    PS: Nein, einen Kalender für 2009 gibt es leider nicht. Keine Zeit.

  • Das Leben in vollen Zügen (und auf Bahnsteigen) genießen

    Wegen der hohen Verspätung fährt der Zug nicht wie vorgesehen nach Cottbus, sondern endet in Calau. Verstehe ich nicht. Naja. Reisende Richtung Cottbus warten in Calau auf den nächsten Zug. Naja. Also warten urst viele Reisende auf dem sehr schmalen Bahnsteig 4. Es ist dunkel und kalt. Aber: hey es ist trocken. Die Leute schimpfen. Die Bundeswehr raucht trotz Verbot. Zuhören ist auch keine Freude. Reisende, die aus anderen Zügen am sehr vollen, sehr schmalen Bahnsteig 4 aussteigen müssen, schimpfen noch mehr. Da stehen wir nun in der Pampa, ausgesetzt im nichts. Ein paar Witzbolde machen Kalauer. Es ist dunkel und kalt. Das einzige, was mir dazu einfällt ist: Die Bahn behandelt uns wie Kinder. Naja.

    (Andreas Krenzke)

  • Allerhöchste Eisenbahn: Kalenderblatt November 2008!

    Das ging ja gerade noch gut. Hier ist das Kloß-und-Spinne-Kalenderblatt für den November. Den Lottogewinn habe ich dann später auch noch in einer Trickfilmfolge untergebracht, aber hier hatte er seine Premiere.

    kal-11-november

    (Volker Strübing)

  • Gerade noch fast rechtzeitig: Kalenderblatt September

    3. Oktober! Die Menschen tanzten auf den Straßen zur Musik von den Prinzen und DJ Bobo und feiern den Tag der deutschen Einheit, als wäre es nicht das schönste Geschenk an unser Land, wenn alle fleißig arbeiten, vielleicht auch ein bisschen dichten und denken würden. Ich sitze derweil tapfer am Computer und rechne aus, wieviele Eiswürfel man aus dem größten Gletscher Islands schnitzen könnte (c.a. 450 Millionen für jeden einzelnen Menschen der Welt). Plötzlich fällt mir ein, dass ich etwas vergessen habe:

    (Klick macht’s groß)

    Ich sag ja immer: Der Oktober ist der September der Herzen. So sehr hab ich mich also gar nicht verspätet.

    (Volker Strübing)